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Meine Geschichte :

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Profil unsichtbar.

Gelöscht.

21.04.2017 um 13:55 Uhr

Allem anderen vorweg, erstmal ein Freundliches Hallo an die Community.

diesen Text hatte ich im Rahmen der Registrierung erstmal für mein Profil geschrieben.

Jedoch legte man mir Nahe, dass es Sinnvoller wäre dafür einen Forenbeitrag anzulegen und im Profil möglicherweise einen Verweis anzulegen.

Da dieser Vorschlag Sinnvoll erschien hier nun mein Vorstellungsthread.

Ein paar Eckdaten zu meiner Person :

Ich bin im Jahr 85 unter dem Sternzeichen Zwilling geboren.

Generell bin ich eher Schweigsam und beobachte die Welt um mich herum ganz genau um immer die Kontrolle zu behalten und möglichst immer alle Geschehnisse vorrausahnen zu können.

Durch Einflüsse von Elterlicher Erziehung, Diverser negativer Erfahrungen in der Vergangenheit, Militärischer Grundausbildung, und vor allem auch Enttäuschungen durch andere Menschen bin ich grundsätzlich darauf bestebt, nach möglichkeit immer Ehrlich zu sein, meine Absichten klar zu äussern, und nach eigenen Prinzipien ein guter Mensch zu sein.

Letzteres beinhaltet ganz besonders niemals etwas zu tun was bewusst in irgendeiner Weise einem anderen Schadet sowie Menschen niemals nach gesellschaftlichem Stand, Aussehen oder Persönlichem Reichtum zu beeurteilen sondern Ausschliesslich anhand ihrer Ansichten und taten.

Grund dafür ist die Abscheu davor selbst einfach "nur" ein Mensch zu sein der sich nur um sich selbst Sorgt sowie die Angst davor ein solcher zu sein.

Aufgrund der Tatsache, dass mir mein Umfeld in jungen Jahren immer vermittelt haben eine Enttäuschung zu sein, versuche ich beinahe zwanghaft immer alles richtig zu machen und versuche Grundsätzlich immer durch die Suche von fehlern die ich gemacht haben könnte und die korrektur solcher für alles eine Lösung zu finden.

Resultat aus all diesen Puzzleteilen ist ein Mensch der versucht möglichst Korrekt und immer höflich aufzutreten. Darüber hinaus erlauben mir eine gute Auffassungsgabe und persönlicher Wissensdurst eine schnelle erkenntnis über Vorgänge, Gründe für Solche und das akkurate umsetzen bzw. nutzung des gewonnen Wissens, was mir besonders im alltag der Arbeit oftmals zum Vorteil gereicht.

Davon abgesehen bin ich immer darauf bestrebt die Menschen um mich herum zu verstehen, nachzuvollziehen warum sie tun was sie tun und was sie dazu antreibt, zu verstehen was ihre bedürfnisse sind und warum das so ist. Es quält mich wenn ich dinge nicht Verstehen kann oder dinge nicht Weiss.

Darüber hinaus bin ich jemand der keinem anderen Menschen jemals wirklich Vertraut, was dazu führt das ich immer versuche Zusammenhänge zu erstellen zwischen dem was die Menschen sagen und tun und dem grund den sie dafür haben bzw. welchen vorteil sie sich dadurch versprechen und welches ziel sie in Wahrheit verfolgen.

Soviel mal zu meiner Person

Meine Geschichte und wie sie mich hier her geführt hat :

Ich befinde mich derweil seit fast 5 Jahren in einer Beziehung mit meiner Lebensgefährtin.

Diese Gefährtin war der erste Mensch der egal in welcher Situation an meiner Seite stand und mich unterstützt hat mit allen Mitteln. Auch war sie der erste Mensch dem ich wirklich bedingungslos vertraut habe.

