Schattenzeilen - Erotische Geschichten, Gedichte und andere Literatur über BDSM und Fetisch

Zusammenfassung Zusammenfassung

Eine Grundlage jeder SM-Beziehung ist gegenseitiges Vertrauen. Es sollte also keine spontan beantwortete Frage sein, ob sub sich Dom anvertraut, seiner Macht hingibt, seinen Vorstellungen unterwirft und eigene Grenzen auszuloten bereit ist. Denn auch wenn man von einem leidenschaftlichen Spiel spricht, ist es wichtig, sich zuvor darüber im Klaren zu sein, auf was man sich einlässt.

Nutzer Teufelchen

Nutzerbild

weiblich

Geburtsjahr 1961

Leidenschaft: submissiv

Teufelchen ist zuhause in Baden-Württemberg, Deutschland.

Mit Teufelchen haben wir ein Autoreninterview geführt.

Info Info

Dieser Text wurde am 23.12.2004 in der Rubrik SM veröffentlicht.

Lesepfade

Leserinnen und Leser, die diesen Text gelesen haben, lasen auch dies:

TimeOut

von Aleks

Auftakt

von Julia

Meine Geschichte

von nacht123

Doppelleben in K.

von Nubes

Die Schneekönigin

von Rose Kane

Ein Augenblick der Ewigkeit

von victor1al

Weihnachtsgedanken

von Perlentaucher

Psst

von Devana

Der Schlüssel

von sapira

Weitere Pfade anzeigen.

Hinweise zu veröffentlichten Texten Hinweise zu Texten

Bitte beachte die Hinweise zu allen veröffentlichten Texten.

Hallo Gast!

Dein Name:

Dein Kennwort:

Kostenlos Mitglied werden!

Info Freier Zugang

Freier Zugang

Community Jetzt online

Zuletzt angemeldet:

Nutzerbild

männlich Traveller

Nutzerbild

Nur Clubmitglieder erfahren hier, was ich gerade mache.

Traveller (A)

Darüber hinaus:

weiblich Devana

Nutzerbild

Nur Clubmitglieder erfahren hier, was ich gerade mache.

Devana (AVT)

1 unsichtbares Mitglied

Chat Chat

Im Chat:

Blackwolfswind, devana, SinAngel, Traveller

Geburtstag Geburtstage

Wir gratulieren am 10.09.2010 ganz herzlich:

männlich Lumpi798

Kein Nutzerbild

Lumpi798

männlich SIave

Nutzerbild

SIave

männlich ekk

Nutzerbild

ekk

Herzlichen Glückwunsch

Textnummer zum schnellen Wiederfinden: 334

Der nachfolgende Text wurde uns freundlicherweise von Teufelchen zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Die Urheberrechte liegen jedoch weiterhin bei Teufelchen, so dass eine weitere Veröffentlichung oder Verwendung nur nach persönlicher Zustimmung erfolgen darf! Das unerlaubte Kopieren und Weitergeben dieses Textes wird sowohl von uns als auch von Teufelchen als Raubkopieren angesehen und entsprechend verfolgt. Alle im Text erwähnten Namen, Orte und Begebenheiten sind, soweit nicht anders angegeben, fiktiv. Bitte beachte auch die weiteren Hinweise zu diesem Text.

 

Einlassen

von Teufelchen

Lange haben sie miteinander telefoniert, er hat ihr zugehört, Mülleimer gespielt, verhindert, dass sie im Selbstmitleid ertrank. Er hat auch erzählt, von sich, seiner Situation und seiner Leidenschaft, seiner Sichtweise von Dominanz und SM. Sie hat ihm zugehört, seine Ideen erst einmal lautstark verneint, ihm erklärt, damit könne sie nie leben, das sei nicht ihre Art.

