BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

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Es ist ein Reh entsprungen

BDSM-Geschichte von Kaoru

Nun hatte die Winterzeit begonnen und die Tage wurden immer kürzer, während der Himmel schon am späten Nachmittag einen ersten Vorgeschmack der aufziehenden Dunkelheit zeigte. Vor allem, wenn sich eine durchgehende Wolkendecke über ihn spannte und die Sonne hinter sich verbarg.

Mit ihrem Erscheinen hatte ein stetiger Schneefall eingesetzt und schon seit vielen Stunden sanken dichte Flocken herab. Inzwischen war die Welt in eine weiße Decke gehüllt, unter der nur noch vage Umrisse jene Dinge erahnen ließen, die nun darunter verborgen waren. Während der Einsatz von Schneepflügen pflichtschuldig die Straßen geräumt hatte, waren ansonsten nur die notwendigsten Wege freigeschaufelt worden und ihre Benutzung beschränkte sich auf jene Strecken, die man nicht vermeiden konnte.

Inzwischen hatten sich diese Trampelpfade teilweise wieder mit weichem Schnee gefüllt und so überraschte es niemanden, dass die meisten Leute angesichts der Alternative lieber ins Warme flüchteten oder dort blieben, wenn sie es bereits erreicht hatten.

Wie die Besucher des kleinen Gasthauses, das in vielerlei Hinsicht den inoffiziellen Versammlungsraum der Ortschaft darstellte. Für den heutigen Tag war jedoch eine private Gesellschaft angesagt und so sorgte nicht nur das Wetter dafür, dass Neugierige ebenso ferngehalten wurden wie jene, die kein Verständnis gezeigt hätten.

Die bauchige Rundung des Kamins ragte am hinteren Ende der Gaststube in den Raum hinein und an dessen Fuß hatte man dicke Decken aus Kunstfell über den Holzboden drapiert. So nahe wie möglich an den dunkelgrünen Fliesen, hinter denen die glühenden Reste eines Feuers für eine angenehme Wärme sorgten, die jeden Hauch von Kälte vertrieb. Dicke, rote Kerzen in schwarzen Laternen bildeten das Zentrum einzelner Tische und rundeten mit ihren tanzenden Flammen die gemütliche Atmosphäre ab.

Eine kleine, gemütliche Runde hatte sich hier versammelt, um über ihr gemeinsames Interesse zu fachsimpeln und sich auszutauschen. An einem der Tische saßen einem Paar zwei Männer gegenüber, deren Zuneigung ebenso offensichtlich war wie ihr offensichtlicher Wissensdrang, was das Fachgebiet ihrer Tischnachbarn anging. Zwei Frauen hockten auf der Bank auf einer Seite des Kamins und ihre angeregte Diskussion drehte sich über Schuhe, allerdings eindeutig nicht über solche, die man in jedem Geschäft bekam. Das zeigte schon das Anschauungsmaterial, über das sie gerade fachsimpelten.

Mit mäßigem Interesse verfolgte der Mann, der auf der anderen Seite des Kamins saß, das Gespräch. Er hatte schulterlanges, dunkelbraunes Haar und einen sauber gestutzten Vollbart. Die haselnussbraunen Augen verfolgten wachsam das Geschehen um ihn herum, kehrten jedoch immer wieder zu der Person zurück, die neben seinen Füßen auf der Decke ruhte. Amüsiert beobachtete Liam, wie sich die Aufmerksamkeit der Rothaarigen zwischen der Diskussion und den hochhackigen Vorführungsobjekten aufteilte. Sie hatte ihre langen Beine angezogen und ihre Arme zu einem improvisierten Kissen gefaltet, während sie ihren Kopf auf seinem Oberschenkel ablegte.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

hanne lotte

Autorin. Fördermitglied.

23.02.2017 um 10:30 Uhr

Kein Glühwein mehr im Haus, dabei hätte das so gut zu meiner Stimmung gepasst. Heimeliges Kaminfeuer, Kerzenschein, gute Gespräche über gemeinsame Wünsche. Mittendrin zwei Menschen, die sich gefunden haben. Ich kann die Freude aufeiander spüren, das Knistern.

Danke für irgendwo zwischen Vertrauen und Verzückung

hanne

Signatur

Tue was du willst, aber schade keinem dabei.

03.01.2017 um 13:26 Uhr

geändert am 03.01.2017 um 13:27 Uhr

Lieber Kaoru,

danke für diese fast schon romantischen Zeilen. Gern erinnerte ich mich beim Lesen an die erste Begegnung der Beiden zurück. Schon bei der, so wie auch in diesen Zeilen, hast Du es geschafft, mich in das kleine Gasthaus mitzunehmen. Wieder hast Du ein Ambiente geschaffen, dass Leserinnen und Lesern die Chance gibt, die Situation sozusagen aus der Kaminecke heraus, als stiller Beobachter mitzuerleben, aufzupassen, wie sie sich entwickelt, zu sehen, was passiert.

Schön, dass dieses Mal ein passendes Geschenk das Ende bestimmt. Ein Ende, das hoffentlich nicht das Ende von Reh und Jäger ist.

Danke, dass ich die Zeilen lesen durfte.

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

29.12.2016 um 18:50 Uhr

Sehr gefühlvolle Geschichte

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