In den ersten 3 Jahren hatten wir eine glückliche und sehr feste beziehung zueinander und haben viel über alles miteinander geredet. Die Beruflichen umstände waren so beschaffen, das wir von früh morgens bis um etwa 5 nicht zu hause waren. Dann haben wir Zeit miteinander verbringen können und haben uns um unser Leben gekümmert, über die gemeinsamen finanzen bestimmt und über Ziele geredet die wir gemeinsam erreichen wollen und wie die gemeinsame zukunft aussehen würde,

Dann änderten sich die Umstände und meine Gefährtin war durch neue Berufliche umstände zwischen 12 und 2 uhr nachts nicht mehr zuhause, was dazu führte das wir kaum bis gar keine Zeit mehr zusammen hatten.

In dieser Zeit hatte sie dann angefangen eine emotionale bindung zu einem Arbeitskollegen aufzubauen, mit dem sie halt einfach viel Zeit verbrachte und auf den sie sich aufgrund der Art des Berufes Verlassen können musst.

Dieser Kollege Unterhielt zwar eine Emotionale und Gefestigte Beziehung zu seiner Eigentlichen gefährtin, lebte aber vor ihr Verborgen eben seine Dominante BDSM Neigung aus mit jungfräulichen Sub's mit denen er Verträge aufsetzte.

Auch meine Gefährtin erlag schlussendlich seinen versprechungen und verlockungen und abschliessend ihrem grenzenlosen Verlangen nach der neuen Welt die er ihr Zeigen würde.

Ich selbst habe schon im ersten Moment durch Veränderungen ihres Verhaltens und durch das verständnis dafür wie ein Mensch auf die Gegebenen Umstände reagieren würde gewusst was passieren würde, was sie tut und eben warum.

Ich habe oft mit ihr darüber geredet und nachdem ich ihr Sagte das ich wüsste was sie versucht zu verbergen und ihr quasie beweise vorzulegen so das sie es am ende nicht mehr abstreiten konnte bis sie mir stück für Stück eben alles erzählte.

Ich Beschloss in dem Moment, ihr zu Verzeihen, weil ich verstehen konnte warum sie so gehandelt hatte.

Da ich meine Gefährtin liebe und ich darauf bestrebt bin sie glücklich zu machen, sie aber diese Spezielle art von Beziehung sowie der damit verbunden behandlung und freiwilliger hingabe und Abhängigkeit einem Menschen gegenüber der sie für nichts anderes Wollte als eben um sie als unterwürfige sklavin zu besitzen brauchen würde, Gestattete ich ihr diese Beziehung aufrecht zu erhalten auf ihre Bitte hin.

Letztlich passierte es das ihre Liebschaft offenbar ein Ende fand weil offenbar das interesse des Liebhabers schwand oder aber auch durch andere Umstände.

Nun ist es so, das ich gern meiner Gefährtin geben würde was sie braucht.

Leider, bin ich aufgrund meines wesens nicht fähig einem Anderen Menschen Leid zuzufügen solang es nicht wirklich einen Grund dafür gibt.

Besonders bei meiner Gefährtin ist es schwierig. Meine Wertschätzung für sie ist einfach so groß das es mir nur schwer möglich ist, sie auf diese Spezielle art und weise als objekt meiner Lust zu Benutzen ohne dabei ständig rücksicht auf sie und das was sie grade möchte zu nehmen.

Und ebenfalls stellt sich selbstverständlich das Problem dar, dass meine Gefährtin mich nunmal seit langer Zeit kennt und aufgrund meines Wesens nicht wirklich vertrauen darin hat, das ich ihr geben könnte wonach sie sich Verzehrt.

Tatsächlich denke ich, das mein eigentlicher Charakter, mein bestreben nach Kontrolle und Klarheit, vor allem auch mein Bedürfniss mir immer über den Emotionalen Zustand sowie auch die Wünsche und Bedürfnisse meines Partners bewusst zu sein und dadurch eben der Mensch zu sein, der als Einziger in der Lage ist, ihre Sehnsüchte für sie zu erfüllen, mich schon von Natur aus für die Rolle eines Top's / Dom's prädestinieren würden.

