Forum - Schreiben - Schreibtisch
Ereignisdichte in Geschichten
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14.06.2022 um 02:35 Uhr
Interessante Diskussion. Kurz überfliegend inhaliert. Mir ist wie immer das Wie entscheidend, nicht die Kürze oder Schweife an sich. Es kann Stilmittel sein zu bestimmtem Zweck, ebenso gut auch einfach nur Gedankenlosigkeit. Es kann Wesensmerkmal eines Menschen sein, genauso gut aber nur Unsicherheit. Es kann ausschweifender Naturalismus sein, aber auch abstrakte Malerei mit wenigen Pinselstrichen. Nur eines sollte in meinen Augen gelten: ich muss es im wahrsten Sinne des Worte mit allen meinen Fasern verstehen, erfassen und fühlen können. Da die Filmindustrie angesprochen wurde: ich mag den größten Teil der so hochgelobten Ami-Schinken nicht eine Spur. Weil sie nur auf einer Art Welle als immer wiederkehrende Masche daherkommen. Ich will mir mein Gehirn nicht ausschalten lassen, auch beim Lesen nicht! Gefühle ja, aber nur kopflos Hinterherlaufen nein. Ich bin ein Mensch, ich kann beides, fühlen und denken. Sich mal fallen zu lassen, hat mit dem, was mir da oft angeboten wird, nichts zu tun.
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