BDSM-Geschichten und andere erotische Texte und Literatur

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Razor

von Kaoru

Leselupe

Die Nacht war bereits über die Dächer Valettas hereingebrochen und doch hielt sich die Hitze des Tages mit der Trägheit einer Mittelmeernacht. Die meisten Einwohner und Besucher der Hafenstadt schliefen bereits, aber einige nutzten die angenehmen Abendstunden für andere Aktivitäten.

Unter dem fahlen Licht des vollen Mondes lag am Rand der Stadt eine Dachterrasse und bot eine eindrucksvolle Aussicht auf die Bucht. Doch hier und heute war niemand an der sanften Dünung des Meeres interessiert.

In der Mitte der Terrasse standen ein wuchtiger Liegestuhl aus hellem Holz und daneben ein niedriger Tisch. Die schwarze Kerze darauf flackerte und ließ den roten Wein in den beiden Gläsern wie dunkles Blut schimmern. Die tanzenden Flammen spiegelten sich in den grauen Augen des Mannes, der dieses Arrangement musterte.

Dank der herrschenden Temperaturen begnügte er sich als Kleidung mit dunkelblauen Bermudashorts und einem gleichfarbigen Hemd. Da dies für die heutigen Aktivitäten jedoch zu viel des Guten war, streifte der Dunkelhaarige nun die Oberbekleidung ab und ließ sie am Fuß des Liegestuhls zu Boden fallen. Dann schritt er über die warmen Fliesen und genoss das Gefühl unter seinen nackten Füßen, bevor er sich auf den Liegestuhl sinken ließ. Als sich das harte Holz gegen seinen Rücken presste, legte Leonardo die Unterarme präzise auf die breiten Armlehnen und ließ seinen Blick dann in das Halbdunkel jenseits des Kerzenlichtes wandern. Ein Lächeln teilte die bärtigen Züge, während eine Gestalt ins Licht trat.

Mit geschmeidigen Bewegungen schritt Diana über die Terrasse und hätte sein Lächeln mit Sicherheit erwidert. Wenn die junge Frau mit den kurzen, kastanienbraunen Haaren den Blick ihrer braunen Augen nicht dezent gesenkt hätte.

Wie auch bei ihm war ihre Kleidung an die Umgebung angepasst und bestand nur aus zwei Teilen. Ein smaragdgrünes Tuch hatte sie sich um die Hüfte geschlungen, sodass die Enden einem Schleier gleich an ihrem schlanken Bein entlang wehten. An ihrem Hals zeigte sich ein schmales, ledernes Halsband, dessen Oberfläche nur durch den silbernen Buchstaben 'L' über der Kehle unterbrochen wurde.

In ihren Händen trug Diana ein kleines Tablett mit den notwendigen Utensilien für den heutigen Abend und hatte ein Handtuch über ihren Arm gelegt.

„Bist du bereit?“, wollte Leonardo wissen, während er seinen Blick ungeniert über ihre Gestalt wandern ließ. Unter dem Licht des Mondes war sie beinahe geisterhaft erschienen, doch nun umschmeichelte sie der Lichtschein der Kerze. Die olivfarbene Haut ihrer sanften Rundungen wirkte dabei wie aus Bronze gegossen.

Es war bereits einige Monate her, seit sie sich in jenem besonderen Billardsalon begegnet waren. Doch gelang es ihr jedes Mal aufs Neue, ihn durch ihren bloßen Anblick zu fesseln. Und dies war bei weitem nicht der einzige Grund, aus dem Leonardo sie nicht mehr hatte ziehen lassen.

„Jawohl, Sire“, bestätigte Diana, als sie das Tablett in bequemer Reichweite auf dem Tisch abstellte. Dann erst erwiderte sie seinen Blick, während sie auf den Liegestuhl glitt. Als sie die Knie beiderseits seiner Hüfte platzierte und sich setzte, zuckten ihre Mundwinkel im ersten Anflug eines Schmunzelns.

Es bestand zwar kein Zweifel, dass er ihre Empfindungen teilte, doch wäre es für sie nicht angebracht, darauf hinzuweisen. Oder zu erwähnen, dass sie deutlich fühlen konnte, welche Gedanken ihn gerade durchzogen. Schließlich waren ihre Körper nur noch durch zwei dünne Lagen Stoff getrennt. Zum Glück für sie hatte Diana jedoch heute andere Verpflichtungen.

Prüfend musterte sie Leonardos Gesicht und dann strichen ihre Finger durch den Bart auf Wange und Kinn. Kurz durchzuckte sie ein Funken der Nervosität vor ihrer Aufgabe, doch Anweisung war Anweisung. Und schon bei ihrem ersten Treffen hatte er ihr gezeigt, dass er nur wenig Geduld kannte, sollte sie keinen guten Grund für eine Verweigerung haben.

Ihre Gedanken schienen für ihn offen dazuliegen und es bedurfte nicht seiner Erfahrung, um ihr kurzes Zögern richtig zu deuten. Langsam löste er seine Rechte von der Armlehne, ließ seine Finger über die weiche Haut ihrer Waden wandern, bevor er seine Hand auf ihrem Oberschenkel ablegte. Im Blick seiner grauen Augen stand dabei jene sanfte Strenge, die Diana von Anfang an seinem Willen unterworfen hatte.

Als ob sie einer wortlosen Order folgen würde, erwiderte sie den Blick. Konnte regelrecht fühlen, wie seine Berührung sie erneut band und sie dazu aufforderte, sich ihm hinzugeben. Ihr Nicken war kaum zu erkennen, doch im nächsten Moment richtete sie sich auf und griff nach dem Tablett. Es dauerte nicht lange, bevor sie die kleine Schüssel mit dem Pinsel zurück stellte. Nachdem sie Leonardos Gesicht durch präzise Bewegungen mit Rasierschaum bedeckt hatte.

