Danke Tseten,
ich finde mich in deinen Gedanken zu dem Thema wieder.
Auch ich kann und möchte nur sagen, wie die Geschichte bei mir ankommt.
Wie ich sie verstanden habe, was mich angesprochen hat.
Ich kann keine Technik bewerten und mag es auch nicht.
Kritik kann positiv und negativ sein, sie kann konstruktiv aber auch vernichtend sein.
Und ich sehe die Mühe, die Lust, den Aufwand, das Angenehme hinter den Geschichten
und bin oft einfach nur froh, über die Vielfalt die es hier gibt
Ich schreibe Kommentare.
Je nach meiner Zeit, meinem Gefühl, meinem Gemütszustand intensiver oder auch "nur" mal ein Danke, weil ich tatsächlich dankbar bin, für diese Seiten und ihre vielen Geschichten auch in unterschiedlicher Qualität.
Aber:
Es ist immer meine persönliche Meinung, geprägt von meinen bisherigen Vorerfahrungen und im Leben erlebten, das jede Geschichte zu etwas eigenem macht und anklingen lässt.
Nicht alles kann und mag ich dazu preisgeben, daher sind auch kurze Kommentare eine Rückmeldung an den Autor.
Und wenn mir etwas nicht gefällt, kann ich es meist nur mit eigenem Empfinden erklären.
Ich verstehe, das Autor-Inn-en, Kritik möchten,
aber ich weiß auch wie weh Kritik tun kann, besonders, wenn man zu einem für sich wichtigen Thema geschrieben hat. Daher kann und mag ich negatives nur vorsichtig anbringen, denn und das betone ich noch mal:
Es hat ja damit zu tun, welche Saite in mir zum klingen kam, als ich die Geschichte las
Und für die Bewertung der Schreibtechnik und des Schreibstils, da bitte ich die Leher-Inn-en unter uns vorzutreten, insbesondere die, die Deutsch unterrichten.
Wenn mir eine Geschichte gar nicht gefällt, komme ich meist beim Lesen nicht beim Bewertungsbogen an.
Wenn ich meine Zeit mit den Kommentaren von mir ins Verhältnis setze, sind das nicht sehr viele, wo mir das passiert ist.
In diesem Sinne gutes Lesen und sonnige Grüße
Dienerin



09.03.2012 um 01:39 Uhr
Ich mache mir gerade Gedanken darüber wie denn die "Bewertungen" zu überhaupt zu verstehen sind? Ich bin kein Autor, sondern "nur" Konsument - und ich lese wirklich viel, und meist - im Privaten - auch fast nur Erotisches. Erschwerend kommt hinzu, dass ich auch noch sehr Neu hier bin, aber wie habe ich bisher "bewertet"?
Meine Vorschreiberin hat das Wort "Zensur" benutzt - eine valide Auslegung des Bewertungsbegriffs. Auf mich trifft das nun aber so gar nicht zu. Ich "bewerte" schlicht wie mir (persönlich) die Geschichte gefällt und wenn mir eine Geschicht gar nicht gefällt (der Topic heißt "schlechte Bewertungen") kann das vielfältige Gründe haben. Für mich am wahrscheinlichsten trifft die Geschichte dann wohl eher (gerade) nicht meinen (momentanen) "Film". Darüberhinaus könnte es aber natürlich auch "handwerkliche" Gründe haben, oder mir fehlt vielleicht die Rahmenhandlung, oder oder oder ...
Aus meiner Sicht sind "Bewertungen" mittels ankreuzen nicht aussagekräftig und ich wüßte nicht was eine AutorIn damit anfangen kann, schlicht weil sie gar nicht weiß wie die "Bewertung" zustande kam. Meineserachtens sagt eine solche "Bewertung" sogar mehr über die "BewerterIn" aus, denn über die Geschichte. Von daher fände ich die Vorab-Überlegung einer AutorIn während des Schreibens hinsichtlich einer möglichen "Bewertung" eher befremdlich.
Für mich sind die "Bewertungen" eher ein sehr subjektives Feedback, aber da ich das "Ankreuzen" für wenig hilfreich erachte, schreibe ich lieber dann auch einen Kommentar dazu - dann hat die AutorIn wenigstens einen Chance das Feedback auch einordnen zu können. Weiterer Nebeneffekt eines Kommentares: die AutorIn könnte darauf (privat oder öffentlich) antworten - wobei ich (noch) nicht weiß ob das hier gebräuchlich ist.
Aber um nicht missverstanden zu werden, ich plädiere nicht für einen Kommentarzwang - ich sage nur für mich(!): Entweder ("hilfreiches" Feedback) / Oder ("klappe halten").
Danke fürs Durchhalten bis hierher
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