BDSM-Geschichten, erotische Texte und Literatur

Social Bondage: Textnummer 1876 | Facebook | Twitter

Urheberrecht Achtung, Urheberrecht! Der nachfolgende Text wurde uns freundlicherweise von Kaoru zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Die Urheberrechte liegen jedoch weiterhin bei Kaoru, so dass eine weitere Veröffentlichung, Vervielfältigung oder Verwendung nur nach persönlicher Zustimmung erfolgen darf! Das unerlaubte Wiedergeben oder Weitergeben dieses Textes wird sowohl von Kaoru als auch von uns als Urheberrechtsverletzung angesehen und entsprechend verfolgt. Mehr dazu...

Achtung, Hinweise beachten Bitte beachte die Hinweise zu diesem Text! Alle im Text erwähnten Namen, Orte und Begebenheiten sind, soweit nicht anders angegeben, fiktiv. Erwähnte Handlungen und Techniken sind nicht zwingend vollständig beschrieben, insbesondere fehlen möglicherweise Sicherheitshinweise. Daher raten wir dringend von einer Nachahmung ab, so lange Du Dich nicht umfassend informiert hast. Mehr dazu...

 

Sol Invictus

Eine BDSM-Geschichte von Kaoru.

Der Winter war über das Land hereingezogen und hatte alles unter einer dichten Decke aus Schnee begraben. Karge Felder verbargen sich ebenso unter dem weißen Mantel wie die gepflasterten Straßen des Reiches. Selbst der gewaltige Strom, der seit jeher dem Imperium als Grenze und willkommenes Transportmittel diente, konnte sich der kalten Umklammerung nicht ganz entziehen. Stellenweise waren selbst seine Ufer durch eine dicke Eisschicht verbunden, sodass die Schifffahrt zum Erliegen kam. Erst im Frühjahr würde es wieder auftauen und der Fluss durch den geschmolzenen Schnee seine Urgewalt zurückerhalten. Bis dahin konnte der Nachschub nur bis zu bestimmten Garnisonen des Limes gebracht werden.

Garnisonen, wie jene in der Festungsstadt Vindobona, die direkt an einer Biegung des Flusses lag. Unter ihren schneebedeckten Dächern ruhten neben der Bevölkerung jedoch nicht nur die hier stationierten Legionäre. Schließlich bot der Hafen der Stadt einen willkommenen Ruheplatz für die Kriegsschiffe der Donauflottile, welche dem Schutz dieser wichtigen Grenze dienten. Mehrere lagen in dieser Nacht vor Anker, das Deck von einem weißen Flaum bedeckt, der stetig in sanften Flocken aus dem dunklen Himmel fiel.

Doch außer den Wachposten, die in der klirrenden Kälte auf ihre Ablösung warteten, zeigte sich keine Menschenseele an den Kais. Ruhten ihre Besatzungen doch bereits in der Behaglichkeit einer Kaserne. Oder schwelgten in dem Luxus, den die römische Stadt den Legionären bieten konnte.

Du willst diese BDSM-Geschichte weiterlesen?

Wenn Du bereits einen Nutzernamen hast, melde Dich bitte vor dem Lesen am System an. Andernfalls kannst Du Dich in unserer BDSM-Community kostenlos registrieren oder Dir zunächst weitere Vorzüge von angemeldeten Nutzern ansehen.

Du möchtest Dich nicht anmelden? Dann stehen Dir nur die ohne Anmeldung lesbaren BDSM-Geschichten zur Verfügung.

 

Kommentare von Leserinnen und Lesern

15.11.2018 um 23:22 Uhr

sehr stimmunsvolll, kann man sich vorstellen.

29.07.2018 um 00:56 Uhr

Hallo Kaoru,

es gefällt mir, dass Du unser Thema in einen anderen zeitlichen Kontext setzt. Ausgezeichnet ist wieder die Art, wie Du die Stimmungen vermittelst. Ich kenne mich ein der Geschichte des Altertums gut aus und es ist Dir gut gelungen, das Leben der Römer in den nördlichen Provinzen zu schildern und ganz nebenbei hast Du unser Lieblingsthema behandelt.

Henri

Kaoru

Autor.

27.07.2018 um 19:30 Uhr

Dann freut es mich sehr, deinen Nerv getroffen zu haben

Signatur

The sexiest thing a man can do to his woman - is crawl inside her mind and make her imagination run wild.

25.07.2018 um 21:33 Uhr

wunderschön, trifft genau meinen Nerv, meine Anfänge waren auch immer das Kopfkino, von römischen Offizier(en) verhört zu werden, 

OK, deine Story ist jetzt 'nur' ähnlich gelagert, aber immerhin aus der Zeit

25.07.2018 um 04:39 Uhr

Wundervoll geschrieben und beschrieben, Danke für lesen dürfen

08.07.2018 um 22:26 Uhr

Das ist so wunderschön geschrieben, die bilder sindausdruckstark, sie versetzen in eine andere Zeit, einfach begeistert

Danke dafür

Signatur

Hochachtungsvoll Safira

Meister Y

Autor.

11.01.2018 um 13:05 Uhr

Mal wieder bin ich begeistert.

Lieber Kaoru,

mal wieder hast Du es geschafft ein wahres Gemälde zu erschaffen, das man sofort vor Augen hat. Schliesst man sie kurz, hat man Vindobona vor Augen, ist in längst vergangene Zeiten eingetaucht. Toll, wirklich toll wie Du es schaffst, uns Leserinnen und Leser so zu verzaubern.

Was sich dann in der Therme ereignet, was Du uns anschaulich erzählst, muss man einfach geniessen. Auch hier mischt sich eine längst vergangene Zeit mit Innigkeit, Hingabe, Dankbarkeit und Liebe. 

Danke für ganz besondere Zeilen, die mich absolut in ihren Bann gezogen haben. 

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

Söldner

Autor. Fördermitglied.

05.01.2018 um 07:05 Uhr

Ich empfinde es als gekonnt, Kaoru, wie du aus lange verflogenen Zeiten ein Bild malst und es so in die Gegenwart ziehst, dass es lebendig als Landschaft vor einem Leser liegt. Es ist mir möglich, es zu betreten und mich in die Geschichte zu stellen. Da gehen sie beide vorüber - und es ist zweitausend Jahre her.

25.12.2017 um 17:06 Uhr

Nichts muss; Alles kann... so könnte man den vielversprechenden Text auch überschreiben.

Nebulös - obwohl sich doch jeder an seinen zehn Fingern ablesen kann was vorgefallen ist und weiterhin im folgenden

Jahr vorfallen wird. Sehr gelungen!! So ein Text gehört hier hin! Danke! Danke! von Wolfgang

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.

 

Bewertung und Kommentar

Du kannst Texte nur dann bewerten, wenn Du sie voll einsehen kannst.

 

 

Diese Webseite verwendet Cookies. Bitte beachte unsere Datenschutzerklärung.

Um das BDSM-Forum, den Chat und mehr nutzen zu können, kannst Du Dich kostenlos registrieren.