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Einen Himmel voller Fragen

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Devana

Autorin. Teammitglied.

12.04.2016 um 12:55 Uhr

geändert am 12.04.2016 um 12:59 Uhr

Hallo Schmusemann,

mittlerweile hast Du noch so einige Antworten erhalten, was mich sehr freut, da sie alle unterschiedliche Blickwinkel haben und Du dadurch vielleicht die Chance hast, Dir ein umfassenderes Bild von dieser Welt, die nicht die Deine ist, mit der Du Dich jetzt aber auseinandersetzen musst, zu machen.

Die Fragen von Nachtasou solltest Du Dir durch den Kopf gehen lassen. Sie zielen darauf ab, sich klar zu machen, wo Eure Beziehung ganz abseits von BDSM steht. Den Link von Wölfin finde ich auch sehr gut. Dieser offene Brief holt Dich genau dort ab, wo Du gerade stehst und beantwortet einige Fragen, die Du hier gestellt hast. Insbesondere klärt es vielleicht auch Dein Gefühl, von Deiner Frau betrogen worden zu sein.

Du bist neugierig darauf, dass ich das alles kenne. Du bist ganz automatisch davon ausgegangen, dass ich diejenige bin, die ihrem Mann ihre Neigung so lange nicht mitgeteilt hat. Es wird Dich vielleicht überraschen, dass es umgekehrt war. Ich kenne auch ein wenig Deine Seite. Ich möchte jetzt hier nicht meine ganze Geschichte ausbreiten und daher verzeihe, wenn ich mich relativ kurz fasse.

Ich hatte zwar schon sehr lange devote Fantasien, mir war aber lange Jahre nicht klar, das ich Sadomasochistin bin. Das hat mir dann erst das Internet vor ca. 15 Jahren klar gemacht. Damals habe ich nicht lange gezögert und es meinem Mann (der damals noch nicht mein Mann war) mitzuteilen und ich fand - was sehr schön und gut war - auch teilweise Gehör. Eine Zeit lang haben wir das recht schön ausgelebt, auch wenn es bei ihm nicht so weit ging wie bei mir. Das hat mich zwar zum Teil unzufrieden gemacht und ich hatte einige unerfüllte Sehnsüchte, aber ich konnte damit umgehen und habe einige meiner Sehnsüchte und Gefühle hier in Geschichten verpackt. Das war meine Art, damit umzugehen.

Was ist dann passiert? Mir hat mein Mann nach jahrelanger Beziehung einen Fetisch gestanden, mit dem ich nicht umgehen konnte. Ich sage hier nicht, was es gewesen ist. Aber für Dich als Begriffsbestimmung: Ein Fetisch ist ein Gegenstand, durch den man durch Tragen oder Anwendung zur sexuellen Erregung kommt. Beispielsweise erregt es manche Männer, Frauenschuhe zu tragen, obwohl sie ansonsten keinerlei Bestrebungen haben, eine Frau sein zu wollen. Das jetzt aber nur als Beispiel. Ich selbst bin keine Fetischistin und mit den Fetisch meines Mannes konnte ich rein gar nichts anfangen. Er stieß mich sogar ab. Das dürfte Dir jetzt ein wenig bekannt vorkommen.

Ich fasse es kurz: Ich will nicht sagen, dass der Fetischismus unsere Ehe zerstört hat, denn da spielten noch weitere Aspekte mit rein. Aber es war ein entscheidender Baustein und vielleicht der Anfang vom Ende, denn er hat viel von unserem gegenseitigen Vertrauen und unsere Sexualität zerstört. Letztendlich ist nach jahrelangem Kampf die Ehe gescheitert und ich habe jetzt einen neuen Partner, mit dem ich einfach so viel mehr Gemeinsamkeiten habe.

Das jetzt aber nur zu meiner Geschichte. Ich wünschte, ich hätte Dir ein Happy End, wie Du es Dir wünschen würdest, erzählen können. Dem ist aber nicht so. Dennoch ist es kein schlechtes Ende, denn ich habe einen neuen Partner, mit dem ich sehr glücklich bin. Meinem Ex wünsche ich das selbe, auch wenn es bei ihm noch nicht so weit ist. Und für unsere Kinder haben wir hoffentlich einen guten Weg gefunden, so dass sie weder den Kontakt zum Vater noch zur Mutter verlieren.

Kommen wir wieder zu Dir.

