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SM und Partnerschaft

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27.03.2018 um 08:42 Uhr

SM in der Partnerschaft, geht das? Denke diese Frage haben sich

schon einige gestellt.

Steht eine Beziehung am Anfang, und ist der eine Partner Sado und

der andere Maso, kann es funktionieren, weil Leidenschaft SM bei beiden

bereits vorhanden ist.

Aber wie ist es, wenn sich in einer bestehenden Beziehung bei einem

Partner die Leidenschaft SM entwickelt, die Sehnsucht nach Schmerz

spüren aufkommt?

Der andere Partner wird daran scheitern, damit überfordert sein, weil

dieser/diese es  dem anderen „zuliebe“ tut.

Das Problem liegt in der „Schmerzzufügung“.

SM kann man nur mit einem anderen Partner ausleben, mit dem man

nicht zusammen lebt.

Welche Erfahrungen  und Meinungen habt ihr dazu?

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27.03.2018 um 09:37 Uhr

das ist eine sehr schwierige und sehr individuelle problematik. 

ich denke, der gordische knoten schlechthin. ich glaube nicht, dass es menschen gibt, die das absolut trennen können.... liebe und sexuelle/masochistische/sadistische bedrürfnisse und da müssten ja direkt zwei solche menschen aufeinander treffen.

vielleicht bin ich aber auch nur kleinkariert? 

selbst wüsste ich ad hock auch nicht, wie ich damit umgehen sollte. der erste impuls ist, das geht gar nicht, aber wenn man jmd liebt und geliebt wird ist es mit so was absolutem dann meist doch nicht weit her.....

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Was du nicht willst, das man dir tu', das füg auch keinem Anderen zu! So wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus. Wie man sich bettet....... Na ihr wisst schon, was ich meine!! ;-)

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Jona Mondlicht

Autor. Teammitglied. Vereinsmitglied.

27.03.2018 um 10:39 Uhr

geändert am 27.03.2018 um 10:39 Uhr

Hallo Toni!

Dom Toni

SM in der Partnerschaft, geht das?

Auf diese Frage ein klares: Ja, geht. Definitiv.

Aber wie Du in Deinem Beitrag selbst feststellst - es müssen die Neigungen passen und auch die Bereitschaft, sich aufeinander einzulassen.

Sobald eine Seite der Partnerschaft das nicht kann oder will, wird es entweder gar nichts oder nicht erfüllend sein. Dann muss man für sich selbst entscheiden, wie man damit umgeht. Kommt man zu dem Schluss, dass ein Verzicht nicht infrage kommt, kann es ein sehr schmerzlicher Prozess für alle Beteiligten sein.

Danke für Deinen Beitrag!

Viele Grüße

Jona

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Schattenwölfin

Autorin. Teammitglied. Vereinsmitglied.

27.03.2018 um 11:07 Uhr

Dom Toni

SM kann man nur mit einem anderen Partner ausleben, mit dem man

nicht zusammen lebt.

Welche Erfahrungen  und Meinungen habt ihr dazu?

Das sehe ich nun gar nicht so und nehme mich als lebendigen Beweis.

Manchmal leben Topf und Deckel ja auch schon lange in einem Küchenschrank und wissen gar nicht, wie gut es passt ...

Das mit der Schmerzzufügung kann natürlich ein Knackpunkt sein im Sinne einer Hemmschwelle ("Jemanden hauen, den man liebt? Darf das sein?"). Mir ist aber viel wohler dabei, wenn mich jemand haut, der mich liebt, weil ich mir sicher sein kann, dass er dabei stets mein Wohl im Auge hat.

Wölfin

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Wo Liebe ist, ist Lachen.

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Jona Mondlicht

Autor. Teammitglied. Vereinsmitglied.