Nun könnte ich natürlich einfach damit anfangen einen Dom für Sie zu spielen, jedoch wäre es für sie nicht das selbe. Selbst wenn ich ein Programm für eine Session mit ihr perfekt einstudieren würde, speziell auf ihre Vorlieben abgestimmt, es bliebe ein Schauspiel und der eigentliche Reiz der Sache wäre für sie nicht mehr Greifbar. Denn im Kern der Sache geht es ja um ein unberechenbares zusammenspiel. So hat ja der Devote teil in so einer Beziehung jederzeit die möglichkeit durch bewusstes fehlverhalten eine Reaktion zu Provozieren und was den Reiz daran ausmacht ist letztlich die tatsache dem Dominanten Part ausgeliefert zu sein und zu erfahren wie es ist, wenn man ohne kontrolle und bewusstsein für das was als nächstes passiert dem Willen und der Gnade des Herrschenden ausgeliefert zu sein.

Letztlich ist es so, das ich meine Gefährtin tatsächlich gern einfach so nehmen würde wie es mir grade passt. Es ist sozusagen schon von sich aus eine meiner Sehnsüchte, dass sie sich mir auf diese spezielle art und weise hingibt und ausliefert. Diese ist in der Vergangenheit noch bevor sie ihrem ersten Dom begegnet war aber immer mit meinem eigentlichen bestreben kollidiert mein eigenes bedürfnis niemals über das meiner gefährtin zu stellen und ihr niemals Zwang oder Gewalt anzutun.

Was mich nach dieser langen einführung am Ende hierher führt dürfte damit jedenfalls erklärt sein.

Was ich erwarte in dieser Community zu finden ist Erfahrung, Ratschläge, Hilfe, und Austausch während ich versuche an die Herausforderung BDSM herantrete und versuche für meine Gefährtin nicht einfach nur zu spielen, sondern eben lernen tatsächlich der Dom zu sein den sie braucht.

Das alles sollte zumindest für ein Gewisses Verständnis dafür Sorgen was mich hier her Bringt und vor allem dafür was ich für ein Mensch bin.

Und wer das jetzt alles bis hierher gelesen hat, der genießt meinen Respekt sowie meinen Dank dafür, das ich mich für all die Aufmerksamkeit als interessant genug erwiesen habe.

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Jona Mondlicht

Autor. Teammitglied. Vereinsmitglied.

21.04.2017 um 14:12 Uhr

Hallo Purged Fate,

schön, dass Du hierher gefunden hast.

Deine Vorstellung ist eine sehr umfangreiche, aber sie erklärt Dich und Dein Wesen gut, denke ich. Ich wünsche Dir, dass Du hier einen Weg durch Deine inneren Widersprüche findest. Vielleicht löst Du Dich fürs erste von der Vorstellung, dass Du Deiner Partnerin Leid (im Sinne von "Nachteilen") zufügst, da Du ihr doch antust, was sie ersehnt und genießen möchte.

Viele Grüße

Jona

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Meister Y

Autor.

21.04.2017 um 14:19 Uhr

Lieber Purget Fate,

also ich habe bis zum Ende gelesen  und begrüße Dich erst mal hier auf den Schattenzeilen. Ich bin mir sicher, dass Du hier Anregungen, Antworten auf Deine Fragen, Kontakt zu Gleichgesinnten bekommst. Immer vorausgesetzt, dass Du nicht der Scheu erliegst.

Viele Grüße...

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

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Profil unsichtbar.

Gelöscht.

21.04.2017 um 14:30 Uhr

geändert am 21.04.2017 um 14:38 Uhr

Der Tipp erscheint mir Natürlich Sinnvoll.

Es klingt irgendwie relativ einfach, beinahltet es doch nur, sich einer bestimmten Tatsache klar zu werden.

Doch ist es leider für mich doch ein wenig komplexer und es scheint mir das ausgerechnet an diesem Punkt nur schwer von anderen geholfen werden kann.

Es ist mit ihr so, das sie nicht darüber sprechen will, was sie genau möchte, da es einfach die Natur dessen zerstören würde was sie will.

