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Wie weit darf erotische Kleidung gehen?

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Wenn uns der Sommer mit Sonne und hohen Temperaturen verwöhnt, weckt der Anblick entsprechend leicht, einsichtig, verführerisch oder mehr verratend gekleideter Menschen manche Fantasie... Hosen werden beinahe unter der Hüfte getragen, eine Schnürcorsage ist keine Unterwäsche mehr, Tattoos oder Halsbänder werden auch nicht mehr versteckt und hohe Stiefel sind nicht wirklich anrüchig. Frau und Mann fällt nicht mehr aus dem Rahmen, sich zu zeigen.

Unsere Frage an Dich:

Wie weit darf erotische Kleidung gehen?

Du kannst die Ergebnisse der Kurzumfrage erst dann einsehen, wenn Du abgestimmt hast oder die Umfrage beendet ist. Also, worauf wartest Du?

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Kommentare zu dieser Abstimmung

18.08.2018 um 13:57 Uhr

Nun...ist eine verspiegelte Sonnenbrille auch ein erotisches Accessoire ?

Ich schliesse mich inhaltlich den Ausführungen von Bernd an.....

Das wichtige ist doch, dass der oder diejenige sich wohlfühlt....

Auf der Reeperbahn in Hamburg an einem Halsband ausgeführt zu werden ist dort nicht ungewöhnliches, diesselbe Kleidung in einer Bank, oder in der Elphilharmonie zu tragen etwas "Neueres".

Im Wald beim Survival Training, als Frau das Hemd unter der Brust zu verknoten um die eigenen Vorteile zu betonen ist auch erotisch, diesselbe Kleidung im Gottesdienst einer strenggläubigen Gemeinde zu tragen, wiederrum sehr auffällig.....

Dafür wirkt ein Nonnenoutfit, auch sehr erotisch, wenn richtig getragen, ist sogar gesellschaftlich akzeptiert....egal wo.

Jeder muss selber wissen wie weit er gehen möchte, und er wird schon automatisch durch andere darauf hingewiesen, dass er deren Grenzen überschreitet.

Das wichtige ist doch, dass der oder diejenige sich wohlfühlt.

Es wird sowieso immer wieder welche geben, die sich über "nicht angemessene " Kleidung beschweren.

Wobei wir wieder zu den Grundsatzdiskussionen kommen, was ist "angemessen", was ist "normal".....?

LG Per

Signatur

De gustibus et coloribus non est disputandum

29.07.2018 um 13:31 Uhr

Moin

Ich stimme Henri zu - jede/r nach Ihrer/Seiner Fassons. Es gibt keine hässlichen Menschen, nur Menschen, die sich hässlich machen? 

Auch wenn ich bestimmten Dinge nicht  mittragen würde, habe ich aber kein Recht, andere hierin zu beurteilen? Wer bin ich denn, der sich über andere erhebt ?

Solange diese Dinge die Freiheit andere nicht eingrenzt oder rechtlichen Dinge verletzt, hat jede/r das Recht, sich völlig frei auszuleben? 

Menschen, die etwas stabiler gebaut sind sind oft ein Beispiel dafür, am besten wäre es, sie wären unsichtbar. Dabei sind Menschen, mit Emotionen, Gefühlen, Wünsche, Vorstellungen und Rechten? 

Tschüs Bernd 

Signatur

" Freiheit liegt jenseits der Mauern, die wir uns selbst errichten . Nichts ist so wie es scheint und doch ist alles so wie es ist. "

29.07.2018 um 07:45 Uhr

Hallo,

es ist schön, wenn Frauen sich fraulich kleiden. Kleid und Rock mit schickem Oberteil passt schon. Entblößend gefällt mir persönlich nicht. Knielang und ein dezenter Ausschnitt ist wunderschön. Alles was mehr zeigt, tötet meine Phantasie ab und das ist schade, weil ich gerne davon Gebrauch mache. 

Im allgemeinen sind Frauen wunderschön, auch die Dame, die 120 kg wiegt kann sehr schön und begehrenswert sein. Es kommt nur darauf an, ob sie Style und Geschmack hat. Es gibt nur wenige Frauen, die mir nicht gefallen. Meist wenn sie sich gewöhnlich geben oder wie ein Bauerntrampel wirken. Das ist aber wie gesagt selten.

