BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

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Rot

BDSM-Geschichte von Kaoru

Es gibt einige Dinge, die ein Dom zu einem gegebenen Zeitpunkt gerne hören möchte. Entweder weil er ganz bewusst eine bestimmte Situation provoziert hat, um sich an den Auswirkungen zu erfreuen. Daran, dass er seiner Sub Laute der Lust, des Schmerzes oder einfach nur der willigen Unterwerfung entlocken konnte. Oder auch, weil eine verbale Bestätigung mitunter notwendig ist und von ihm erwünscht wird. Wenn er abschätzen möchte, wie seine Partnerin auf das reagiert, was er ihr angedeihen lässt.

Doch dann gibt es jene Dinge, die in jener seltenen Grauzone existieren. Auf der einen Seite will man sie eigentlich nicht hören, auf der anderen ist es mitunter notwendig, sie zu hören, und sei es nur, um Probleme nicht aufkommen zu lassen oder diese zumindest nicht zu verschlimmern. Doch wenn er nur ein einziges Wort hört, schlägt die Stimmung und Haltung eines Doms sofort um. Egal, ob es laut hinausgeschrieben oder noch so leise geflüstert wird, wenn er es hört, ändert es die Situation vollkommen.

„Rot! Rot! Rot!“

Im Fall von Wolfgang war dies das allgemein genutzte Ampelwort, das seine derzeitige Sub mit einem angsterfüllten Zittern in der Stimme hervorbrachte. Selbst über die Hintergrundgeräusche der kleinen BDSM-Veranstaltung war es mehr als deutlich zu hören und ließ ihm das Blut in den Adern gefrieren. Sofort drängte sich die Frage auf, ob er einen Fehler begangen oder etwas übersehen hatte, doch drängte er diese in den Hintergrund. Im Moment lag seine Priorität darin, das Problem zu beheben, die Ursache zu finden, kam erst an zweiter Stelle.

Schon beim ersten Mal hatte er sich in Bewegung gesetzt, und noch bevor der Flogger den Boden berührte, war er um den Pranger herumgetreten. Während seine Hand bereits den Verschluss löste und den oberen Balken anhob, suchten die hellbraunen Augen des Psychologen ihre meergrünen Gegenstücke. Groß waren diese, und starr erwiderte sie den Blick, als er ihr auf die Beine half.

Doch diese schienen jeglicher Kraft beraubt worden zu sein, und als Manuela drohte zu stürzen, hob Wolfgang sie auf seine Arme.

 „Ganz ruhig, ich hab dich Kleine.“

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

20.07.2017 um 03:29 Uhr

Da ich noch Anfängerin bin, finde ich Wolfgang als Dom sehr angenehm. So wünsche ich mir das auch...

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Viele Grüsse, Nymphaea

hanne lotte

Autorin. Fördermitglied.

15.01.2017 um 15:53 Uhr

Ich hab ja lange gedacht, diese Geschichten von fürsorglichen Doms und der Nettiquette im Dungeon entspringen zuallererst der Phantasie romantisch verklärter Schriftstellerinnen. Aber es scheint sie doch häufiger zu geben als gedacht. Insofern trägt der Text zur Verschiebung meines BDSM-Weltbildes bei.

Ist auch gut geschrieben, die Handlung bietet einigen Raum für die Einflechtung von angemessenen Verhaltensweisen, und der Spannungsbogen bleibt trotzdem erhalten. Schließlich will ich wissen, warum Manuela die Session angebrochen hat.

Es ist jetzt auch nicht kritisierend gemeint, wenn ich anmerke, dass der Text ein wenig didaktisch daher kommt. Das könnte ein guter Lehrbuchtext sein - BDSM für Einsteiger.

Danke für diese Geschichte

hanne

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Tue was du willst, aber schade keinem dabei.

leni

Autorin.

06.01.2017 um 21:17 Uhr

Danke für diese Geschichte. Ich finde das Thema sehr gut gewählt. Tatsächlich habe ich bisher noch keine BDSM-Story gelesen, die sich mit der Situation befasst, wenn das Sicherheitswort "Rot" verwendet wurde. Man möchte ja oft den Idealfall darstellen und vermeiden, dass so etwas überhaupt passiert. Wie man in einer solchen Situation dann reagiert, ist vom Charakter der Personen abhängig, wo sie sich befinden, ob sie allein dort sind, u.s.w. Ich bin neu hier und die Kommentare meiner Vorredner haben mir bewusst gemacht, wie aufmerksam die Leser/innen hier sind. Das ist erfrischend und anregend.

23.12.2016 um 22:18 Uhr

Die Geschichte löst in mir Ambivalenz aus. Einerseits wirkt das Verhalten von Wolfgang professionell, andererseits kommt bei mir kein wirklicher tiefgehender Kontakt zur Sub an.

Trotzdem finde ich das Verhalten und das Beispiel, das mit der Geschichte gegeben wird, sehr gut. Danke!

22.12.2016 um 00:57 Uhr

Sehr gut geschrieben!

Danke für die Hinwendung zu diesem wichtigen Thema!

