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Blitzlicht (Staffel 5-1): Raum und Zeit

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Knurrwolf

Autor.

25.03.2020 um 16:32 Uhr

Ablenkung

Einen ewig scheinenden Moment zögerte Ulrich noch, erkaufte sich etwas mehr Zeit in dem er die Nummer auf dem Zettel mit dem Gegenstück auf der Tür vor sich verglich. Doch am Ende blieb ihm nichts anderes übrig und mit einem tiefen Seufzer trat er ein. Auch wenn er den Kapitän der Eisernen Faust für sein kleines Geschenk dankte, so erschien es ihm doch irgendwie unpassend. Aber Gilad bestand darauf und von Juno war bereits alles arrangiert worden, sodass diese ihm lediglich lächelnd den Reservierungsbestätigung übergeben und dabei viel Spaß gewünscht hatte.

Zwei Wochen war es jetzt her, dass Anna sich umgedreht und gegangen war. Die Gründe waren ihm leider nur zu klar geworden, denn er war wohl nicht der richtige für sie. Ja vielleicht für ein paar nette Stunden wie zu Weihnachten, aber niemand, denn eine Frau oder Sub auf Dauer ertragen konnte. Trotzdem schmerzte der Gedanke sie nicht mehr wieder zu sehen und es fehlte ihm mehr als der warme Körper, der sich schon beim Aufwachen an ihn schmiegte oder die gemeinsamen Stunden.

Mit einem unwilligen Kopfschütteln vertrieb Ulrich diese Gedanken, als er sich auszog und auf die Massageliege sinken ließ. Juno und Gilad hatten ihm die Zeit hier geschenkt, um seinen Geist ebenso von Anspannungen zu befreien wie seinen Körper. Da war es wohl das Mindeste, dass er dem Ganzen eine Chance gab.

Auf dem Bauch liegend hörte er, wie sich die Türe erneut öffnete und brummte: "Ich schätze meine Freunde haben schon alle Wünsche mitgeteilt, also fangen wir einfach an."

"Aye das haben sie", siedend heiß strich ihm die bekannte Stimme über den Rücken, als Anna den Raum durchquerte. "Aber ich würde sie trotzdem lieber von dir hören Sir!"

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Katika

Förderer.

25.03.2020 um 19:36 Uhr

Meister Y

Danke für dieses mehr als intensive Blitzlicht!

Knurrwolf hat es sehr passend ausgedrückt .

Deine Protagonistin darf aber richtig genießen, kein Wunder, dass Raum und Zeit verschwimmen, sie ist ja gar nicht mehr im Hier und Jetzt. Eine wirklich außergewöhnliche Interpretation des Themas.

Danke dafür.

Wenn da nur nicht mein Kopfkino so anspringen würde...

Knurrwolf

Eine Geschichte mit einer glücklichen Wendung. Danke!

Ganz wunderbar nachvollziehbar geschrieben und doch bleibt noch viel offen...

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Knurrwolf

Autor.

25.03.2020 um 19:55 Uhr

Katika Ich danke und es ist schon eine Fortsetzung geplant, damit es nicht ganz so offen bleibt.

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Meister Y

Autor. Förderer.

26.03.2020 um 13:37 Uhr

Danke Katika , schön, dass es Dir gefallen hat. Was ist denn schlimm daran, wenn das Kopfkino anspringt?

Lieber Knurrwolf , Dir sind Juno und Gilad wohl auch sehr ans Herz gewachsen. Ich muss gestehen, dass ich mich immer freue, wenn Du Deine kleinen, feinen Geschichten rund um die Beiden erzählst. Das offene Ende lässt viel Spielraum, ich bin mal gespannt.

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Knurrwolf

Autor.

26.03.2020 um 15:54 Uhr

Meister Y Danke und u bist halt nicht der Einzige, der die Geschichten um seine Charaktere fortführen möchte

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Curiousity

Förderer.

26.03.2020 um 17:28 Uhr

Lehrer Karl erklärte gerade, dass die meisten Herrinnen und Herren großen Wert auf Pünktlichkeit legen was natürlich umgekehrt einen guten Grund für eine Strafe ergab. Tom war der Stunde aufmerksam gefolgt. Bevor Alle gingen gab Karl Tom einen gefalteten Zettel und sagte: "Hier sind Raum und Zeit für Deine erste Stunde bei Herrin Katharina morgen. Hast Du dazu noch Fragen?" Tom hatte keine Fragen, steckte den Zettel ein und ging nach hause.