Seine Ideen haben sich jedoch in ihrem Kopf festgesetzt, ihr Kopfkino beschäftigt. Selbst im Urlaub ertappte sie sich dabei, wie sie sich seine Art von SM vorstellte. Da war das Nein zwar immer noch vorhanden, aber schon lange nicht mehr so vehement. Der Urlaub brachte auch eine Klärung ihrer Gedanken, sie schloss ab mit der Vergangenheit, akzeptierte und wurde sich klar darüber, dass sie einen Neubeginn wagen würde.

Nach dem Urlaub wieder Telefonate, lang, tiefgehend. Sie signalisiert, dass sie ihn gerne kennen lernen möchte. Ein Treffen wird vereinbart, lediglich gemeinsam Kaffeetrinken steht auf dem Programm.

In ihr ist immer wieder die Frage: "Will ich mich auf ihn einlassen? Soll ich?"

Ihr ist klar, dass das kein Geplänkel sein wird, dass er mit seinen Vorstellungen immer wieder ihre Grenzen überschreiten wird. Wenn sie sich auf ihn einlässt, dann gibt sie nicht ihr Einverständnis zu einer Liebesbeziehung, dann begibt sie sich unter seine Hand, seine Herrschaft und Dominanz. Er wird alle ihre Schamgrenzen überschreiten, sie zu seinem Objekt machen. Er wird sich nicht damit begnügen, während gemeinsamer Stunden eine willige sub zu haben – seine Macht wird in ihr tägliches Leben hinein reichen, ihr seine Präsenz jederzeit bewusst und deutlich machen.

Es ist alles ganz anders als das, was sie bisher kennen gelernt hat – aus diesem Grund zweifelt sie, und sehnt sich doch danach, ihre Zustimmung zu geben.

Das Date – er hat ihr auf Nachfrage eine gewisse Kleiderordnung vorgegeben, die sie nur teilweise einhalten kann. Einen anderen Teil seiner Forderung hat sie elegant umgangen: Er wollte sie in Rock und Bluse sehen, keinesfalls im Kostüm oder im schwarzen Rock mit weißer Bluse. Schwer soll es ihr werden, da sie nicht auf den gewohnten Business-Look zurückgreifen kann. Mit einem frechen Lächeln hat sie den weißen Rock mit den schwarzen Streifen und den dazu passenden Blazer im umgekehrten Farbspiel gewählt, wissend, dass sie seine Anweisung hierdurch umgangen und ausgetrickst hat.

Als sie im Auto neben ihm sitzt, seine Dominanz sie gefangen hält, ist jede Frage, ob sie sich auf ihn einlassen soll, wie weggeblasen.

Sie wird sich auf ihn einlassen

Vollständig.

Ohne Einschränkung.

Hoffend, dass er langsame Schritte mit ihr gehen, sie nicht überfordern wird.


Später, bei einem Spaziergang im Wald, kniet sie vor ihm, bittet ihn, sie als sub anzunehmen, sie den Weg zu führen, den er für sie wählt...

Er nimmt sie an, schwört, sie zu beschützen und zu behüten, sie aber auch zu quälen, bis an ihre Grenzen und darüber hinaus zu führen... zu seiner Lust und Freude, aber auch zu der ihren...



Dieser Text wurde veröffentlicht im "Schattenzeilen-Adventskalender 2004".

 

 

Deine Bewertung

Angemeldete Mitglieder des Schattenzeilen-Clubs können hier den Text bewerten und Kommentare abgeben.

Wenn Dich die Vorteile für Clubmitglieder überzeugen, kannst Du Dich hier kostenlos anmelden. Wir freuen uns auf Dich!