Würde sie mir z.B. konkret sagen : "nimm mich von hinten auch gegen meinen Willen, strafe und schlage mich wenn ich mich dir zur wehr setze" ... Dann könnte das genau das sein wonach sie sich solang es nur die Erwartung ist sehnte.

Aber sobald sie es mir sagte, wäre ich nur noch der jenige der für sie tut was sie will und der Reiz ginge Verloren.

Damit möchte ich sagen, es ist nicht einfach nur die Tatsache, das es mir wiederstrebt meiner gefährtin Leid zuzufügen, Sondern viel mehr die Tatsache, das ich Angst davor habe, jene schattenhafte Seite an mir zu entfesseln die Sie Tatsächlich braucht, da ich fürchte ungezügelt und entfesselt extrem über das gewünschte Maß an Unterwerfung hinaus zu schiessen.

Vor allem die Tatsache, wenn sie nach 5 Jahren eine Seite an mir erkennen würde, von deren Existenz sie zuvor nichteinmal geahnt hätte. Eben böse, Egoistisch, Narzistisch, sich für den eignen Vorteil ohne Rücksicht auf verluste erhebend, fasziniert von Leid und Schmerz und gleichgültig. (Eben jene Seite an mir die ich zeit meines Lebens bekämpfe aufgrund der Verachtung die ich für jene Menschliche Züge wie sie uns in gewissem Maße beinahe allen anhaften)

Würde sie diesen Menschen noch lieben ?

Hätte sie vielleicht sogar Angst vor dem was möglicherweise alles in mir Angekettet ist ?

Der Mensch ist nunmal ein Monster und ich wagte es bisher nicht dieses Monster je wieder zu entfesseln, nachdem es im Verlauf meiner Kindheit so oft unkontrolliert ausbrach und nach langer Zeit nur schwer in Ketten zu legen war.

Es ist gewissermaßen der Moment wenn man auf dem 10m Brett steht und es nur dieser eine Schritt ist, nachdem es kein zurück mehr gibt und man nur noch Sekunden hat um dem harten Aufschlag durch das richtige Handeln zu entgehen.

Man ist sich durchaus klar darüber was man zu tun hat, aber nunmal nicht sicher ob das auch reicht wenn es erstmal zu spät ist.

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Jona Mondlicht

Autor. Teammitglied. Vereinsmitglied.

21.04.2017 um 14:41 Uhr

Ihr solltet darüber sprechen, was Ihr gegenseitig von Euch erwartet, was Eure Vorlieben und Abneigungen sind, was Ihr schön fändet und was nicht. Zu sagen, man dürfe nicht darüber sprechen, weil es den Reiz des Unerwarteten zerstören würde, ist der falsche Ansatz. Damit kommst Du nie aus dem Dilemma, Deiner Partnerin bloß nichts Falsches angedeihen lassen zu wollen, ohne zu wissen, was denn das Richtige ist. Das betrifft sowohl die Art der Dinge als auch ihr Maß. Redet über Eure Fantasien und macht es nicht zu kompliziert. Solange Ihr keine Fahrpläne ausarbeitet, was genau wann passieren soll, bleibt das Moment doch weiterhin bei Dir.

Viele Grüße

Jona

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Profil unsichtbar.

Gelöscht.

21.04.2017 um 14:50 Uhr

geändert am 21.04.2017 um 14:56 Uhr

Leicht gesagt.

Danke übrigens dafür das du dich tatsächlich damit befasst und versuchst mich zu beratschlagen.

Ich selbst bin jemand der bedacht an solche Dinge herangeht wie man sieht.

Natürlich suche ich das Gespräch, jedoch bleibt sie verschlossen.

Wann immer ich das Thema anschneide ist es als würde ich gegen eine Wand reden.

Fremden gegenüber ist sie interessanterweise sehr aufgeschlossen.

Aus Gründen die ich nicht vollständig erfassen kann, fällt es ihr dort nicht schwer sich zu entfalten.

Möglicherweise ist es eine Art von Druck.

Während ich als Partner wichtig bin und sie Angst davor haben könnte wie ich sie sehe wenn sie wirklich offen mit mir darüber reden würde und wie sich unser gemeinsames Leben verändert, kann es ihr bei einem Fremden völlig egal sein.