Nun langte die junge Frau blind mit ihrer Hand nach einem flachen, länglichen Gegenstand. Schwarz und schlank lag dieser zwischen ihren Fingern und diesmal zeigte sich ein Lächeln auf ihrem Gesicht, bevor sie ihn aufklappte. Als die Kerze in diesem Augenblick in der Nachtluft flackerte, tanzten die Flammen auf der geschmiedeten Klinge des Rasiermessers.

„Nicht bewegen, Sire“, Dianas Worte war die Nervosität, die noch immer in ihrem Körper kribbelte, kaum anzumerken. Das Spiel aus Kontrolle und Unterwerfung hatte sie dank ihm nicht nur kennen, sondern auch lieben gelernt. Dazu gehörte auch die Strafe, die sie sich für Fehler oder Nichtbefolgung seiner Anweisung einhandeln würde.

Doch diesmal beinhaltete ihr Spiel eine neue, gefährliche Komponente. Ein Fehler ihrerseits würde Leonardo nicht verärgern, nicht nur. Nein, diesmal bestand die sehr reale Gefahr, ihn zu verletzen. Allein der Gedanke ließ eiskalte Spinnenbeine über Dianas Rückgrat wandern. Bis diese gegen eine Hitzewelle anliefen, als seine Finger sanft über ihren Schenkel strichen.

Lächelnd blickte Leonardo sie an und seine Stimme fragte sanft und verführerisch: „Vertraust du mir, Diana?“

„Natürlich, Sire“, diesmal war ihre Antwort nur ein Flüstern, während sie sich seiner Berührung hingab. „Mit meinem Körper und meinem Geist.“

„Das ist gut zu wissen“, eine Spur von Humor lag in seiner Stimme, als er den Kopf zurück lehnte. „Dann fang endlich an.“

Diesmal bestand ihre Antwort nur aus einem Nicken, bevor Dianas Finger nach seinem Kinn griffen und sie sich vorbeugte. Dabei konnte sie nur zu deutlich fühlen, wie wenig Chance die Anwesenheit der Klinge gegenüber der Nähe ihres Körpers zu ihm hatte.

Der Gedanke begleitete Diana, als sie die Klinge das erste Mal über seine Haut gleiten ließ. Dann war eine Zeitlang nur das schabende Geräusch zu hören, als sie sanft die linke Seite seines Gesichts von dem Bart befreite. Und langsam aber sicher machte sich diese ungewöhnliche Mischung aus seinem Vertrauen und ihrer Nervosität in einem warmen Gefühl bemerkbar, dessen Ursprung irgendwo in ihrem Unterleib zu liegen schien. Aber vielleicht lag das auch nur daran, dass Leonardo seine Hand weiter und unter ihr Tuch hatte wandern lassen.

 

Jugendschutz bei BDSM-Geschichten

Jetzt wird's heiß: Kerze, Diana, Leonardo und mehr...

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Kommentare von Leserinnen und Lesern

21.06.2016 um 01:22 Uhr

Weniger ist mehr an Bewegung und Erregtheit, Demut ist das Zauberwort und führt zur Erlösung. Wieder einmal vielen Dank für diese überaus schöne Geschichte.

29.08.2015 um 12:07 Uhr

Beeindruckende Zeilen, in denen Du es schaffst, unendliches Vertrauen zu beschreiben. Geschrieben in einer Art, die es nicht zulässt, den Blick vom Text abzuwenden. Fesselnd, facettenreich, voller Spannung und Schärfe.

Vielen Dank für wunderbare Zeilen.

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Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren (Abraham Lincoln).

Kaoru

Autor.

28.05.2014 um 07:35 Uhr

Vielen Dank.

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The sexiest thing a man can do to his woman - is crawl inside her mind and make her imagination run wild.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

28.05.2014 um 02:18 Uhr

Eine sehr ausgefallene Rahmengeschichte

Kaoru

Autor.

08.05.2014 um 19:15 Uhr

Nun ich wollte beschreiben, dass auch das Vertrauen gegenseitig sein sollte. Und ein wenig Gefahr kann doch auch die Sinne schärfen....

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The sexiest thing a man can do to his woman - is crawl inside her mind and make her imagination run wild.

Rote Sonne

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08.05.2014 um 00:49 Uhr

Leonardos vertrauen in Diana verdient meinen Respekt, sehr erregendes, aber auch gewagtes Spiel, hätte auch etwas anderes als nur das Handtuch verletzt werden können...

Danke für diese schöne Urlaubsnacht.

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Auch wenn wir alle ähnlich sind, so lernt, denkt, fühlt und handelt jeder Mensch auf seine ganz eigene Art und Weise!

Kaoru

Autor.

23.03.2014 um 15:16 Uhr

Danke, wie gesagt bemühe ich mich

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The sexiest thing a man can do to his woman - is crawl inside her mind and make her imagination run wild.

23.03.2014 um 14:44 Uhr

Schöne anregende Story. Weiter so!

Kaoru

Autor.

22.03.2014 um 15:13 Uhr

Danke. Ich bemühe mich mehr zu liefern

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The sexiest thing a man can do to his woman - is crawl inside her mind and make her imagination run wild.

Profil unsichtbar.

Gelöscht.

22.03.2014 um 00:56 Uhr

Sehr schöne Idee.

Ich war fasziniert vom Anfang bis zum ende, keine langatmigen stellen und sehr spannend geschrieben. Gerne mehr davon!

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