Bitte streiche aus Deinem Kopf, welche (in Deinen Augen) extremen, absurden, unverständlichen Praktiken diese SMler doch ausüben. Du wirst Dich da nur schwer bis gar nicht hineinversetzen können, wenn Du nicht selbst wenigstens ansatzweise diese sexuelle Neigung in Dir verspürst.

Dennoch versuche ich Dir den Kern dieser sexuellen Spielart näher zu bringen, damit Du vielleicht ein klein wenig verstehst, was uns das alles gibt.

Ich möchte das in zwei Bereiche aufteilen.

Der erste Bereich ist das Spiel mit Macht/Dominanz und Unterwerfung/Hingabe. Vielleicht ist Dir bisher nicht klar, dass es BDSMler gibt, die alleine diese Seite ausüben, ganz ohne das Zufügen von Schmerzen. Bei diesem Bereich von BDSM gibt sich der eine Partner, der submissive Teil, dem anderen Partner, dem dominanten Teil, hin. Wie weit das geht ist von Paar zu Paar verschieden. Viele tun es nur im sexuellen Kontext. Einer bestimmt, der andere folgt. Das alleine ist es aber nicht. Der dominante Part übernimmt auch die Verantwortung für den submissiven Part. Deshalb hat BDSM auch immer etwas von Behüten, Beschützen und ganz viel Vertrauen zu tun. Nur so kann sich der submissive Teil fallen lassen. Beide Teile ziehen eine tiefe innere Befriedigung daraus. Der dominante Teil durch das Ausüben der Macht, die ihm geschenkt wurde, der submissive Teil durch Abgabe der Macht. Der dominante Part (Dom) verlangt beispielsweise vom Submissiven (Sub), etwas zu tun, das Dom sehr gut gefällt (Sub insgeheim auch), was Sub aber sehr schwer fällt. Sub schafft es und fühlt anschließend den Stolz auf sich selbst aber auch den Stolz von Dom. Sub hat auch ein inneres Bedürfnis, dem Dom zu dienen, seine Wünsche zu erfüllen und ihn zu befriedigen. Dadurch kann selbst Befriedigung erlangt werden. Das ist etwas, was man als Außenstehender nur schwer verstehen kann, wenn man es nicht selbst in sich fühlt.

Der zweite große Bereich ist der Sadomasochismus. Es gibt Menschen, die können aus Schmerzen Lustgewinn erzielen. Voraussetzung ist die Einvernehmlichkeit und der Kontext, in dem es geschieht. Ich bin ebenfalls Masochistin. Keine extreme, aber eben vorhanden. Wenn ich aber zum Zahnarzt gehe und mich dort einer Wurzelbehandlung unterziehen muss, empfinde ich alles andere als sexuelle Erregung. Würde mich mein Partner ohne dem SM-Kontext verprügeln sieht es genauso aus. Auf der anderen Seite gibt es genauso Menschen, die Lustgewinn erzielen, wenn sie im sexuellen Kontext anderen Menschen Schmerzen zufügen und sehen, dass diese daraus ebenfalls einen Lustgewinn haben. Auch hier spielt das gegenseitige Vertrauen eine ganz große Rolle.

Überhaupt spielt Vertrauen im BDSM-Bereich eine ganz große Rolle und man muss sehr viel mehr auf den Partner achten, als dies oft in einer gewöhnlichen Beziehung der Fall ist. Es ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen.

Das war jetzt nur ein kurzer Versuch, Dir ein wenig unsere Welt zu erläutern.

Das wird Dir nun noch immer nicht weiterhelfen, wie es konkret zwischen Dir und Deiner Frau weitergehen kann.

Was mir als allererstes am Herzen liegt: Ihr müsst wieder miteinander reden!! Nicht zu reden ist der sicherste Weg, die Ehe zu begraben.

Ich weiß nicht, was zu euren getrennten Schlafzimmern geführt hat. Ich weiß nicht, was Deine Frau alles gesagt hat.

Aber ihr müsst reden. Welche Wünsche, Hoffnungen und Vorstellungen hat Deine Frau? Welche Ängste und Gefühle hast Du? Das und vieles mehr müsst ihr besprechen.

Ich schreibe Dir jetzt die Möglichkeiten, die ich für Eure Zukunft sehe. Vielleicht sind sie nicht vollständig. Verzeihe auch die Offenheit. Vieles wird schmerzhaft zu lesen sein, aber ich sehe auch keinen Sinn darin, alles schön zu reden.