Zugleich deprimiert es mich natürlich zu sehen wie sie zügellos und ohne Scham mit anderen Männern umgeht, während sie mir gegenüber offenbar versucht einen gesellschaftlich Konformen Menschen vorzuspielen ( was natürlich völlig Sinnlos ist, da ich eben weil ich so bin wie ich bin sehen kann wie sie wirklich ist, erst recht nach 5 jahren gemeinsamer Lebenszeit)

*edit*

Als konkretes beispiel folgender Fall:

Ich habe vor ein paar tagen, sehr zu ihrem leidwesen ein gespräch zwischen ihr und einem ihrer potenziellen sexualpartner gelesen. Im zuge dieses gespräches redete sie völlig offen darüber von ihm benutzt zu werden und sich ihm willenlos auszuliefern. Sie tauschten diverse Vorstellungen aus und kurbelten gegenseitig ihre Phantasien an.

Ich für meinen teil habe natürlich gefragt, warum sie solche gespräche mit mir nicht führen würde.

Ihre Antwort war relativ unbefriedigend: "Mit dir will ich das einfach nicht, mein Schatz wir kennen uns schon 5 Jahre"

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Mai

Autorin.

21.04.2017 um 15:52 Uhr

geändert am 21.04.2017 um 15:56 Uhr

Hallo Purged Fate, willkommen.

"Tatsächlich denke ich, das mein eigentlicher Charakter, mein bestreben nach Kontrolle und Klarheit, vor allem auch mein Bedürfniss mir immer über den Emotionalen Zustand sowie auch die Wünsche und Bedürfnisse meines Partners bewusst zu sein und dadurch eben der Mensch zu sein, der als Einziger in der Lage ist, ihre Sehnsüchte für sie zu erfüllen, mich schon von Natur aus für die Rolle eines Top's / Dom's prädestinieren würden."

Da liegt glaub Dein Denkfehler. Und genau deshalb ist es auf die Art zum Scheitern verurteilt.

"Nun könnte ich natürlich einfach damit anfangen einen Dom für Sie zu spielen, jedoch wäre es für sie nicht das selbe. Selbst wenn ich ein Programm für eine Session mit ihr perfekt einstudieren würde, speziell auf ihre Vorlieben abgestimmt, es bliebe ein Schauspiel und der eigentliche Reiz der Sache wäre für sie nicht mehr Greifbar."

Genau darum geht es nämlich nicht bei BDSM. Natürlich könntest Du ihre Vorlieben studieren und einen perfektes Puppentheater aufführen, es würde für sie aber nicht echt, sondern eher ein bisschen nach Firlefanz anfühlen.

Es geht beim S/M natürlich unter dem Strich darum, das Bedürfnis beider zu befriedigen, klar. Aber ein submissives Wesen tickt nun mal anders. Es will, das Dein Wille geschieht. Dass sie das machen muss, was Du willst. Und dazu muss es eben auch einen eigenen Wille, Idee, Lust  und Antrieb geben. Wenn Du machst, was sie will, und sei das noch so perfekt, dann ist das submissiv. Und das wird sie nicht befriedigen.

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Meister Y

Autor.

21.04.2017 um 16:06 Uhr

Purged Fate

Würde sie diesen Menschen noch lieben ?

Hätte sie vielleicht sogar Angst vor dem was möglicherweise alles in mir Angekettet ist ?

Hallo Purged Fate,

ich befürchte, dass Dir niemand hier eine Antwort auf diese Fragen geben kann. Dies kannst Du nur selbst herausfinden und zwar nachdem Ihr gemeinsam herausgefunden habt, was genau sie will und vor allem was nicht! Genau dies gilt übrigens auch für Dich.

Erst dann kann geschehen, was Mai beschrieben hat, heisst es agieren und nicht (auf Wünsche) reagieren. Du musst ja nicht sofort alle Ketten sprengen sondern kannst sie Stück für Stück lockern, gegebenfalls auch wieder ein Stück anziehen.

