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Forum - BDSMler unter sich - BDSM-Beziehungen

Die Beziehung zu sich selbst

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Gelöscht.

01.08.2011 um 10:09 Uhr

Moin

Damit meine ich den Partner , der mit dem Faible des anderen nicht klarkommt - der diesen nicht mittragen kann.

Das was Du schreibst ist richtig - nur was ist , wenn man weiß - definitiv - das es im Falle der Durchsetzung der eigenen Prioritäten bein Partner eine Katastrophe auslöst?

Gruß Bernd

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Gelöscht.

01.08.2011 um 11:39 Uhr

geändert am 01.08.2011 um 11:40 Uhr

Dann, lieber Bernd,

glaube ich, muss man sich wohl entscheiden, sein eigenes Leben zu leben. Auch, wenn das den Verlust von etwas/jemandem bedeutet. Oder "auszuhalten", auch wenn es nicht wirklich der eigenen Natur entspricht und auf Dauer vermutlich nicht guttut. Und wenn es einem selbst nicht gutgeht, kann man auch für den anderen nicht so da sein als Partner. Man erkennt es nur meist nicht rechtzeitig.

Kompromiss an sich ist nichts Verkehrtes. Doch zuviel davon oder einseitig empfundene Kompromisse schaden einer Beziehung auf Dauer. Egal, wie schön sich die (anscheinend doch zu kleine) Schnittmenge anfühlt, wo man zusammenfindet und -passt.

Dann kann man auch Lösungen abseits der Norm suchen. Und zum Beispiel beschließen, auch nur das zu teilen, was einem gemeinsam guttut und das andere auszulagern. Eine Lösung, zu der allerdings zwei sehr erwachsene und in sich ruhende Menschen gehören. Ich weiß...

Das Thema ist nicht umsonst - mit UND ohne BDSM - so heikel und schwierig und oft mit Traurigem verbunden.

Die Gratwanderung zweier zwischen Kompromiss, Verzicht, Opfer, Liebesgabe, Gewinn, Leidensgewinn und all dem anderen, was noch so zu Beziehungen jeder Art gehört, ist eine der schwierigsten Übungen. Und man wird nie routiniert darin, weil man niemals in denselben Fluss steigt.

Lieber Gruß,

blinDSided

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Gelöscht.

01.08.2011 um 11:56 Uhr

Moin blinDSided

Ja - auch hier hast Du völlig Recht ... bis auf : ... entscheiden , sein eigenes Leben zu leben. Oft liegt das nicht in

der eigenen Hand.

Gruß Bernd

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griche

Förderer.

23.06.2019 um 17:46 Uhr

"ganzaltenkramausbuddel"

Gerade die letzten Tage habe ich oft darüber nachgedacht, warum ich so war, wie ich war. Teilweise ja heute auch noch.

Ich bin glücklich, wenn ich etwas für andere tun kann, wenn ich jmd eine Freude machen kann, denjenigen glücklich sehe. 

Allerdings fanden sich in meiner Vergangenheit sehr viele Leute, einschließlich meines Exmannes, die das vortrefflich auszunutzen wussten. Mit der Zeit machte mich das natürlich nicht mehr glücklich, sondern hielt mich gefangen, verbog mich. 

Die Frage, die sich mir stellt: Da ich von meiner Neigung ja erst seit zweieinhalb Jahren weiß, hab ich das unterbewusst in der Vanilla Beziehung so "verarbeitet" ?

Inzwischen, mit Hilfe einer Therapie, mache ich (meistens) was mir gut tut und lasse mir auch nicht das Gegenteil einreden, wenn jmd will, dass ich etwas für ihn tue, was er genauso gut selbst tun kann.

In meiner Beziehung mit meinem Ex Dom war das von Anfang an kein Thema. Zwei eigenständige Menschen tun  gegenseitig Dinge, die sie glücklich machen, ohne sich dafür verbiegen zu müssen.

Mein Dilemma jetzt ist natürlich ....ich hab weder das eine noch das andere nun. 

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Mai

Autorin.

24.06.2019 um 14:02 Uhr

Griche, ja, dass kenne ich auch von mir. Zwar eher die Maso-Schiene als die Devote, aber dasselbe Prinzip. Da ich nichts von meiner Neigung wusste, aber mein Masochismus ja irgendwo hinmusste, hab ich mir (Stino-) Männer gesucht, die mir wehtaten. Weil nur im Schmerz kam eine unbändige Liebe zutage, gutmeinende Männer waren mir zu langweilig. Mit Neigungsfindung hat sich das schlagartig geändert und erst jetzt kann ich gesund lieben und geliebt werden, da mein Masochismus da stattfindet, wo er hingehört.

Übertragen auf Dich, Du hast rumgedient bei Männern, die das nicht anerkennen konnten, sondern schlicht nur aus Bequemlichkeit „ausnutzten“.

Jetzt weißt Du Bescheid und es läuft auf der Nehmen-Geben-Basis, weil es auf fruchtbaren Boden fällt.

So wie ich mitbekommen habe, ist vor kurzem Deine Beziehung gescheitert. Ich kann Dich dahingehend trösten, dass Dein Ex Deine Neigung nicht mitgenommen hat und sie nun weg ist. Nein, vertrau darauf, sie ist an Dir angewachsen. Und wird Dir bei der nächsten Liebe, die kommen wird, versprochen, wieder zu Diensten sein.

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griche

Förderer.

24.06.2019 um 15:03 Uhr

Danke, liebe Mai. 

Im Moment wäre es mir lieber, die Neigung wäre weg, denn ich vermisse es schrecklich. Das Dienern will ich nicht mehr, klar! Aber mangels Partner ist auch nix mit Dienen. Und offen gestanden hab ich wenig  bis gar keine Hoffnung.... 

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