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02.08.2026 um 16:43 Uhr
Hallo an alle und vielen Dank für eure Kommentare, ich freue mich sehr über jeden Einzelnen und möchte nun auf sie eingehen, in chronologischer Reihenfolge:
Liebes Braves Mädchen:
danke für dein ehrliches Feedback. Ich weiß nicht, wie es bei anderen Menschen ist oder war, aber mit ca. 20 Jahren waren sehr viele in meinem Umfeld noch immer sehr schüchtern, wenn es um das andere Geschlecht ging. Insbesonders, wenn gewisse Vorlieben im Spiel waren. Und ich wollte das Bild einer etwas anderen »Coming of age« Geschichte erzeugen. Insbesondere in der schwarzen Szene sind Schüchternheit und soziale Dysfunktionalitäten weit verbreitet. Das greife ich, aufgrund meines Erfahrungsschatzes, sehr gerne auf. Authentizität ist der höchste Anspruch von mir selbst an meine Geschichten.
Lieber sklave thorsten,
auch dir möchte ich für dein Feedback danken.
Ich glaube, du hast nur etwas missverstanden, die Dame auf den Poster ist kein Rockstar, sie ist einfach ein Fotomodell, aber das Poster stammte aus einem alternativen Laden, tatsächlich mit 15 Jahren erworben. Jetzt muss ich aus dem Nähkästchen plaudern: Das Poster existiert bis heute, es hängt nur nicht mehr, in meiner erwachsenen Wohnung, hat es leider keinen Platz mehr, aber es ist ein Erinnerungsstück. In meiner WG hing es als dezenter Wink mit dem Zaunpfahl an die Damenwelt.
Und vielleicht hätte ich in der Geschichte hervorheben sollen, dass Luise und Dennis beide schon sehr groß sind. Ich dachte, das hätte sich aus dem Kontext erschlossen. Man lernt nie aus.
Und so direkt wie Dennis zu fragen: Manchmal entsteht einfach der Mut der Verzweiflung. Oder in dem Fall, das dezente Befeuern von Luise.
Lieber Herzenswunsch,
ich danke dir für deine Worte. Es freut mich, dass du dann gedanklich zurück in die Alterwelt der jüngeren Jahre finden konntest.
Und auch, dass du die Romantik innerhalb der Geschichte für dich gefunden hast. Ich wollte ein schönes, in sich harmonisches Werk schaffen und eben auch vom reinen Fetisch Objekt weg, hin zum Menschen, der an diesen gekoppelt ist.
Ich hatte in einer früheren Version der Geschichte noch eindeutig obsessivere Beschreibungen für die Stiefelverehrung als solche, habe mich aber schließlich bewusst dagegen entschieden, da ich es als zu künstlich aufgeblasen empfand. Wäre vielleicht im Kontext des Wettbewerbs doch angebracht gewesen.
Und, nun auch von Newcomer zu Newcomer, ich habe deine Geschichte auch sehr genossen und ich verstehe, warum jede der Geschichten vor meiner gelandet ist.
Liebe Ambiente,
ja, wieder eine Stiefelgeschichte. Als ich das Wettbewerbsthema gelesen hatte, musste ich gar nicht nachdenken, welchen persönlichen Dachschaden ich darin ausarbeite.
Mich freut es sehr, dass sie für dich aber trotzdem unter all den anderen Artgenossen hervorgestochen ist. Das wollte ich auch erreichen, mich von den üblichen »Fetischklischees« abzuheben.
Und für jeden, der die Szene im Treppenhaus fühlen konnte, bin ich sehr dankbar.
Lieber Don Blech,
deine kurzen Worte haben mich sehr berührt. Dass mein »Alltags-BDSM« dich mehr begeistern kann, als eine Hochglanzpolierte Fetischgeschichte, freut mich ganz besonders.
Lieber Cid,
als ich deinen Kommentar gelesen hatte, habe ich mich postwendend an meinem Spezi Energy verschluckt. Dass meine Geschichte deine persönliche Nummer 1 im Wettbewerb wurde, ist wirklich die größte Überraschung für mich.
Wenn sie dich so übetzeugen konnte, erfreut mich das umso mehr. Deswegen war die Verwunderung auch so groß, da ich echt nicht erwartet hätte, bei dir so ins Schwarze getroffen zu haben.
Lieber Eisvogel,
ich muss ehrlich sagen, ich glaube, schreibtechnisch sind wir Brüder im Geiste. Als ich »Pia« gelesen hatte, bzw allein schon das Bild sah, dachte ich mir: »Eisvogel hat die gleiche Obsession aufgegriffen wie ich, da war von Anfang an klar, wer die Nase vorn hat.«
Es ist schön, dass ich dich mit meiner Geschichte mit in die Studenten WG nehmen konnte. Auch irgendwie witzig, dass der Großteil deiner Geschichte auch in den Unijahren spielt.
Ich freue mich immer über ernsthafte Kritik, und bei den Adjektiven gebe ich dir recht, ich neige zum Überbeschreiben, daran arbeite ich auch schon sehr in meinem derzeitigen Projekt.
Ich habe schon ein paar deiner Werke gelesen und gemerkt, dass du es mit deinen Protagonisten nicht so gut meinst, wie ich.
Deshalb ist es umso erfreulicher, dass ich dich mit meiner »Wohlfühlliteratur« voll abholen konnte.
Liebe Natty,
dein Knuddeler konnte mich grade zum Lächeln bringen. Und, ich kann mich nur wiederholen, es freut mich sehr, wenn ich dich mit in eine ranzige Studenten WG nehmen konnte.
Auch schön, wenn ich den Tonfall deiner Tochter treffen konnte.
Und, ich denke, jeder der mal in einer WG gelebt hat, kennt ähnliche Szenarien. Mitbewohner sind wie Familie, nur schlimmer.
Und, wie du so schön sagst: It's alway the woman's choice. Auch wenn Luise ein schüchternes Reh ist, hat sie in der Geschichte sämtliche Entscheidungen getroffen. Auch wenn Dennis es selbst vielleicht nicht wusste.
Lieber Tek Wolf,
kurz, knapp, bündig - Danke für deine Worte.
Lieber Meister Y,
ich merk schon, uns Stiefelfetischisten sollte man echt das Schreiben verbieten. Es gibt wohl zu viele Geschichten von uns.
Spaß beiseite, auch hier erfüllt es mich mit Stolz, wenn ich positiv überraschen konnte.
Und dass ich bei dir den zweiten Platz erobern konnte, zaubert mir ein Grinsen aufs Gesicht.
Luises Fragen sind der Katalysator, der die Obsession greifbar machen sollte und auch schließlich Dennis zu seiner mutigen offensive bewegt hat.
Auch wenn Tommy den Moment fast ruiniert hätte.
Noch mal aus dem Nähkästchen geplaudert: Ein ganz klassischer Tommy.
Über eure ehrlichen Meinungen habe ich mich sehr gefreut, Lob und Kritik sind gleichermaßen gern gesehen und es ist schön, dass ich doch einige mit meinen Protagonisten begeistern konnte. Vielleicht sollte ich über ein Wiedersehen mit den beiden nachdenken.
Vielen Dank euch allen,
V.
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