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Forum - BDSMler unter sich - Umfragen

Sind sub-Wünsche zu erfüllen?

Bezieht sich auf die Abstimmung 'Sind sub-Wünsche zu erfüllen?'.

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kitty

Autorin.

10.05.2015 um 08:38 Uhr

Es gibt keine Pflicht, Wünsche zu erfüllen und es gibt keine Garantie, Wünsche erfüllt zu bekommen. Umso schöner ist es, wenn es doch passiert. Möglicherweise nicht zu dem Zeitpunkt, als der Wunsch geäußert wurde, sondern erst dann, wenn er fast schon wieder vergessen ist.

Ob es in dieser Situation dann wirklich eine Wunscherfüllung ist?

Das hat doch Dom dann wieder in seiner - hoffentlich bewä(e)hrten - Hand.

Wie heißt es doch so schön... "Hüte Dich vor Deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen."

LG

kitty

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corvus corax

Autor.

13.05.2015 um 10:06 Uhr

Für mich ist das nicht die Frage. Wie schon erwähnt können Wünsche ja gerade durch Nichterfüllung erfüllt werden. Der Austausch zwischen Paaren ist auch komplexer als eine Bestellung im Kaufladen. Ich sehe im submissiven Höhenflug ein Erlebnis mit körpereigenen Drogen und mit allen daraus entstehenden Konsequenzen, allen voran der immer drohende Absturz, wenn der zarte Faden zwischen den Akteuren reißt. Ganz besonders im Alltag, wenn Anfang und Ende der Spiele unklar sind. Beim Versteckspielen gewahr werden, daß die Anderen gar nicht mehr suchen und abgehauen sind. Sehr schwierig für den Dom, in dessen Händen die Verantwortung für Wohl und Wehe seines absolut offenen und verwundbaren Partners liegen. Ja, es ist im besten Fall Manipulation auf höchstem Niveau - oder das in- und auswendige Kennen des Anderen und das Spiel auf seiner emotionalen Klaviatur.

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Gelöscht.

17.05.2015 um 13:44 Uhr

Für mich als Sub ist wichtig immer wieder gehört, wertgeschätzt und auch in meinen Bedürfnissen ernst genommen zu werden. Ob, wann und wie oft mein Dom darauf eingeht obliegt letztendlich jedoch ihm. Und das ist ja wohl auch Situationsabhängig.

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Gelöscht.

23.05.2015 um 15:33 Uhr

es ist gut, die Wünsche des/der Sub zu kennen - jedoch eingehen nur, wenn ich wirklich belohnen will

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Gelöscht.

23.05.2015 um 23:53 Uhr

Ein BDSM-Beziehung ist in der Hinsicht nicht anders als ein andere Beziehung. Wenn niemals Wünsche erfüllt werden zerbricht die Beziehung.

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Wiking

Autor.

01.06.2015 um 23:11 Uhr

Eine Partnerschaft ist ein Geben und Nehmen, und bei BDSM-Partnerschaften ist das nicht anders.

Nur dass beim BDSM der eine etwas mehr gibt und der andere etwas mehr nimmt.

Doch eine reine Einbahnstrasse ist das Spiel nicht - es soll doch beiden gefallen...

... meint der Wiking

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† Ralf

Gelöscht.

28.10.2015 um 00:20 Uhr

Ich denke dass es gelegentlich sein darf, aber nie unmittelbar nach Äußerung des Wunsches.

Auch die Option, es als Belohnung zu gewähren, finde ich okay.

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04.05.2021 um 17:48 Uhr

Meine Antwort: Höchstens als Belohnung - das gilt aber nur für Wünsche, die der sub (also ich) während des Spiels äußert - wie etwa den Wunsch, meiner Gebieterin als Zeichen der Unterwerfung die Hand oder die Füße zu küssen.

Ansonsten finde ich es schon wichtig, im Spiel auf die bekannten Wünsche und Vorlieben des Partners einzugehen.

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† Miamore

Gelöscht.

08.05.2021 um 22:30 Uhr

Wir reden häufig über Fantasien und was man gern mal ausprobieren würde. Das sind dann durchaus auch Wünsche an den Partner. Ich sehe das nicht so wild, schließlich kann er doch bestimmen und entscheiden, ob und wann und wie er drauf eingeht. Tut er es nicht, muss ich das akzeptieren.

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09.05.2021 um 06:21 Uhr

Unter instrumentalisieren verstehe ich, dass der Wunsch dann erfüllt wird, wenn Sub es möchte. Das muss ja nicht zwingend sein. Über das Spiel die Oberhand zu haben obliegt dem dominanten Part.

Und genauso beruht, meiner Ansicht nach, eine Beziehung dieser Art, wie auch jede andere Beziehung auf Gegenseitigkeit. Genauso wie Subi vielleicht auch mal dem Dom zu liebe etwas probiert und Grenzen ausweitet, ist meiner Meinung nach, genauso viel Feingefühl vom dominanten Part notwendig und auch in seiner Verantwortung, die Wünsche von Sub ernst zu nehmen.

Im Prinzip ist doch bereits das Codewort ein Wunsch der Sub... man stelle sich vor, es wird vom Dom nicht darauf eingegangen... gruseliger Gedanke, wenn doch extra eines vereinbart wurde.

Menschen ändern sich, mal aprubt und dann wieder über einen längeren Zeitraum. Anzunehmen, dass sich Vorlieben nicht ändern können, ist in meinen Augen stark kontraproduktiv. Ich denke, dass, wie auch in jeder anderen Beziehung, immer das Gespräch essentiell ist und das auf gleicher Augenhöhe. Und, wie bei jedem Gespräch, das zuhören ein sehr elementarer Faktor dabei ist.

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