Im öffentlichen Bereich finde ich es schon wichtig, bestimme Limits nicht zu überschreiten, insbesondere deshalb, weil Kinder viel übernehmen, was ihnen vorgelebt wird. Wir müssten als Gesellschaft schon erwachsener sein, um Nacktheit als natürlich und normal anzusehen. So lange dass nicht der Fall ist, halte ich geschmackvolle Kleidung für die zweitbeste Konvention.

Herrenmode muss ganz und gar nicht langweilig sein. Die meisten Männer sind eben nicht emanzipiert genug, um aus starren Vorgaben auszubrechen. Das Männer mehr zum Gehorsam neigen als Frauen, hat Arno Gruen in seinen Büchern sehr gut beschrieben. 

Persönlich bin ich zu alt, um mich mit solchen Begrenzungen abzufinden. Darum scheue ich mich nicht davor, dezent Farbe in meine Outfits zu bringen. Es muss nicht immer nur das weiße oder hellblaue Hemd sein. Ich habe viele Krawatten, Ascot Ties und Einstecktücher die ich kombiniere. Schuhe gibt auch in anderen Farben als nur schwarz und braun. Monkstraps gefallen mir besonders gut. 

Wichtiger ist für mich der Eindruck, den ich den Menschen von mir geben will. Elegant gekleidet und nicht knabenhaft; die Welt kann ruhig sehen, das ich ein älterer Herr bin.

Henri

Nachtasou

Autor.

01.07.2018 um 01:34 Uhr

Nicht nur in ´unserem´ Kulturkreis ist Öffentliches und Privates voneinander geschieden. Das ist vorteilhaft für alle, schützt und hat eine lange Geschichte. Aber der Einzelne hat es mit in der Hand, wo er die Scheidelinie zieht. Ein Regulativ ist Scham (manchmal auch Fremdschämen *g).

Ich persönlich bin da eher konservativ. Danach ist Scham ein natürlicher Schutzmechanismus, der irgendwann im Kindesalter von allein auftritt. (Dass junge Menschen per Beschämungen auch verhunzt werden können, ist etwas anderes). Es geht darum, dass die eigene Leiblichkeit, Integrität und Intimität schützenswert ist und selbstbestimmt bleibt, um nicht von ungewolltem öffentlichen Interesse zu werden.

Dass mittels Kleidungscodes andere (z.B. Eltern und Autoritäten) leicht provoziert werden können („Schämst Du Dich nicht?“ *g) haben wohl viele selbst probiert. Da werden dann Grenzlinien verhandelt. Zeiten und Moden ändern sich.

Da auch Kinder und Andersdenkende Teil der Öffentlichkeit sind und diese unfreiwillig Zeuge werden, gibt es für mich dieses Nicht-Dürfen. Und zwar aus Gründen des guten Geschmacks oder der Rücksichtnahme.

Aber das sind immer Einzelfallentscheidungen. Aus der Rolle fallen kann durchaus auch Mutmachen, zu sich zu stehen, auch im Aussehen. Die Sendung „Britain got Talent“ lebt davon, dass vermeintlich Randständige mutig Flagge zeigen; und das wirkt nur auf den ersten Blick peinlich. Aber das ist eine spezielle Inszenierung. 

24.06.2018 um 14:34 Uhr

Also ich bin der Meinung gut angezogen ist besser als billig, nuttig und zu freizügig.

Wie weit Freizügigkeit gehen darf vielleicht bin ich bissl konservativ aber ich will nicht so viel sehen, Brüste die halbert rausspringen, dan ganzen Bauch zeigen, den halben Po und das wenn die Frau vollständig angezogen ist finde ich nicht schön anzusehen, ist mir zu freizügig.

Wo bleibt da Platz für die Fantasie?? 

Klar die Gier nach Haut, tiefe Einblicke ist manchmal bei einigen Personen da, aber ich lege Wert auf Stil und Geschmack, bei mir wie auch bei anderen.

