BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

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Here Kitty Kitty

von Kaoru

Leselupe

Mit einem gequälten Aufseufzen und einem dumpfen Laut ließ Felicitas ihren Kopf auf die Theke sinken. Dabei war sie etwas zu schwungvoll, denn nun kam noch ein leichter Schmerz an der Stirn zu ihren anderen Problemen dazu.

Die zierliche Schwarzhaarige mit den braunen Augen und einer Haut in der Farbe dunkler Schokolade zählte zu den begehrtesten Angestellten eines Clubs, den Eingeweihte unter dem vielversprechenden Namen The Empress kannten. Wobei Angestellte hier wohl die falsche Bezeichnung war, denn der Club, unter Leitung eines Geschwisterpaares, war der lokale Treffpunkt für Freunde und Liebhaber der BDSM-Kultur. Und Felicitas war keine simple Angestellte, denn sobald sie den Club betrat, wurde sie eine äußerst brave und devote Sub.

Als solche hatten sich ihr Horizont und ihr Bekanntenkreis inzwischen deutlich erweitert und noch immer lernte sie dazu. So wie letzte Woche, als sie kurzfristig in ein Spiel zwischen Diana und deren Lebensgefährten und Herrn Leonardo hineingerutscht war. Von da an verstand sie die misstrauischen Blicke, die seine Sub jedem Gegenstand angedeihen ließ, der in Reichweite ihres Doms kam. Denn dieser begnügte sich nur selten mit Dingen, die man mit ihren Vorlieben in Verbindung brachte. Stattdessen schien seine Kreativität durch alles Mögliche geweckt zu werden. Als Diana ihr von dem gemeinsamen Urlaub und der Episode mit dem Rasiermesser erzählte, hatte Felicitas nicht gewusst, ob sie geschockt oder doch leicht verträumt dreinblicken sollte.

Doch im Moment waren das nur Erinnerungen. Erinnerungen, die sie von ihrer aktuellen Aufgabe ablenkten. Und diese hatte sie zu ihrem Leidwesen noch nicht bewältigt, weshalb sie langsam verzweifelte. Dabei war es doch so unkompliziert.

Lady Catherine, die weibliche Hälfte der Clubbesitzer, hatte sie darüber informiert, dass ein besonderer Gast erwartet wurde. Und dieser Gast benötigte für das Wochenende, an dem er in der Stadt verweilte, eine devote Begleitung. Felicitas war dafür ausgewählt worden und hatte neben spezieller Kleidung zusätzliche Accessoires bekommen. Unter anderem einen mittelgroßen Buttplug, an dessen Ende ein ungefähr einen Meter langer Katzenschwanz hing. Natürlich war sie kein Unschuldslamm, auch nicht was ihren Hintereingang betraf, und so hätte es eigentlich eine einfache Übung sein müssen.

Doch irgendwie war heute der Wurm drin und aus diesem Grund saß sie immer noch hier bei der kleinen Theke im Obergeschoss des Clubs. Bekleidet nur mit schneeweißen Strümpfen, einem Negligée und neckischen Katzenohren in gleicher Farbe hatte Felicitas sich auf einen der Barhocker gesetzt, den Hintern heraus gereckt und ...

... und lag im Moment mit dem Kopf auf dem Tresen und starrte die Tube mit Gleitgel wütend an, die direkt vor ihrer Nase stand. Dann hob sie schließlich ihre rechte Hand nach oben und funkelte den nachtschwarzen Plug an. Dieser glänzte verdächtig durch den Inhalt der Tube und schien sie mit dem flauschigen, weißen Katzenschwanz daran zu verspotten.

„Was für Probleme hat denn diese kleine Sub?“, eine raue Stimme riss sie im nächsten Augenblick aus ihren Gedanken und sofort wollte Felicitas auffahren.