1. Ihr trennt euch

Wenn ihr beide keinen Weg mehr zueinander findet, nicht mehr miteinander reden könnt und in die Vorwurfsebene gerät, in der jeder nur noch sich selbst und nicht mehr den anderen sieht, wird es darauf hinaus laufen. Vielleicht erkennt ihr aber auch ganz friedlich und vernünftig, dass in eurer Beziehung noch sehr viel mehr nicht stimmt, ihr eigentlich schon seit Jahren keine Partnerschaft mehr führt und nebeneinander her lebt. Oder aber eben, dass ihr mit euren gegensätzlichen Vorstellungen keinen gemeinsamen Weg mehr findet. Wenn es so weit kommt, bleibt nur noch zu hoffen, dass ihr das ohne Rosenkrieg schafft (ganz besonders, wenn ihr noch Kinder habt) und anschließend jeder für sich einen Neuanfang findet.

2. Ihr findet einen gemeinsamen Weg

Das wird harte Arbeit bedeuten. Grundvoraussetzung ist, dass ihr ein starkes Fundament habt. Ich meine damit eure Liebe. Beide müsst ihr aufeinander zugehen. Sie wird Abstriche in ihren Wünschen und Vorstellungen machen müssen, Du wirst Dich auf ihre Sexualität einlassen und nach Dingen suchen müssen, die für Dich in Ordnung sind. Aber keine Sorge. Du wirst dafür belohnt werden. Du wirst Deine Frau von einer ganz anderen Seite kennen lernen und Du wirst ihr sehr viel Freude schenken können. Du fragst Dich, wie Du das anstellen sollst? Ich möchte dabei nicht

so weit gehen wie Cayt, denn Du bist nicht bereit dazu, Deiner Frau Schmerzen zuzufügen. Du musst aber für Dich selbst zulassen können, neue Wege zu beschreiten. Was ich Dir vorschlagen möchte, ist hoffentlich viel leichter für Dich vorstellbar. Was dazu dafür brauchst, sind drei Worte, ein Seidenschal und das Vergessen aller "Perversitäten", die Du hier und anderswo gelesen hast.

Die drei Worte lauten: "Zieh Dich aus!". Ich hoffe, Du hast Gefallen daran, Deine Frau zu beobachten, wenn sie sich auszieht. Der zweite Part ist dann vielleicht etwas schwieriger für Dich, aber doch relativ harmlos. Lasse sie sich aufs Bett legen und binde ihr mit dem Seidentuch die Handgelenke zusammen. Und dann schlafe mit ihr. Nicht mehr und nicht weniger. Denke dabei daran, dass Du ihr damit eine Freude machst, dass sie die Möglichkeit hat, sich ganz auf das zu konzentrieren, was Du mit ihr machst. Du kannst auch zärtlich mit ihr sein, Du kannst sie reizen, erregen, hinhalten. Du kannst selbst Erregung fühlen, weil Du siehst, wie sehr sie das erregt, was Du mit ihr machst. Und anschließend löst Du den Schal und hältst sie in den Armen. Und dann redet ihr über eure Gefühle dabei.

Was ich gerade geschrieben habe, kann so funktionieren, muss es aber nicht. Wenn es funktioniert, kann es die Grundlage für einen weiteren gemeinsamen Weg für euch sein.

Dieser Weg bedingt aber, dass ihr dann auch in Zukunft sehr offen seid, viel miteinander redet und auch viel gemeinsam als Paar macht. Deine Frau wird sich bremsen müssen. Gerade am Anfang wird sie viel mehr wollen, als das, was Du ihr geben kannst und willst. Das darf sie Dir nie zum Vorwurf machen.

3. Ihr holt einen Dritten mit ins Boot

Das mag Dich vielleicht jetzt schocken. Es kann aber ein Weg sein, Deiner Frau in fest vorgegebenen Grenzen zu erlauben, ihre Bedürfnisse mit einem anderen Mann (oder sogar Frau) auszuleben. Mit Grenzen meine ich z.B. dass es keinen Sex geben darf. Von Dir erfordert das einen riesigen Schritt. Du musst loslassen können und Du darfst nicht eifersüchtig sein. Deine Frau muss hingegen in dem vorgegebenen Rahmen bleiben und muss auf ihre Gefühle acht geben. Funktionieren kann das nur, wenn ihr eine ansonsten funktionierende Partnerschaft habt.

