Autorin der Woche
Wenn schon die Geschichten, Gedichte und anderen Texte der Autorinnen und Autoren der Schattenzeilen interessant sind, um wie viel mehr müssen dann die Menschen faszinieren, die ihre Fantasien, Träume und Erlebnisse so lebendig zu Papier bringen?

sinna
Wir möchten Dir in dieser Woche sinna vorstellen. Mit sinna haben wir ein Interview geführt, welches Dich sicher nicht langweilen wird. Im Anschluss findest Du alle Veröffentlichungen von sinna auf den Schattenzeilen und kannst Dich in das Gästebuch von sinna eintragen.
Devana führte dieses Interview am 10.10.2010 mit sinna.
Wo lebst Du? Was gefällt Dir besonders an Deinem Wohnort?
Seit etwas mehr als einem Jahr lebe ich in Nordrhein-Westfalen am Niederrhein. Die Offenheit und auch die Freundlichkeit der Menschen hier verwundert mich jedes Mal wieder, genau wie die Herzlichkeit. Wann immer es einen gelüstet, etwas zu unternehmen, bieten sich hier zahlreiche Veranstaltungen an und die Auswahl ist selten leicht. Auch die unzähligen Mittelaltermärkte hier begeistern mich immer wieder aufs Neue.
Was fasziniert Dich so am Mittelalter?
Das Gefühl, in eine andere Zeit abtauchen zu können, bedeutet mir viel. Für uns bedeutet es, Unsinn treiben zu können oder auch einen Teil unserer Lust in der Öffentlichkeit ausleben zu können, ohne dass es auffällt oder wir damit jemandem zu nahe treten.
Niemand würde auf einem Mittelaltermarkt Anstoß nehmen an einer knienden Frau oder an einer Frau, die an einem Strick hinterher gezogen wird. Genauso mögen wir gern in dieser Kleidung herumlaufen. Zum anderen lässt sich ein gewisser Bezug zu Gor nicht leugnen.
Seit wann weißt Du von Deiner Neigung? Kannst Du sie ausleben?
Es ist nun ungefähr vier Jahre her, dass ich auf meine Neigung stieß. Es war wohl eher Zufall und meine Neugier, die mich darauf kommen ließen. Ich war verheiratet und Mutter von fünf Kindern. Die Situation war nahezu unerträglich. Als ich meinem Mann davon berichtete, war er erst einmal begeistert, doch das hielt nicht lange an. Nach langen, heftigen Konflikten trennte ich mich von ihm und vor zwei Jahren lernte ich dann meinen Herrn kennen und inzwischen sind wir sogar verheiratet.
Es war sicherlich nicht einfach, mit fünf Kindern im Hintergrund diesen Schritt zu gehen. Was bedeutet Deine Neigung nun für Dein Leben?
Nach der Scheidung leben die Kinder nun bei meinem Ex-Mann. Es war der Preis für mein Leben. Um diese Dinge zu verarbeiten, schrieb ich meine Geschichten. Manch einer wird sich in ihnen wiederfinden, wie ich aus zahlreichen Gesprächen weiß. Andere offenbaren aus Angst vor diesem Schritt ihre Neigungen nicht.
Weiß Dein Umfeld von Deinen Neigungen?
Die meisten wissen darum, was für eine Beziehung wir leben, wobei wir nach außen kommunizieren, wir leben eine altmodische Form der Beziehung, wie man sie früher für gut befunden hat. Im Klartext bedeutet es nach außen hin lediglich eine Trennung von Aufgabenbereichen und die Tatsache, dass er von mir erwartet, dafür zu sorgen, dass ich seinem Ansehen nach außen hin nicht schade. Viel mehr wissen die meisten nicht über meine Neigungen. Es existieren im Prinzip zwei Welten. In der einen Welt weiß man über meine Neigungen Bescheid, doch nicht über meine Arbeit, und in der anderen weiß man zwar über meine Arbeit, doch nichts über meine Neigungen. Auf diese Art und Weise versuche ich zu vermeiden, dass mein Ex-Mann noch weiter Einfluss auf mein Leben hat. Es gibt nur wenige Menschen, denen ich so weit vertrauen kann, dass diese über alles Bescheid wissen, und diese versuchen mich zu schützen, so weit es möglich ist.
Glaubst Du, dass es jemals eine Zeit geben wird, in dem eine BDSM-Neigung gesellschaftlich halbwegs anerkannt ist, wie das z.B. mittlerweile bei Homosexualität der Fall ist, und es dann nicht mehr nötig sein wird, so ein Doppelleben zu führen?
Das vermute ich fast, dass das eines Tages der Fall sein wird. BDSM zieht sich durch alle Bevölkerungsschichten und die Offenheit wächst. Allerdings bin ich nicht der Meinung, dass Menschen, die zu offensiv damit umgehen, diesem Bestreben nutzen. Sie schaden diesem Wunsch eher und sorgen für Befremden. Wenn in kleinem Kreise BDSM selbstverständlich wird und man die Innigkeit und das bewusste Umgehen mit dem Anderen wahrnehmen kann, werden Unbeteiligte nachdenklich... neugierig. Sie fragen nach und ziehen sich Elemente aus diesen Beziehungen heraus, ohne dem Kind einen Namen zu geben.