27.03.2018 um 12:21 Uhr

Schattenwölfin

Dom Toni

SM kann man nur mit einem anderen Partner ausleben, mit dem man nicht zusammen lebt

Das sehe ich nun gar nicht so und nehme mich als lebendigen Beweis

Ich glaube, das war von ihm gemeint für den Fall, dass ein Partner nichts mit BDSM anfangen kann.

Viele Grüße

Jona

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Cayt

Autorin.

31.03.2018 um 20:19 Uhr

"SM kann man nur mit einem anderen Partner ausleben, mit dem man

nicht zusammen lebt."

Bei mir eindeutig das Gegenteil der Fall. Nur mein Partner weiß wie ich ticke, ich weiss wie er tickt, wir wissen wie das bekommene jehweils zurück gegeben können, können uns immer vollkommen ungeschminkt so geben, wie wir gerade eben drauf sind. Es muß bei vielem keine Erklärung mehr geben. Mich einem anderen so vollkommen auszuliefern, ohne ein Wenn oder Aber überhaupt noch bedenken zu müssen, darüber muß und vorallem will ich schon eine geraume Weile nicht mal mehr nachdenken.

Der andere Partner wird daran scheitern, damit überfordert sein, weil

dieser/diese es  dem anderen „zuliebe“ tut.

Das Problem liegt in der „Schmerzzufügung“.

Wenn ich ehrlich bin, las ich in all den Jahren zu einem Großteil darüber. wenn in der Theorie auch darüber philosophiert wurde. Die wirklichen Tatsachenberichte, wo das dann wirklich eintraf, waren deutlich geringer.

Und auch bei uns war sowas nie ein Thema, kam nicht mal annähernd auf. Es ist seine Leidenschaft mich u.A. zu züchtigen, auch mal zu erniedrigen und vor allem zu unterwerfen. Und ich habe genau dabei ebenso meine Leidenschaft, das mit mir anstellen zu lassen. Die Wertschätzung gegenteilig ist dennoch vorhanden und eine auch darüber hinaus in einer gewissen Augenhöhe geführte Beziehung.

Irgendwie war und ist bei uns anderes eher ein Thema. Wie schaffen wir uns das trotz Kinder und einem damit vorherrschenden engen Familienleben zu erhalten. Oder wie holen wir uns nun, wo sie langsam älter und flügge werden, uns unseren  gern eingeschränkteren "Freiraum" nun wieder Stück um Stück zurück. Was hat sich in den Jahren natürlicher Weise an und in uns verändert (körperliche Gebrechen oder erst Wehwehchen, erste chon. Erkankungen, bis hin zu nun vielleicht anderen Prioritäten unserer Vorlieben)  und wie spiegelt sich das auf unseren BDSM wieder.

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Nachtasou

Autor.

08.04.2018 um 14:11 Uhr

nicht verifiziert

Der Inhalt dieses Beitrags ist aus Gründen des Jugendschutzes nicht frei einsehbar.

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09.04.2018 um 15:38 Uhr

Man beginnt im Leben mit der Suche nach dem Gegenstück. Man verliebt sich und man testet vorsichtig ob der Partner die passenden Interessen hat. Wenn nicht , entscheidet die Liebe. Ist sie stark genug must du deine Neigungen vergraben. Falls die Liebe nicht ausreicht,gehst du weiter auf die Suche.

Es ist sowieso ein Wunder, wenn sich 2 finden die zusammen passen und eine BDSM Neigung haben. Das funktioniert meine Meinung am Besten in einer Partnerschaft.

Er gibt Ihr was sie braucht und umgekehrt. 

Zwischen Tür und Angel ist es vielleicht ein Spaß aber nicht die Erfüllung.

Ja wenn beide nun zusammen passen wie der Topf auf den Deckel mußte ich lernen, daß eine gewisse Hörigkeit entstehen kann.

Eine so viel tiefere Liebe ,als bei den "Vanillas".

Da nie beide Partner wirklich genau gleich lieben, führt das bei dem verliebtesten Partner zu einer Verlustangst.