Vorstellbar ist auch, dass Deine Frau sich zum Beispiel nur virtuell von jemand anderen dominieren lässt, ohne dass sie sich je treffen.

Noch eine vierte Möglichkeit:

Ihr kehrt das ganze unter den Teppich. Das Dumme ist nur, dass das nicht funktionieren wird. Deine Frau wird Dich dann früher oder später verlassen und/oder ihre Neigung heimlich ausleben.

Ich wünsche euch viel Kraft für die nächste Zeit.

Vielleicht berichtest Du auch nach einer Weile, wie es weitergegangen ist. Das würde mich schon interessieren. Vielleicht kannst Du, wenn Du innerlich etwas zur Ruhe gekommen bist, Deiner Frau auch diese Seite und diesen Forumsthread zeigen. Das würde euch ins Gespräch bringen. Wenn Du das vorerst nicht möchtest, kannst Du auch davon berichten, ohne die Seite zu nennen. Es würde ihr zeigen, dass Du versuchst, Dich damit zu beschäftigen und sie zu verstehen. Es wäre ein erstes wieder aufeinander zugehen.

Alles Liebe

Devana

Geschlossen.

Jona Mondlicht

Autor. Teammitglied. Vereinsmitglied.

21.04.2016 um 21:30 Uhr

geändert am 21.04.2016 um 21:31 Uhr

Hallo Schmusemann,

ich glaube, Deine Beziehung ist längst gescheitert. Da will ich ehrlich sein. So, wie Du hierher gekommen bist, mit einer derart vorgefestigten Meinung, dass die Antworten auf Deine Fragen nur abprallen konnten (wahrscheinlich auch sollten), wirst Du keinen Weg zu Deiner Frau finden.

Wenn Du ihr gegenüber ebenso argumentierst wie hier, wundert es mich nicht, dass sie einen Strich zieht unter die Angelegenheit. Sie nimmt Dich mindestens so wahr wie wir: Du bist nicht bereit, zu akzeptieren, dass es neben Deiner Vorstellung über normalen Sex noch andere Dinge gibt, die genauso normal sind, auch wenn sie Dir nicht passen.

Wenn Dir noch etwas an der Beziehung liegt, dann suche die Kommunikation mit Deiner Frau, mache ihr klar, dass Du doch lieber andere Wege gehen möchtest als die vollkommene Ablehnung und Mißachtung ihrer Neigung. Vielleicht findet Ihr dann Lösungen - Vorschläge hast Du in den vorigen Beiträgen zuhauf bekommen. Das alles macht aber keinen Sinn, wenn Du deine Frau weiterhin als "pervers" oder gar "krank" empfindest.

Bitte denke auch darüber nach, dass Du Deine Frau möglicherweise verletzt haben wirst mit Äußerungen über ihre Neigung als auch mit Deiner Ablehnung, die sie gegen sich selbst gerichtet empfinden wird.

Falls Du oder Deine Frau das noch lesen: Redet miteinander und sucht für jeden von Euch einen Weg, der sich gut anfühlt. Keiner von Euch beiden wird den Rest seines Lebens in einer unerfüllten, unzufriedenen Beziehung feststecken wollen.

Viele Grüße

Jona

Geschlossen.

Mai

Autorin.

22.04.2016 um 17:48 Uhr

geändert am 22.04.2016 um 17:49 Uhr

Schmusemann, ich finde Dich echt süß. Ganz ehrlich gemeint, ohne Ironie.

Ich will das Pferd jetzt mal von hinten aufzäumen. Stell Dir vor, ihn seid gerade voll dabei, altes "rein-raus-Spiel", ihr habt vielleicht einen tollen Abend gehabt, ein Weinchen getrunken und seid heute mal ein kleines bisschen wild drauf. Gibt es bei Euch doch sicher auch, oder?

So, es geht also zur Sache. Sie steckt Dir den Po entgegen, Du greifst ihr wild ins Haar, hältst sie fest, nimmst sie ein bisschen grob. Dann im Eifer des Gefechts hast Du ihr ein bisschen auf den Po, einfach um das Wilde, das Ursprüngliche, das Animalische zu unterstreichen. So Höhlenmensch, Mammut gegrillt, Frau entführt an den Haaren in die Höhle geschleppt. So der rein männliche Trieb. Ohne Schleifchen, Federchen und Glöckchen.