Doch eine Hand legte sich zwischen ihre Schulterblätter und verhinderte dies mit sanfter, aber bestimmender Stärke. Hätte die Stimme sie nicht bereits vorgewarnt, so wäre ihr spätestens jetzt das Geschlecht des Störenfriedes bekannt gewesen. Groß und schwer lagen die Finger auf ihrem Körper und durch den hauchdünnen Stoff konnte sie fühlen, wie diese nach ihrer Wirbelsäule tasteten.

„Hat man dir verboten, zu sprechen oder kannst du es nicht?“, wollte Argos wissen und Humor färbte eine durchaus fordernde Stimme, während der Blick seiner grauen Augen über die dunkelhäutige Schönheit wanderte.

Eigentlich hatte er weder das Recht noch die Zeit dafür gehabt, sich dieser Sub zu nähern. Zumal er nicht wusste, ob nicht irgendwo ein Herr oder Herrin auf ihre Rückkehr wartete. Doch als Argos sie bei seinem Rundgang bemerkt, beobachtet und ihre missliche Lage erkannt hatte, wollte er sich nicht zurückhalten.

Felicitas überlegte fieberhaft, was sie sagen oder tun konnte. Im Moment hatte dieser Unbekannte sie jedoch ziemlich gut unter Kontrolle, was einen Teil von ihr so ganz und gar nicht zu stören schien. Allerdings hatte sie Verpflichtungen.

„Es tut mir leid, Sir, aber ich soll im Auftrag von Lady Catherine einige Vorbereitungen treffen“, antwortete schließlich jener Teil von ihr, der auf den Tonfall hinter seinen Worten reagierte. „Aber ich ...“

„Ich sehe schon, worin die Schwierigkeit liegt“, der Humor war aus seiner Stimme verschwunden, als Argos zu dem Buttplug blickte. „Dann werde ich dir wohl besser helfen, bevor du noch den ganzen Abend hier herumsitzt und Lady Catherine verärgerst.“

„Nein, Sir, bitte ich ...“, versuchte Felicitas ihn davon abzuhalten, doch ihr Satz endete in einem lauten Keuchen, als er den Druck erhöhte und zielsicher einen bestimmten Punkt fand.

Für einen Augenblick war nur der Nachhall eines sanften Schmerzes zu fühlen, und bevor sie sich davon erholen konnte, hatte er seine zweite Hand dazu genommen und seine Finger waren beschäftigt. Kundig begann Argos eine Massage, die ihn an ihrem Rückgrat entlang führte und ihre Muskeln einer sanften Folter aus schmerzhaftem Druck und entspannendem Kneten bescherte.

Felicitas hatte erneut aufbegehren wollen, doch nur bis eine fast schon katzenartige Dekadenz von ihr Besitz ergriff und sie sich zu gerne den kundigen Händen desjenigen hingab, der sie da überrascht und überwältigt hatte. Aber er zeigte schließlich auch, dass er das beherrschte, was er ihr da - natürlich gegen ihren Willen, sollte sie Lady Catherine oder jemand anders fragen - aufzwang.

Argos zeigte ein zufriedenes Lächeln, als er das Ergebnis seiner Bemühungen erkannte. Das Problem mochte noch nicht verschwunden sein, aber sie reagierte auf ihn und gab Laute von sich, die nicht von Unzufriedenheit kündeten. Schließlich ließ er eine Hand noch weiter nach unten wandern und seine Fingerspitzen wanderten über ihren Hintern.

Als sie sein Vorgehen bemerkte, ließ Felicitas ein fragendendes Seufzen hören: „Mmmhh?“

„Ruhig, meine Kleine“, erklang seine Stimme sofort, während Argos seine Massage an ihrem Rücken fortsetzte. „Entspann dich einfach und lass mich nur machen.“

 

Jugendschutz bei BDSM-Geschichten

Jetzt wird's heiß: Plug, Plugs, Felicitas und mehr...

Natürlich ist die BDSM-Geschichte nicht an dieser Stelle zuende. Im Gegenteil: Ab hier geht es zur Sache. Darum dürfen wir Dir die weitere Handlung im Moment nicht frei zugänglich machen. Wir bitten Dich um Verständnis, dass wir den Jugendschutz ernst nehmen.