16.12.2016 um 23:49 Uhr

Sehr sehr schöne Geschichte! Superintensive Formulierungen wie "besorgte Strenge des Doms". Da kann man die Subbie nur beneiden!

Danke!

Was ich nicht verstehe ist der letzte Satz. Sicherheit geht vor Kleine?

Viele Grüße

thea

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Huch, wieder was gesagt!

11.12.2016 um 12:35 Uhr

Bei so vielen intensiven Vorkommentaren fällt es mir jetzt sehr schwer einen Kommentar hinzuzufügen.

Ich könnte es jetzt ganz lassen, aber der Respekt vor den Autoren verbietet es mir.

Mir gefällt das Thema.

Die beschriebene Erste Hilfe bei einem Absturz finde ich bemerkenswert. Auch wenn vielleicht manches unstimmig ist, wie bereits ausführlich kommentiert wurde.

Die Verantwortung dieses Doms gegenüber seiner Sub ist sehr schön dargelegt.

Vermutlich ist das nicht immer eine Selbstverständlichkeit.

Hier wird BDSM gelebt wie es sein sollte. SSC... und auf Augenhöhe mit Respekt.

Da kann Sub sich fallen lassen ohne unnötige Ängste zu erleiden.

Irgend eine Erinnerung oder ein verirrtes Gefühl können immer plötzlich auftauchen und den Abgrund gefährlich nahe heran kommen lassen.

Darauf sollten beide Spielpartner immer eingestellt sein und wissen wie man damit umgehen könnte.

Wenn das das eigentliche Anliegen der Autorin war, ist ihr das gut gelungen.

Signatur

Viele Grüße, Subsi

Kaoru

Autor.

10.12.2016 um 08:58 Uhr

Vielen Dank noch einmal für die Kommentare.

Ja die Geschichte hat ein paar Fehler, auf die ich beim nächsten Mal besser achten sollten.

Und wenn es euch allen so Kopfzerbrechen bereitet, die Sub sollte rothaarig sein

Signatur

The sexiest thing a man can do to his woman - is crawl inside her mind and make her imagination run wild.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

01.12.2016 um 23:57 Uhr

Eine LSD- Geschichte und/oder eine Lektion für den Malteser.

Lieber Kaoru, das ist ganz schlau von Dir, um solch eine Geschichte zu schreiben. Vorfälle sind wie Geschichten und bleiben im Gedächtnis hängen. Dann wie ein Fingerknips und die nötige Kenntnis ist sofort anwesend.

Der Sprechzimmer-Arzt sowie der Sprechzimmer-Psychologe können ihren Beruf gar nicht ausüben ohne LSD:

Luisteren-samenvatten-doorvragen

übersetzt: Zuhören- Zusammenfassen- Durchfragen

Dieser Satz kam bei mir rein: wie seine Partnerin reagiert, was er ihr angedeihen lässt. Und so lässt du via dieser Geschichte noch mehr Professionalität in mir angedeihen.

Auch dieser Satz berührte mich: Du bist in Sicherheit.Ich werde darum bitten, dass dieser Satz in den kommenden Wochen, wenn nötig ausgesprochen wird.  Eine Geschichte , welche ich in mir drin mitnehme wenn ich Kilometer um Kilometer dem Feuer näher komme. Wenn ich nach Weihnachten und 33 Jahre später der Frau begegne, welch Bauch 9 Monate Herberge für mich war. 

Wenn ich Danke sagen kann und an deine Geschichte denke, falls ich es vergesse: "Blijf dicht bij jezelf."

Wolfgang hat super Fragen gestellt, hat das mit dem Atmen super gemacht,- Wolfgang meines Erachtens ein briljanter Malteser. 

Was nicht genannt/geschriebe/gesagt wird ist meistens die Essenz. Und in dieser Geschichte ist für mich die Essenz:

"Blijf dicht bij jezelf."

 Ist schwierig zu übersetzen aber mit Dank an einen SZ-Autor könnte es folgendes bisschen sein:

"Halt die Ohren steif."

"Bleib Dir treu"

"Bleib bei Dir selbst!"

Oder google: Ki- aikido, Koichi Tohei, das kommt der Übersetzung von "blijf dicht bij jezelf" am nächsten.

30.11.2016 um 09:45 Uhr

Suspekt

Das fällt mir als erstes ein, wenn ich die Geschichte lese. Wenn ich Wolfgang auch sehr nett finde, so ist mir die Tatsache das er Psychologe und sie Ärztin ist, ein Dorn im Auge und außerdem finde ich die Ärztin grundsätzlich, in ihrem Beruf, so wie auch in der Postion die du ihr zugewiesen hast, unglücklich in die Geschichte eingefügt, weil ich denke das braucht es nicht. Zum Schluß noch die Frage: Welche Haararbe hat die Sub denn jetzt?

Signatur

Urteile nicht über andere, ehe du nicht in deren Schuhen den gleichen Weg gegangen bist.

Berücksichtigt wurden nur die letzten Kommentare.

Zu allen Beiträgen im Forum zu dieser Veröffentlichung.

 

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