@Dienerin: Ich musste unwillkürlich an die Kinderbuchreihe "Das magische Baumhaus" denken. Darin reisen Kinder durch Zeit und Raum (z.B. zu Julius Cäsar), also pädagogisch wertvoll *g.
Ähm, zum Glück gehts in Deinen Zeilen eher um die Spiele der Erwachsenen, was mir gerade näher liegt. Und ja, Dein Text will unbedingt weitergeschrieben werden. Also auf die Knie und los, Dienerin!
Dein Text hat mich jetzt angeregt, meinerseits nachzulegen.
Übrigens stimme ich Dir zu, dass ´schnörkellos´ zu schreiben Mehrarbeit bedeutet, auch wenn es umgekehrt zu sein scheint. Mindestens jedes zweite Adjektiv ist entbehrlich und Ausdruck dafür, dass die Substantive nicht treffen. Früher galt das sogar mal als schlechter Stil.
@Kaoru Ein SciFi, das ist ja mal ein Griff! Hut ab.
Mit Kabelbrand und Holodeck. Ich habe immer die Erotik in SciFis vermisst. Wahrscheinlich weil die meisten Leser weiße Socken in Sandalen unter kurzen Hosen tragen, also Physiker sind oder gerade an einer FH studieren. Ehrlich, ich habe SciFi immer gemocht.




20.07.2018 um 23:40 Uhr
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Der beißende Geruch nach verschmorten Kabeln lag in der Luft, als James mit raumgreifenden Schritten den Gang entlang eilte. Ein Hinweis darauf, dass seine Zeit begrenzt war. Doch kamen diese Zeichen nicht etwa unerwartet, noch ließ sich von diesen von dem Abhalten, was er sich in den Kopf gesetzt hatte.
Als der Dunkelhaarige schließlich die richtige Luke erreichte und hindurch trat, erfüllte ihn Erleichterung, denn er war noch nicht zu spät. Umspielt vom sanften, blauen Leuchten der virtuellen Karte saß sie im Zentrum des Holotisches. Im Schneidersitz wandte ihm Sharon den Rücken zu, während ihre Schultern herabgesunken waren und ihre Hoffnungslosigkeit widerspiegelten.
"Zeit zu gehen Sharon", wandte sich James an sie, als er zu dem Tisch trat.
Bevor sie antworten konnte, erklang ein gepeinigtes Knarren, das nur von den stählernen Balken des Rumpfes stammen konnte. Ein sicheres Zeichen dafür, dass sie sich beeilen mussten.,
"Kein Grund zu gehen, ich bin nutzlos", kam ihre Erwiderung mit tonloser Stimme und ohne sich dabei umzudrehen. "Es ist vorbei und ich kann niemandem mehr dienen."
"Das sehe ich anders", stellte er fest, bevor er die Hand ausstreckte. "Ich kann dich zu nichts zwingen. Aber wenn du dich mir anvertraust, kannst du mir dienen."
Sekunden dehnten sich zu Stunden, während er auf ihre Antwort wartete und das Knarren langsam in ein metallisches Kreischen überging. Schließlich wandte sie sich ihm endlich zu, um seinen Blick zu erwidern. Ein schwaches Lächeln umspielte ihre Lippen, bevor sie den Arm ausstreckte und ihre Hand in die seine legte. Ein helles Licht erfüllte für einen flüchtigen Moment den Raum, dann umschlossen seine Finger die Speicherkarte.
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