Ich gehe nicht mit der Mode trage lieber feminin, elegant und ladylike, also Röcke, Kleider bevorzugt bis zur Hälfte der Oberschenkel, kürzer wirds bei mir nicht, kaum Ausschnitt außer ich gehe auf BDSM Veranstaltungen, dann siehts unter meinem Trenchcode ganz anders aus.

Sonst halte ich persönlich nix davon zu freizügig zu tragen, ich muss mich nicht anbieten, ich überzeuge durch Stil.

Aber jedem das seine, ich verurteile niemanden der es anders handhabt, nur für mich wäre es nicht

 

Signatur

Hochachtungsvoll Safira

Kaoru

Autor.

24.06.2018 um 07:05 Uhr

Mein Problem bei dieser Umfrage ist die Grundsatzfrage: Was ist erotische Kleidung?

Ich denke da hat jeder andere Vorstellungen und Präferenzen und natürlich gibt es Kleidungen, die vielleicht für gewisse Umgebungen unangemessen sind. Andere wiederum fallen überhaupt nicht auf oder können unter einer Jacke oder einem Mantel dezent verborgen und trotzdem überall getragen werden.

Wie weit sie nun gehen darf, hängt von der Person, dem Umfeld und natürlich auch davon ab, was man sich trauen kann und darf.

Signatur

The sexiest thing a man can do to his woman - is crawl inside her mind and make her imagination run wild.

Mai

Autorin.

18.06.2018 um 11:15 Uhr

Aus politischen Gründen habe ich "mir egal, soll sich doch jeder kleiden, wie er mag" angekreuzt. Ich empfinde das als hohes Gut einer demokratisch liberalen Gesellschaft, die Freiheit dazu zu haben.

Persönlich für mich sieht es anderes aus. Ich fände es eher befremdlich, wenn jemand einen Dildo als Halsanhänger tragen würde, um der Umwelt zu vermitteln, dass er Vaginalsex toll findet. Dass selbe in Grün stellt für mich ein als solches klar erkennbare Halsband im Alltag und Beruf dar.

Ich mag es nicht sonderlich, zu plakativ an der Sexualität Fremder teilzuhaben.

Sexy Kleidung ist dehnbar. Aber auch da gefällt mir eher Klasse als Masse. Sprich, dezente Verführung finde ich hübscher als ein geöffnetes Scheunentor.

15.06.2018 um 10:40 Uhr

Ich würde mir wünschen, dass die Freiheit sich auch auf die Kleidung ausrichten würde. Jeder sollte m.E. anziehen dürfen, was ihm gefällt. Frauen haben da leider noch die besseren Möglichkeiten. Männer sind einfach noch zusehr auf klassische Kleidungsstile beschränkt. Nicht jedem muss alles gefallen aber das sollte dann das Problem des Schauenden sein. Eine 200KG Frau in Größe 38 Leggins empfinde ich auch nicht als angenehm - dennoch "dürfen" diese das. Ich wünsche mir mehr Toleranz in vielen Bereichen. Mehr "ich bin so bleiben wie ich bin"

14.01.2017 um 13:13 Uhr

geändert am 14.01.2017 um 15:21 Uhr

Kommt das nicht aufs Korsett und die Schnürung an?

Ich habe ein Korsett, das geht ziemlich weit unter die Hüften und ist aus festem Leder. Mit dem kann ich nur dann länger sitzen, wenn es moderat geschnürt ist. Ansonsten drückt es wahnsinnig auf den Beckengürtel. Ich habe dagegen noch Taillenkorsetts, die können ganz eng geschnürt sein und stören beim Sitzen überhaupt gar nicht. Und dann eben noch so Modecorsagen, wie die auf meinem Profilbild, die sehen zwar hübsch aus und behindern auch bei nichts, aber sie taugen nicht zum richtigen Schnüren.

Viele Grüße

tina

dienerin

Autorin.

14.01.2017 um 12:48 Uhr

Ich kann auch mit Korsett sitzen.

Und ein Konzert klassischer Art, habe ich damit auch schon geschafft,

aber ich gestehe, letzens im Theater war ich froh, dass ich kein Korsett trug

Signatur

"Ich denke in Lösungen, es lohnt sich!"

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