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Forum - Veröffentlichungen auf den Schattenzeilen - Geschichten und Gedichte

'Der Lederkuss' von Santanaleder

Bezieht sich auf die Fetisch-Geschichte 'Der Lederkuss'.

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Schattenzeilen

Autorin. Teammitglied.

Der Lederkuss

von Santanaleder

Nele kann nicht ihren Kopf schütteln, denn sie ist starr fixiert. Ihre Haube aus besonders dickem Gummi hüllt sie bis zum Hals ein. Allein ihr tiefrot geschminkter, offener Mund ist zu erkennen. Nele kehrt in die Wirklichkeit zurück. Wirklichkeit? Was um alles in der Welt ist denn die Wirklichkeit? Wer sind wir, wenn die Zeit aufhört, zu existieren?

Die Fetisch-Geschichte lesen: Der Lederkuss von Santanaleder

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Gelöscht.

07.02.2014 um 13:06 Uhr

Passiert zu wenig. Reines Gedankenspiel.

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Söldner

Autor. Fördermitglied.

07.02.2014 um 18:00 Uhr

Die Beschreibung einer technisch ausgefeilten Fesselung ist in jedem Fall eine Herausforderung. Die Spannung muss gehalten werden, der Text darf nicht in die Montageanleitung einer Schrankwand abgleiten. Das ist dir gut gelungen.

Es passiert in Deiner Geschichte eine Menge. Du traust dich, in die Gefühls-, Denk- und Emotionalwelten einer Frau einzusteigen, sie aus der Sicht einer Frau darzustellen. Santana, ich habe vor so etwas immer Angst, weil ich keine Frau bin, weil ich deshalb nicht wirklich weiß, was in ihr vorgeht und auf Grund meiner Lebenserfahrungen vermute, dass eine Frau es auch nicht immer weiß, was die Sache zusätzlich erschwert. Aber weil ich ein Mann bin, finde ich deine Beschreibung auch hier gut.

Meinen Lesefluss haben nur Kleinigkeiten wie Wortwiederholungen innerhab zwei aufeinanderfolgender Sätze gebremst, ansonsten habe ich beim Lesen gespürt, dass Du während des Schreibens voll und distanzlos in Deiner Geschichte gestanden hast.

Geil geschrieben, gern gelesen.

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Quälgeist

Autor.

07.02.2014 um 23:15 Uhr

Sie hat sich auf etwas eingelassen, das sie an ihre Grenzen führt, sie zweifeln lässt, aber am Ende genießend und stolz hinterlässt.

Ich fand diese sehr lustvolle, detailreiche Fessungsbeschreibung und die Darstellung von Nele's Gefühlen und Empfindungen sehr anregend. Danke für diesen Text.

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Pure Vernunft darf niemals siegen! Quälgeist

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Schattenwölfin

Autorin. Teammitglied. Vereinsmitglied.

10.02.2014 um 07:35 Uhr

geändert am 10.02.2014 um 07:35 Uhr

...  weil ich keine Frau bin, weil ich deshalb nicht wirklich weiß, was in ihr vorgeht und auf Grund meiner Lebenserfahrungen vermute, dass eine Frau es auch nicht immer weiß, was die Sache zusätzlich erschwert.

Mein Mann hat schwer gegerinst, als ich ihm das vorlas. Worüber ich mich nicht gewundert habe. Uns beiden ist ein Satz von Peter Ustinov eingefallen: "Wie soll ich die Frauen verstehen? Man kann sich ja nicht einmal auf das Gegenteil von dem verlassen, was sie sagen!"

Dazu meine ich: deswegen ist es so spannend mit uns Frauen und deswegen schätzen wir die Verlässlichkeit bei Mänern ganz besonders.

Wölfin

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Wo Liebe ist, ist Lachen.

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Devana

Autorin. Teammitglied.

10.02.2014 um 09:23 Uhr

...  weil ich keine Frau bin, weil ich deshalb nicht wirklich weiß, was in ihr vorgeht und auf Grund meiner Lebenserfahrungen vermute, dass eine Frau es auch nicht immer weiß, was die Sache zusätzlich erschwert.

Obwohl ich kein Mann bin, musste ich bei der Stelle auch grinsen.

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Lucia

Autorin. Fördermitglied.

10.02.2014 um 14:28 Uhr

Ich habe die Geschichte erst einmal verdauen müssen.