 

Kommentare von anderen Leserinnen und Lesern

29.07.2009 um 14:50 Uhr

809 Kommentare.

huch


einfach zu ende


schade, ich hätte gern noch weiter gelesen


gruß

xenja

Signatur

~~~ vertraue den sternen deine wünsche an, schicke deine sehnsucht mit den wolken auf die reise, dann wirst du in deinen träumen die erfüllung finden. ~~~

28.07.2009 um 20:41 Uhr

Autor.

244 Kommentare.

Naja - netter Anfang - und nun? Lässt du den Leser einfach stehen? Schade.

Signatur

poet

?

18.07.2009 um 17:51 Uhr

Gelöschter Nutzer.

Danke! Befinde mich gerade selbst auf diesem Weg. Bin nur noch nicht in den Wagen gestiegen.

01.02.2009 um 22:36 Uhr

340 Kommentare.

ich finde , ein bisschen fehlt die Spannung in diesem Text. Der Inhalt ist nachvollziehbar, aber es fehlt Leidenschaft, trotzdem, man erinnert sich dabei gerne an die eigenen Anfänge, an die eigenen Verweigerungen, ich.... niemals, und an die schönen wundervollen Stunden danach, die alles umdrehten, und alles Unmögliche möglich machten...Danke für diese Erinnerungen

Signatur

liebe Grüße Sehnsucht

08.12.2008 um 16:38 Uhr

Autorin.

23 Kommentare.

Danke für diesen Text.

02.08.2007 um 17:55 Uhr

69 Kommentare.

Lesen ist wie ein Ausflug in die (eigene) Vergangenheit oder ein Ausblick in die Zukunft, wenn, ja wenn ich den Mut habe, mich tatsächlich so anzuschauen, wie ich eben bin. Gerade bei Deiner Geschichte kommt mir das in den Sinn und ich sitze hier und lache.

ich würde ganz gerne etwas über Zeit und Klischee und Kennenlernen und Zukunftsaussichten sagen, mein Mund bleibt aber mitten im Lachen und sagt nix dazu.

Denn:
Dazu gibt es nichts zu sagen und niemand hat das Recht das Wort dazu zu nehmen.
ich bin sicher, jeder Mensch hat sich auf ähnlichem Boden bewegt oder ihn noch vor sich.

Es liegt lange zurück, aber ich erinnere mich durch Deine Geschichte daran, wie ich am Telefon sagte: "Das werde ich nicht tun", gleichzeitig meinen Koffer aus dem Schlafzimmer holte und (Frau ist ja multitaskingfähig) überlegte, was ich alles einpacken muss und nicht vergessen darf. Auch ich kniete vor einem Mann, den ich nur vom Telefon kannte, auch ich sagte die Worte, die scheinbar BDSM genormt sind und auch ich glaubte, der Himmel falle mir auf den Kopf, alle Engel sängen dazu das Begleitlied und die Seligkeit sei mir nun auf alle Zeiten hold.

Die Frage, ob das jemand versteht, gab es nie, wäre sie gestellt, jede Antwort an mir vorbei gegangen, die Welt schien sich nicht mehr zu drehen, sie gehörte mir faktisch und war nur da, damit ich auf ihr genau das erlebe, was da gerade geschieht.

Es ist wunderbar, diese Geschichte zu lesen, die sich nicht schamhaft versucht zu erklären, sondern den Menschen folgt, die sich auf diesen Weg begeben. ich finde es bemerkenswert, dass sie nichts versucht zu erklären, sondern unkaschiert darstellt, was in der Zeit an der Zeit ist.

Über das Vollständig und das Uneingeschränkt gäbe es sicher eine interessante Diskussionsmöglichkeit, losgelöst von dieser Geschichte, das macht sie noch freier, denn sie bindet nicht an sich, sondern lässt alle anderen Entscheidungen anderer Menschen zu.

Ich habs gern gelesen, mich gern erinnert und gern gelacht.

Danke sehr, ich freue mich auf mehr.

@pursoumise


Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.

 

Weitere Möglichkeiten

Du kannst diese Veröffentlichung als Deine Lieblingsveröffentlichung markieren.

Du kannst einen Eintrag im Gästebuch von Teufelchen hinterlassen.

Weitere Veröffentlichungen

Du kannst weitere Veröffentlichungen von Teufelchen finden.

 

Diese Seite als Lesezeichen

Lesezeichen

Hier gelangst Du zu Deinen Lesezeichen.