Die entweder in Eifersucht mündet oder in die Not aus dieser Abhängigkeit flüchten zu wollen.

Aus eigener Erfahrung, habe ich erleben müssen wie mich manche Sklavin verließ, weil sie nicht mehr so intensiv lieben wollte.

Sie hatten immer die Angst, ich käme eines Tages nicht mehr.

Die Trennung brachte sie aber dann auch fast um.

Nun ich stehe in diesen Fällen auf dem Standpunkt: Einmal Schluß machen , ok muß man lernen , muß man verzeihen.

Zweites mal Schluß machen ist mit der Warnung versehen, überlege dir gut was du machst, beim dritten Mal gibts kein Zurück mehr.

Das wäre dann der Anfang eines immer währenden Spieles. An,aus,an,aus!

Natürlich gabs immer das dritte Mal. Und die Erkenntnis daß ich meine was ich sage,war dann fast das Ende.

(Ist es nicht sowieso so, daß wenn man richtig liebt ,immer um dem Partner Angst hat.?)

Gewidmet meiner verlorenen "Stute" in ewiger Liebe 

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Mai

Autorin.

10.04.2018 um 17:52 Uhr

geändert am 10.04.2018 um 17:57 Uhr

 Eine so viel tiefere Liebe ,als bei den "Vanillas".

Das halte ich für einen weit verbreitenden Quatsch. Warum sollten Stinos weniger lieben, oder intensive Beziehungen führen können?

Das bringt mich zum Punkt zwei, warum BDSM sehr gut in einer Beziehung funktionieren kann: Ich kann mit einem Stinomann nicht glücklich werden auf Dauer. Das liegt erstens daran, dass ich das Interesse am Sex nach zwei drei Monaten komplett verliere, was immer zu einer Schieflage und Frustration führt. Davon abgesehen hat meine Persönlichkeit ein paar spezielle Funktionen, was Liebesangelegenheiten betrifft. Damit kommen nicht dominante Männer auf Dauer nicht klar.

Deshalb kommt mir ein Partner ohne BDSM-Neigung  von vorne herein überhaupt nicht in die Tüte. Weil das führt zu nichts. Deshalb, ja,

ICH kann intensiver lieben mit einem BDSM-Partner. Keine Kunst, ich bin submissiv und maso. Aber ein normal geneigter Mensch kann trotzdem eine gleichwertig intensive , innige und liebevolle Beziehung führen wie ich. Aber eben ohne diese Spezialeffekte.

Die Sexualität auszulagern ist eine Möglichkeit, die einem aber nur offen steht, wenn man Liebe und Sex trennen kann. Zu der Gattung als unverbesserlicher Monogamistin zähle ich aber nicht. Ich verliebe mich immer in den Menschen, mit dem ich Sex habe. Aber Polyamore Menschen können das versuchen. Aber die Gefahr, dass bei der Altbeziehung der Lack ab ist, wenn man wo anders das bekommt, was man braucht, ist hoch.

Für mich im speziellen wäre es keine Möglichkeit, dass Mann es mir zu liebe macht, ohne das es ihn erregt. Das bockt es für mich überhaupt nicht.  

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21.08.2018 um 11:03 Uhr

Hallo Dom Toni

das ist eine sehr schwirige frage also meiner meinung nach solte man mit Ihm oder Ihr sachlich darüber reden und den zukünftigen top

erklären wie wichtig es für dich als sup ist das er oder sie dir schmerzen zufügen tut .

Man solte Ihr oder Ihn auch ein vertrauen geben das die Schmerzen die du dabei emfindest das beste für dich ist was du je erlebt hast

und daher unbedingt die schmerzen brauchst um höchstleistun zu erzielen .

Auserdem kann man Ihr oder Ihn die vorteile einer körperlichen Züchtigung dalegen was für vorteile Sie oder Er dabei genißen kann

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