Du beschreibst die Situation so real, das ich Beklemmungen bekam.

Das spricht für deine Erzählweise!

So ein extremes Spiel wäre wahrscheinlich nicht meins, aber darum geht es ja nicht.

So etwas miteinander zu tun, braucht viel Kenntnis und Vertrauen!

Tja, und wer kennt uns Frauen schon, wo wir uns selbst manchmal nicht kennnen...

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Erfülle deine Träume, damit du Platz für neue hast!

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14.02.2014 um 10:31 Uhr

Ich danke Euch allen erst einmal für die Feedbacks.

Es tut gut, Resonanz zu spüren und zu wissen, mein Erzähltes verhallt nicht ungehört im Kosmos.

Danke für Positives, danke für Negatives ( gibt's eigentlich gar nicht!).

Es tut gut, gespiegelt zu bekommen, dass meine Erzählungen greif- und fühlbar werden. Wie Söldner sagt, ich voll und distanzlos in der Geschichte stehe. Und in der Tat ist es so, dass ich überhaupt vorher nicht weiß, wo die Erzählweise hingeht. Oft sind es nur ein paar magische Worte (Lederkuss, Schlangenleder, etc.) und ab geht`s! Und tiefer und tiefer!

Ein Lehrer sagte vor nicht allzu langer Zeit, wer will Dir denn etwas über Frauen erzählen, Du kannst sie spüren! Oft stimmt das, doch oft bin ich im Niemandsland und Sie ist es dann witzigerweise auch. Und das ist das Schöne, ungetretene Pfade (nein, kein Widerspruch!)  zu gehen. Und da beginnt dann ja erst das gemeinsame Abenteuer, keiner von Beiden kennt das Ziel.

Es ist sicher nicht das Wichtigste einen Orgasmus zu erleben und/oder ihn zusammen zu erleben. Es ist das Einlassen auf was, was kommt. Aus uns und zwischen uns. Und so gesehen ist es völlig egal, ob Mann oder Frau. Das Jetzt, in diesem Augenblick ist das Entscheidende.

Und nicht, dass Du meinst, ich finde es gut, dass Du, Lucia, Beklemmungen bekommst, wenn Du die Geschichte liest. Doch es zeigt mir, dass Präsenz mit Worten vermittelbar ist.

Ach, es tut gut hier zu sein!

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Schattenwölfin

Autorin. Teammitglied. Vereinsmitglied.

14.02.2014 um 11:32 Uhr

Eine im wahrsten Wortsinn unheimlich technische Beschreibung. Das stellt aber nur scheinbar eine Distanz zu den inneren Abläufen her, die mich beim Lesen unmittelbar berühren. Düster, beklemmend, aber eben auch spannend bis zum Anschlag.

Ebenso unmittelbar wirken im weiteren Verlauf der helle Raum und die Klangschalen; ich meine, den Dampf des heißen Tees beinahe im einfallendem Sonnenlicht eines Morgens zu sehen. Hier hätte nach meinem persönlichen Geschmack der Text zu Ende sein dürfen. Mit dem (wenngleich kurzen) Traumbild wirkt er mir etwas überfrachtet.

Wölfin

Allen (naturgemäßen?) Widrigkeiten zum Trotz gut das Gefühlsleben einer Frau erfasst Hut ab!

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Wo Liebe ist, ist Lachen.

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Selina B

Autorin.

07.03.2014 um 00:27 Uhr

Ich habe diese Geschichte als sehr, sehr intensiv empfunden, eindringlich und beunruhigend. Auf eine solche Art gefesselt zu sein, sich ganz auszuliefern, befreit den Geist und weckt dadurch natürlich all die Geister, sie verunsichern und zweifeln lassen, so eben auch Ängste wecken, gegen die frau erst einmal ankämpfen muss. Es ist immer so leicht gesagt, dass Vertrauen die Basis all dessen ist, was passiert - dabei ist Vertrauen auch etwas, was je nach Situation nach Bestätigung verlangt, damit es keinen Zusammenbruch, keinen Ansturz geben kann.

Danke, dass wir das hier lesen durften.

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Gelöscht.

26.03.2014 um 18:57 Uhr

sehr gut formulierter Text. Man kann sich sehr gut einfühlen in die Weibliche Sklavin

wie sie hart genommen und anschließend auch weich aufgefangen wird.

Macht spaß zu lesen und die Gedanken schweifen zu lassen.

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