Lieber Knurrwolf, jetzt hatte ich endlich Zeit, mir Deine vielen Blitzlichter durchzulesen. Vorab schon mal Lob für Den ungeheuren Fleiß, den Du an den Tag gelegt hast.
Das Anna dem Ulrich nicht würde widerstehen können, konnte man sich fast denken. Wie schön und vor allem sinnlich Du aber diesen Moment darstellst, große Klasse.
Alexander war wohl ein bisschen voreilig und hat Miranda unterschätzt. Sie zeigt ihm, dass sie zwar willens ist, ihm aber nicht so ohne Weiteres zu Willen sein wird. Lehrjahre sind nun mal keine Herrenjahre.
Ilia und Raoul mussten wirklich lange warten, bis sie sich einander hingeben konnten. Dass das Verlangen groß war, zeigt, dass sie es nur bis in die Umkleide geschafft haben.
Die Idee mit der Harfe hat tatsächlich was. Allein die Vorstellung, diesem Schauspiel beizuwohnen… Nina sollte Hannah danken und nicht ewig zweifeln, sie weiß, wovon sie redet.
Wundervoll wie Du diesen Moment des letzten, erlösenden Peitschenhiebes eingefangen hast!
Ob so viel Offenheit ist es kein Wunder, dass die beiden lästernden, alten Damen nun sprachlos dasitzen. Sie mussten wohl lernen, dass sich die Zeiten geändert haben und man heute offener mit Dingen umgeht, die es sicher auch schon gab, als sie jung waren.
Ja, die Frau Doktor. Da sieht man mal wieder, was allein schon ein Outfit und ein Auftreten an Wirkung erzielen kann. Kleider machen Leute, ob man das nun sehen will oder nicht.




03.05.2020 um 16:41 Uhr
Dann versuche ich mal ein Ende:
Ja, das erlebte sie ab und zu. Sie brauchte es wieder eingespurt zu werden. Manchmal da kam sie aus dem Tritt. Dann war ihre Stimmung bescheiden, sie mochte sich selbst nicht, war unleidlich und jammerte herum.
Sie nervte damit sich und andere. Am meisten aber ihren Dom. Und der wollte sich nicht nerven lassen. Aber er kannte sie auch gut genug und wusste, was er wann mit ihr anstellen musste. Meist ging der „Anfall“ dann auch schnell vorbei. Dieses Mal war es anders. Ob es an dieser merkwürdigen Zeit lag, die der Virus ausgelöst hatte?
Sie war ungeduldiger als sonst, und gleichzeitig dünnhäutiger. Ihre alte Unsicherheit war wieder zurück gekommen. Das war lange nicht mehr vorgekommen. Sie hatte sich gut im Griff. Jahre hatte sie an sich gearbeitet und war eine selbstsichere Frau geworden. Sie konnte ihre Neigung dann sehr gut leben. Sie wusste auch genau, dass sie das so leben wollte und brauchte. Sich unterwerfen und seinen Regeln folgen, das war ihre Bestimmung. Und er liebt sie dafür, denn sie war sehr gehorsam und sehr darauf ausgerichtet, für ihn da zu sein, ihn zu bedienen und ihr Blick galt nur seiner Zufriedenheit. Zudem war sie ein wunderbare Frau.
Sie war richtig unglücklich gewesen in den letzten Wochen. Sie war nicht sie selbst, dass wusste sie und war sauer auf sich, dass sie etwas so dermaßen aus ihrem Leben katapultiert hatte.
Nun kämpfte sie sich beharrlich zurück in ihren alten Stand. Sie wusste wo sie hin wollte und sie wusste, dass sie das kann. Und war sehr dankbar über die Hilfe, die sie von ihrem Dom bekam.
Er war da, er wusste sie zu strafen aber auch aufzufangen. Irgendwie war es total schön zu erleben, dass sie diesen gemeinsamen Weg mit einander gehen konnten. Dafür war sie sehr dankbar.
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