Kannst Du Dir vorstellen? Findest Du ganz hinten, abgesehen von aller Emanzipation und Schicklichkeit irgendwie sexy?

Gut. Dann lässt sich das so machen, ihr wird es gefallen, hundert pro. Und dann, wenn Du etwas Mut gefasst hat, lässt sich das auch erweitern.

Bitte ohne Szene-Schnickschnack, kein Halsband/Peitsche/Lack/Leder und Konsorten. Damit bekommst Du eh nur eine Identitätskrise.

Alles was Du brauchst ist an Dir angewachsen. Sei einfach mutig , männlich, grob und eine Spur rücksichtslos und wild. Das genügt. Alles andere findet sich, solltest Du Blut lecken. Und bitte, es darf auch peinlich sein, es darf gelacht werden, es ist nur ein Spiel.

Binde ihr die Augen zu. Das intensiviert ihr Gefühl und erspart Dir peinliche Momente, wenn Du gerade nicht weiter weißt.

Du kannst Dir das oben beschriebene Szenario nicht vorstellen? Dann vergiss es. Lass Dich nicht in etwas rein zwängen, was nicht zu Dir gehört.

Ich wünsche Euch was.

Und sieh es nicht so verkrampft und als Vertrauensbruch. Sie hat Dir nicht gestanden, dass in ihrem Keller zehn Leichen vergraben sind. Sieh es als Chance, ein bisschen Spannung in das Sexualleben kommen zu lassen, und, Du kannst mal ein bisschen die Sau raus lassen. Die steckt doch in (fast) jedem Mann.

Geschlossen.

04.07.2016 um 18:23 Uhr

Hallo Andreas,

Ich musste ein bißchen grinsen als ich deine Vorstellung las. Bitte nicht böse sein, du wirst es gleich verstehen. 

Mein Name ist Ilse, ich komme aus dem Rheinland, bin seit 15 Jahren verheiratet und auch in unserer Ehe hat sich der Alltag eingeschlichen. Fällt dir da etwas auf?

Schon als Teenager hatte ich die Fantasie in sexueller Hinsicht von meinem Partner dominiert zu werden, allerdings hielt ich mich lange Zeit für unnormal, krank, frigide ........

Nun habe ich einen Partner dem ich sehr vertraue und so hatte auch ich, wie deine Frau den Mut dieses Thema anzuschneiden. 

Also ich weiß nicht wie es bei deiner Frau ist, aber ich kann dir versichern, ich würde mir nie ein Halsband anlegen lassen. Für mich spielt eher die dominante Rolle des Mannes eine Rolle. Machos in der Realität finde ich zum K......, aber im Schlafzimmer hätte ich schon ganz gerne einen. 

Jetzt ist mein Mann, wahrscheinlich ähnlich wie du, darauf bedacht, mich zu verwöhnen, mit Finesse sexuell zu erregen und zum Orgasmus zu bringen. Dies, ich muss es leider zugeben, kann aber (zumindest bei mir) nur passieren, wenn ich meinen Verstand ausschalte und ich mich voll auf mich konzentriere. Das wiederum gelingt mir nicht, wenn ich genau weiß, dass er sich solange bemüht bis er Erfolg hat. Dieses Wissen führt bei mir zu einem Erfolgszwang den ich nicht erfüllen kann, und nach einer gewissen Zeit spiele ich ihm einen Orgasmus vor. Ich weiß, nicht schön, aber ich möchte ihn auch nicht verletzen. 

Ich weiß nicht wie weitreichend dein Gespräch mit deiner Frau war. Ich habe es bisher nur ein paar Andeutungen über Fesselspiele gemacht. Aber mein Vorschlag wäre, dass sie dir ein Buch gibt, welches ihren Fantasien entspricht. Dann könnt ihr das als Gesprächsgrundlage nutzen und euch langsam rantasten. Es muss doch nicht direkt mit Schlägen und Quälen beginnen. Mir würde schon ein Fesseln am Bettgestell mit Tüchern, das Verbinden der Augen oder klare Anweisungen was ich zu tun habe, genügen. Das Fixieren der Hände durch seine Hand über dem Kopf .... 

Auf jeden Fall bewundere ich deine Frau, den Mut gefunden zu haben so offen mit dir zu sprechen. Das solltest du auf jeden Fall als Chance sehen.

Liebe Grüße 

Ilse

Signatur

Liebe Grüße Anna

Geschlossen.

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