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

08.04.2017 um 21:16 Uhr

Sehr nett geschriebener Text

Radieschen

Profil unsichtbar.

10.10.2016 um 23:13 Uhr

Erster Abschnitt: Vorhang auf, zwei Schauspieler betreten die Bühne. Brilljant der Anfang der Geschichte. 

Der Leser/Zuhörer wird sogleich in die Geschichte hineingezogen.

Zweiter Abschnitt: eine Haut wie dunkle Schokolade, ganz schön formuliert. Zwei Schauspieler irgendwo in Holland auf der Bühne, der eine verkleidet als St. Nikolaus, der andere als Knecht...und was seit einigen Jahren im Fernseher, in der Politik, im Radio,unter Kabarettisten und vielleicht auch Fetischisten hillarisch und seriös diskutiert wird

Zwarte Pieten discussie! 

Ob Diskriminierung oder Holländische Tradition. Hier vielleicht die Lösung: nenne es doch einfach:

 donkere chocolade-Piet und somit hat,-

vielleicht, ein -Autor dafür gesorgt dass die Niederländische Bevölkerung wieder zur Ruhe kommt was diese grosse Diskussion betrifft.

Dritter Abschnitt: Der erste Satz spricht Buchteile! Jetzt sind es zwei andere Schauspieler: (andere grosse Diskussion momentan in NL): Swaab und Lamme: "Freier Wille besteht nicht."

Hinzu kommt Willi auf die Bühne: Kompetenzen, Potential benützen usw. hat u.a. damit zu tun in welcher Nische man lebt.

Weil Nische- bdsm...Gehirnzellen, Interaktionen, Wille,- man kann mit dem Rasiermesser in der Hand geschokt sein oder verträumt dreinblicken.

Oder:vierter Abschnitt, Kapitel love-map/Liebeskarte.

Oder, oder, oder...

Abschnitt 7: Ich lese Inhalt der Tube...Hé, hé, keine Zahnpasta! Muss dann schon Schwarzwurzel enthalten. Damit es so schön warm wird. (...)

Zahnpasta als Gleitmittel. 

Vielleicht, wäre es Felicitas mit Zahnpasta gelungen um den Buttplug rein zu kriegen. 

Wer weiss das? Zum Glück hat ihr Argos so Rücksichtvoll und gekonnt geholfen.

Vorhang zu. Die Zuhörer gehen nach Hause. Und die Schauspieler? Die bereiten sich vor für das nächste Bühnenstück.

Wie soll das heissen: Zwarte Piet mit seiner Zahnpasta als Gleitmittel.

Signatur

"Light the lamp of devotion, with the oil of me." (Zitat von Haviz)

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

24.05.2016 um 11:35 Uhr

Sehr schön geschrieben

bitte mehr

Liebe Grüße

Werner

19.05.2016 um 23:36 Uhr

Zum Glück habe ich den Text wiedergefunden, ich mag ihn sehr.

So viel Gefühl und trotzdem die beharrliche Dominanz...

Danke 

14.09.2015 um 09:47 Uhr

geändert am 14.09.2015 um 12:07 Uhr

Wundervoll geschrieben, großartig. Voller Gefühl, voller Einfühlungsvermögen und so, dass man sowohl ihre Abneigung als auch seine sanfte Dominanz spüren konnte. Stimmig in jedem Detail. Wirklich großartig.

Danke für diese wunderschönen Zeilen.

Signatur

Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

09.03.2015 um 00:49 Uhr

süß:)

20.12.2014 um 23:32 Uhr

Sehr schön und stilvoll geschrieben. Danke!

02.11.2014 um 23:12 Uhr

Die Geschichte  macht lust darauf mehr zu erfahren 

23.10.2014 um 00:20 Uhr

Superschön. Danke. Ich freu mich auf Teil 2.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

10.10.2014 um 23:13 Uhr

Wunderschön und stilvoll geschrieben! Danke! Macht Lust auf mehr...

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