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

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Gelöscht.

21.04.2017 um 16:37 Uhr

Antwort zu Mai:

Deiner Ausführung ist tatsächlich nicht soviel hinzuzufügen, jedoch hab ich den Eindruck du hast mich nicht so recht verstanden.

Denn letztlich habe ich ja genau das selbe gesagt wie du.

Dementsprechend entbehren sie leider einer gewissen Sinnhaftigkeit.

Tatsächlich ist es so, das ich nicht herausfinden müsste was ich will oder eben nicht.

Wie ich bereits beschrieben hatte ist es ein innerer Konflikt, da ich tatsächlich bereits Vorstellungen habe und ebenfalls auch wüsste wie diese umzusetzen wären.

Nur ist es nunmal so, das ich gleichermaßen anderen Menschen diese Dinge aus prinzip nicht antun möchte.

Da steht als aus der Luft gegriffenes Beispiel auf der einen Seite z.B. mein Verlangen danach Oral befriedigt zu werden.

Ich weiss, das meine Gefährtin das nicht gern tut, es aber innerhalb der Grenzen liegt die sie ertragen würde.

Im Normalfall würde ich also darauf verzichten, weil es mir im Rahmen der Partnerschaft natürlich wichtig ist, darauf zu achten was sie gut findet und was nicht.

Ergo wäre in diesem Falle das richtige verhalten Dominant zu bleiben, auf meinen Wunsch zu bestehen und es mir unter Zwang von ihr zu nehmen (im idealfall vielleicht auch als Strafe für ein mögliches Fehlverhalten).

Sie würde es über sich ergehen lassen, und würde in diesem Speziellen Fall die Behandlung erfahrung die sie braucht.

Tatsächlich würde ich es vermutlich sogar genießen wenn ich dabei ihre erniedrigung spürte und sie eben die Erfahrung von mir entwürdigt und benutzt zu werden.

Letztlich ist das aber nur Theorie und Wissen, und an dem Punkt schaffe ich nunmal einfach nicht den Schritt mich fallen zu lassen und zu Akzeptieren wer ich bin eben aufgrund der Tatsache das ich solch Egoistische charakterzüge bereits mein Leben lang zu bekämpfen versuche..

Antwort zu Meister Y:

Da gebe ich dir Recht.

Tatsächlich habe ich mir auch nicht wirklich erhofft auf genau diese Fragen hier Antworten zu bekommen.

Erfahrungen und erste Schritte kann ein Mensch ja nunmal nur für sich allein Machen.

Letztlich führen wir innerhalb dieses Threads ja erstmal nur einen Dialog.

Ich habe mich weitestgehend vorgestellt und reagiere auf Antworten zum Thread.

Wie gehabt ich bin also nicht enttäuscht wenn ich in vielen Punkten hier wohl kaum auf Hilfe hoffen kann.

Ich bin in der Hoffnung hier, mich zum einen mitteilen zu können und evtl. andere Meinungen zu meiner Situation auszuwerten.

Am ehesten gedachte ich im Verlauf der Zeit hier eine Anlaufstelle zu haben um wesentlich Konkretere Fragen zu stellen die auch beantwortet werden können, wie z.B. fragen zu diversen Spielsachen und Hilfsmitteln und wie man solche am besten Benutzt oder auch Fragen betreffend der Sicherheit usw. wie z.B. was man beim Fesseln auf bestimmte arten und Weisen zu beachten hat usw. usw.

Davon abgesehen hatte ich die Hoffnung evtl. an den Erfahrungen anderer Dominanter Männer wachsen zu können.

Möglicherweise beschreibe ich auch im Verlauf der Zeit die eine oder andere erlebte Situation, die andere bereits erlebt haben und dann ihrerseits Konkrete Tips zu geben und mich davor zu bewahren Fehler zu machen die andere vielleicht schon gemacht haben.

Es geht letztlich um weiterentwicklung.

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Mai

Autorin.

21.04.2017 um 16:51 Uhr

Dann lass es doch einfach.

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