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Schattenzeilen

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Forum - Veröffentlichungen auf den Schattenzeilen - Blogbeiträge

'Ehrlich währt am längsten! Oder?' von Chezjulia

Bezieht sich auf den Blogbeitrag 'Ehrlich währt am längsten! Oder?'.

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Schattenzeilen

Autorin. Teammitglied.

Ehrlich währt am längsten! Oder?

von Chezjulia

Eines Tages erwies mir mein Herr einen großen Vertrauensbeweis. So sehe ich es zumindest heute, erfahrener an Lebensjahren. Zum Zeitpunkt des Geständnisses jedoch tat sich der Boden unter meinen Füßen auf. Mein Herr erzählte mir von seiner Vorliebe für blonde Frauen.

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Meister Y

Autor. Förderer.

01.11.2021 um 17:08 Uhr

Liebe Chezjulia, da sieht man, was ein Missverständnis anrichten kann, wenn man nicht in der Lage ist, es auszuräumen, oder seinem Partner nicht wirklich traut, oder gar zu viel in etwas hineininterpretiert. Auf Grund der Schreibweise gehe ich davon aus, dass Du hier Erlebtes mit uns teilst.

Dein Beitrag zeigt mal wieder, dass gerade in unserer Welt das miteinander reden einen ungeheuer großen Platz einnehmen muss. Damit so etwas wie hier geschildert eben nicht passiert, sondern ausgeräumt werden kann.

Danke, dass ich diesen Beitrag lesen durfte.

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Sonnensternchen

Gelöscht.

01.11.2021 um 18:45 Uhr

Warum muss man eigentlich eine Lebenskrise daraus machen, wenn ein Mann etwas mag...? Wenn er morgen sagt, dass er Frauen mit blauen Augen oder rot lackierten Fingernägeln mag, bekommt man doch auch nicht gleich Minderwertigkeitskomplexe... Da hätte ich es als Mann auch bereut, überhaupt was gesagt zu haben, wenn meine Partnerin so überreagiert. Schließe mich dem MeisterY an... miteinander reden hilft.

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01.11.2021 um 22:57 Uhr

Kann ich so nicht nachvollziehen! Da muß man wohl bestimmte Gene haben.

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Queeny

Förderer.

02.11.2021 um 14:02 Uhr

Eine schöne, wenn auch traurige Geschichte, die sehr viel Gefühl frei gibt! 

Dankeschön Queeny!

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Chezjulia

Autorin. Förderer.

03.11.2021 um 12:56 Uhr

Ich danke dir, :Queeny. Als ich den Artikel schrieb, durchlebte ich das Missverständnis wieder. Nach Fertigstellung entschied ich mich dazu, den Text meinem ehemaligen Herrn zur Einsicht zu schicken. Er weiß um meine Teilnahme am Wettbewerb. Es war mir ein persönliches Anliegen, dass er im Vorfeld die Möglichkeit zum Einlesen des Beitrags hat, denn es geht dabei auch um ihn und geteilte Zeiten. Ohne seine Kenntnisnahme hätte ich den Artikel nicht veröffentlichen wollen, denn ich hätte sonst kein gutes und aufrichtiges Gefühl gehabt. So wurde der Text zu einer Art Brückenbauer zwischen uns, deren Verlauf ich niemals vermutete... Erst nach seinem Einlesen reichte ich die Geschichte zum Wettbewerb ein. Das ist die Vorgeschichte zu meinem Wettbewerbsbeitrag.

Liebe Grüße 

Julia

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Queeny

Förderer.

03.11.2021 um 16:28 Uhr

geändert am 03.11.2021 um 16:31 Uhr

Hallo Chezjulia! 

Ich drücke dich im Gedanken!

Liebe Grüße Queeny

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Sophie Amalia

Autorin.

06.11.2021 um 17:32 Uhr

Wir wollen perfekt sein für den Menschen, den wir lieben und merken manchmal nicht, dass wir es längst für diese Person sind, sonst gäbe es ja dessen Liebe nicht.

Bereits beim Lesen dachte ich, eine Geschichte wie sie das Leben schreiben könnte. Ein Missverständnis aus einer unbedachten, aber ehrlichen Aussage heraus. Nach dem Lesen Deiner Antwort dazu, liebe Chezjulia, wünsche ich Dir von Herzen, dass die neu erbaute Brücke eine Fortsetzung Deiner Geschichte geschaffen hat.

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Luna Ery

Förderer.

06.11.2021 um 18:10 Uhr

Eine traurige Geschichte. Die eigene Unsicherheit und das stetige, sich selbst infrage zu stellen kommt mir sehr bekannt vor. Liebe Julia, Du hast mit Deiner Geschichte einen Nerv getroffen, den wahrscheinlich viele Menschen im Leben schon einmal erlebt haben. Den Nerv der eigenen Unsicherheit.

Diesen zu überwinden und sich selbst zu finden, Dinge aus mehr als nur einem Blickwinkel zu betrachten ist schwer und sich zu akzeptieren ist schwer.

Wer von uns denkt nicht oft "Situationen von damals, mit dem Wissen von heute" begegnen zu wollen.

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habitus

Förderer.

07.11.2021 um 11:01 Uhr

Eine sehr schöner und nachdenklich machender Bericht. 

Bericht. So möchte ich den Text eher nennen. Denn diesen Charakter trägt er in sich.

Er kann lehrreich sein und macht an manchen Stellen sehr nachdenklich. Selbst wenn man sich für seine Lust und Leidenschaft hinzugeben bereit ist. In wie weit möchte man sich mit dem identifizieren? Und wie erkennt man seinen Partner oder seine Partnerin darin. Gerade wenn Lebensphasen solch intensive Lernprozesse beinhalten, kommen solche Missverständnisse vor., und Unsicherheit mündet oft in Verletztheit. 

Sehr schön erzählt.

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07.11.2021 um 15:27 Uhr

Eine schöne Erzählung wo Gefühle und Zweifel schön wiedergibt . Solche Zweifel und innere Unruhe habe ich auch schon öfters bei Menschen festgestellt und auch erlebt .

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