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Darf man Machos wieder lieben? Umfrage der taz

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Jona Mondlicht

Autor. Teammitglied. Vereinsmitglied.

03.05.2014 um 23:05 Uhr

Ihr Lieben,

zum Wochenende gibt es in der taz den "sonntaz-Streit" mit dem Titel:

„Baby, ich zeig dir die Welt”

Wenn dieses Jahr „Shades of Grey” in die Kinos kommt, verfolgen Millionen, wie eine Frau Dominanz genießt. Darf man Machos wieder lieben?

Fundstelle: taz

Daraus entspannt sich eine interessante Diskussion, finde ich. Lesenswert ist es allemal. (Und ein schattenzeilen-bekanntes Gesicht findet sich dort auch!)

Vielleicht habt Ihr auch eine Meinung?

Viele Grüße

Jona

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Schattenwölfin

Autorin. Teammitglied. Vereinsmitglied.

04.05.2014 um 10:15 Uhr

Jona Mondlicht

Vielleicht habt Ihr auch eine Meinung?

Nicht nur vielleicht, sondern ganz bestimmt, habe ich dazu eine Meinung: Ein starker Mann hat für mich mit einem Macho so wenig zu tun, wie ein Fisch mit einem Fahrrad, egal, ob modern oder überholt. Wiewohl ich ahne, dass der moderne Macho, von dem Frau Remold spricht, dem starken Mann, der mir gefällt, so unähnlich nicht ist. Es ist immer auch eine Frage, wie ein jeder die Begriffe für sich definiert. Ich jedenfalls möchte einen starken Mann. (Habe ich auch).

Ein starker Mann bezieht sein Selbstwertgefühl (einschließlich aller meiner Meinung nach dazugehörenden Selbstzweifel) aus sich selbst und nicht aus der Schwäche „seines Weibes“. Dieses (Sich)Selbstbewusstsein ist in meinen Augen eine Stärke, ganz unabhängig davon, wessen sich ein Mann oder eine Frau da bewusst ist. Wenn am Ende herauskommt, dass es ihm ein Bedürfnis ist,  sich des Nächtens mit ihr auf den Balkon zu stellen und Menstruationsgedichte aufzusagen, und wenn das für sie in Ordnung findet ist, dann ist das in Ordnung. Wenn sie hingebungsvoll seine Hemden bügelt und seine Lieblingsgerichte kocht und sich darüber freut, dass er sich darüber freut, ist das auch in Ordnung.  Dass beides zusammenkommt (Gedichte und Gerichte) ist wohl eher unwahrscheinlich, gleichwohl nicht weniger in Ordnung.

Darf man Machos (wieder) lieben?  Wenn man drauf steht, darf man, denke ich, egal ob Männlein oder Weiblein. Genauso, wie man starke Männer lieben darf, große, kleine, dicke, dünne, gepflegte und ungepflegte. Der Deckel und der Topf müssen zusammenpassen und die Zutaten, aus denen gekocht wird, müssen beiden schmecken. Einvernehmlich sollte es eben sein.

Das ist denn aber auch schon der einzige Bezug, den ich zu BDSM sehe, ansonsten erschließt sich mir der Zusammenhang nicht, wiewohl ich auch nicht verstehe, was das alles mit Emanzipation und / oder den Folgen der Frauenbewegung zu tun haben soll.

Dass eine Frau unseres Kulturkreises im 21. Jahrhundert einen Mann nach ihren Vorstellungen suchen (und mir Glück auch finden) kann, daran dürften keine Zweifel bestehen. Sie darf sich sogar einen suchen, der sie verhaut, wenn ihr (und ihm) das Spaß macht. Letzteres sehen die bewegten Frauen zwar anders, aber das ist ein ganz anderes Thema.

Wölfin

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Wo Liebe ist, ist Lachen.

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