Tags darauf stand Tom um 19:50 vor der Schule und zog den Zettel aus der Tasche. Darauf stand nur: "2017 2003" Tom war konsterniert. Drinnen stellte er fest, dass die Räume im Erdgeschoss Nummern von 2001 bis 2412 hatten. Langsam wurde Tom klar, dass er in eine Falle getappt war. Wann und wo also klopfen? Es gab beide Räume. Da er nicht gleich durch Unpünktlichkeit Ärger wollte, klopfte er am Raum 2017 um pünktlich 20 Uhr 03 an. Tom senkte den Blick. Die Tür öffnete sich und eine streng aussehende Frau wurde sichtbar. Sie winkte ihn herein, brachte ihn zu einem Pranger und schloss ihn dort ein. Dann sprach sie ihn endlich an: "Was bildest Du Dir eigentlich ein, mich zu stören? Glaubst Du ich warte nur darauf, dass irgend wer unangemeldet an meine Tür klopft?" Tom wollte gerade etwas sagen, da fuhr sie dazwischen: "Du hältst die Klappe und bleibst hier bis ich mit meinem aktuellen Klienten fertig bin, dann werde ich mir eine geeignete Strafe für Dich überlegen." Langsam wurde Tom klar in welche Falle er getappt war. Er hätte gestern auf den Zettel sehen und nach fragen müssen, was die Zahlen bedeuteten. Dadurch hatte er sich unmittelbar die Strafe hier eingefangen und Herrin Katharina würde sicher auch verärgert sein, dass er nicht zu seinem Termin kam.

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Knurrwolf

Autor.

27.03.2020 um 09:20 Uhr

Curiousity Diesmal scheinen Fortsetzungen in Mode zu sein, es freut mich mehr von Tom und seiner Ausbildung in der Domschule zu erfahren. Wie mir scheint muss er aber noch viel lernen, doch um zu zeigen, dass er damit nicht alleine ist ...

Nachhilfe

Seufzend ließ der dunkelhaarige Kadett seinen Kopf sinken. Er wusste, dass er nicht in allen Fächern zur Spitzenklasse gehörte, aber nichts viel ihm so schwer, wie die praktische Anwendung der Raumzeit zur Astrogation. Leider gehörte das zu den Dingen, die ein angehender Flottenoffizier beherrschen sollte, wollte er dafür Sorge tragen, dass sein Schiff sicher ans Ziel gelangte.

"Ich glaube du gehst da viel zu verkrampft ran", meldete sich nun die Stimme seiner Lernpartnerin zu Wort. "Das ganze mathematische Zeug liegt dir nicht, vor allem wenn du darüber nachdenkst. Vielleicht hilft dir ja eine praktische Anwendung. Warte mal kurz."

Während er hörte, wie sich Miranda erhob und in Richtung ihres Schlafzimmers verschwand, versuchte Alexander ihre Worte als Ansporn zu nehmen. Immerhin gehörte die hübsche Rothaarige zu den Besten ihrer Klasse und als angehende Ingenieurin wusste sie über praktische Anwendungen von Raum und Zeit gut Bescheid.

"Glaube kaum, dass uns Forest ein Shuttle für Übungsflüge geben wird", brummte er schließlich. "Aber vielleicht …"

Die Worte blieben ihm im Hals stecken, als er bei Mirandas Rückkehr aufblickte. Statt ihrer Kadettenuniform war sie nur noch in einen dunklen Badeanzug gekleidet und hielt ihre linke Hand hinter dem Rücken verborgen.

"Ich dachte mehr an eine Demonstration vor Ort", begann sie schmunzelnd und wies mit der Rechten auf ihr Bett. "Du hast vier Gravitationsquellen, das sind die Ecken des Bettgestells. Jede übt eine eigene Kraft aus und dort wo sich die vier ausgleichen, hast du einen Lagrange-Punkt. Deine Aufgabe ist es ein Schiff so zu positionieren, dass es antriebslos dort schwebt, ohne seine Position zu verändern."

Ihr Lächeln wurde breiter, als sie die verborgene Hand hervorholte und darin ein paar Seile zu Vorschein brachte: "Also Kadett, ich bin dein Schiff. Sorg dafür, dass ich an Ort und Stelle bleibe."

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Meister Y

Autor. Förderer.

27.03.2020 um 11:07 Uhr

Lieber Curiousity was soll ich sagen? Böse Falle oder etwa: wer lesen kann ist klar im Vorteil? Mir hat diese kleine Episode wieder gut gefallen und der Tom, tja der hat anscheinend wohl wirklich noch einen langen, steinigen Weg vor sich.

Hach Knurrwolf , der Alexander und die Astrogation  ... Was wohl Miranda sagt, wenn er die Matraze wegzieht und schaut, ob sie tatsächlich im Raum schwebt  ohne die Position zu verändern. Nein mal im Ernst, toll geschrieben

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Knurrwolf

Autor.

27.03.2020 um 11:57 Uhr

Meister Y Danke Und das ist dann Lektion Zwo, Gravitationsauswirkungen im freien Raum simuliert durch Hängebondage

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Sesemie

Autorin.

27.03.2020 um 14:14 Uhr

Tolle Kopfkinos, die ihr da fabriziert! Und ich bin ein ausgesprochener Kopfkinoliebhaber... (Ja, Katika, genieße doch auch Du die Deinen^^)

Curiousity - klasse, wie sehr Du dieses Thema wörtlich nimmst! Wäre spannend, was es für Deinen Tom noch alles so zu lernen gibt.

Knurrwolf - Dein Fleiß ist großartig! Beides schöne Geschichten und purer Lesegenuss. Ich bin gespannt, wie es weitergeht - vor allem mit der Gravitation und ob es noch zur Bruchschollentektonik kommt.

An alle anderen: Am Sonntag kommt schon das neue Thema. Das sind nur noch zwei Tage! Haut in die Tasten und lasst die Phantasiefunken sprühen!

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