Wie ist Deine erste BDSM-Geschichte entstanden?
Bezeichnenderweise waren gerade meine Geschichten und die Reaktion jener, die sie lasen, einer der wichtigsten Gründe für die Trennung von meinem Mann. Für mich waren sie unerlässlich, um zu verarbeiten, was mich belastete. Ich schrieb über meine Konflikte mit ihm, über meine Sehnsüchte, meine Angst und meinen Schmerz. Die Rückmeldung der anderen Mitglieder aus den Schattenzeilen ermutigte mich, damit weiter zu machen. Ich glaube kaum, dass sich irgendjemand hier bewusst war, wie wichtig das Schreiben für mich war. Es ging um einen Absturz bei einer Spielsituation mit meinem Mann und seinem mangelnden Einfühlungsvermögen in diesem Augenblick. Mein Vertrauen in ihn zerbrach endgültig und gerade mein Schmerz aus der Geschichte verdeutlichte ihm, was er getan hatte. Die Tatsache, dass ich darüber gesprochen beziehungsweise geschrieben hatte, gab Anlass zu großer Wut.
Wie sieht das nun aus, nachdem Du in einer glücklichen Beziehung steckst? Aus welchen Motiven heraus entstehen nun Deine Geschichten?
Das sexuelle Interesse ist bemerkenswerterweise geringer geworden. Meine Erfüllung finde ich in den Zeiten, in denen ich für die Zufriedenheit meines Herrn etwas tun kann. Diese Erfüllung geht emotional weitaus tiefer, als eine sexuelle Befriedigung es könnte. Es sorgt für ein Gefühl von Ruhe und Ausgeglichenheit. Eben dies versuche ich in meinen erotischen Geschichten zu vermitteln, denn ich bin mir dessen bewusst, dass eben diese Ideen auch andere Menschen sehr berühren können. Sie sind oft ein wenig unwirklich, fast märchenhaft und recht vage formuliert. Mit Absicht, um für den einzelnen Leser Raum zu lassen, es mit eigenen Bildern zu füllen. Eben jene Geschichten versuchen den Zauber zu vermitteln, den ein harmonischer Umgang mit dem Gegenüber und das Wahrnehmen der Bedürfnisse des Anderen einem vermitteln können.
Es gibt jedoch auch andere Geschichten von mir, welche allerdings bisher nur auf unserer Homepage zu finden sind, die allerdings auch gern in den Schattenzeilen veröffentlicht werden können. Sie berichten von der Angst und den Konflikten, die meine Entscheidungen mit sich gebracht haben. Auf diese Art und Weise hoffe ich zum einen, Leute zu ermutigen, sich nicht von ihrem Schmerz zerbrechen zu lassen, sondern darüber zu sprechen, und zum anderen hoffe ich darauf, aufmerksam zu machen, dass es für Menschen mit einer solchen Neigung oft genug keinen anderen Weg gibt, es allerdings nicht bedeutet, dass wir die Menschen, die wir zurücklassen, nicht vermissen würden. Tatsächlich sind Menschen mit solchen Neigungen nicht krank und auch nicht auf ihre Sexualität fixiert. Weitaus bedeutsamer ist, dass im Alltag oft Umgangsformen unser Leben bestimmen, die das Fortsetzen einer Ehe in bestimmten Fällen ausschließen.
Möchtest Du Diesen letzten Satz noch näher erläutern?
Gewalt hat viele Gesichter. Für mich beginnt Gewalt bereits bei einem gewissen Tonfall, der Missachtung beinhaltet. Aggression wäre eine Steigerung davon. Für mich wäre es inzwischen bereits quälend, vom Anderen zu wissen, dass er mich für nichts wert erachtet und dies nach außen kommuniziert. Es ist eine permanente Form von Gewalt, die krank macht und ein Fortsetzen der Beziehung wenig sinnvoll sein lässt. Dies jedoch ist meine persönliche Meinung.
Was machst Du am liebsten in Deiner Freizeit?
Meine Freizeit ist recht rar, da ich in einer 24/7 Beziehung lebe. Haben wir Zeit, so gehen wir auf Mittelaltermärkte, arbeiten in einer Pagankneipe, machen Musik, veranstalten Lesungen oder laden Freunde zu uns nach Hause ein, um mit ihnen Gor-Abende zu veranstalten oder schlicht zusammen zu essen.
Wie sieht in Euer Beziehung 24/7 aus? Möchtest Du auch ein wenig für Nicht-Eingeweihte von der goreanischen Welt erzählen?
Was Außenstehenden oftmals als erstes auffällt, ist, dass wir sehr ruhig und gelassen erscheinen und dass es keinerlei Missstimmungen zwischen uns zu geben scheint. Tatsächlich gibt es schon manchmal Differenzen. Es ist mit gestattet, zu widersprechen, jedoch nur leise und bedacht. Bei uns gibt es weder Gewalt noch laute oder böse Worte. Es ist nicht notwendig. Was immer geschieht, hat seine Billigung oder bleibt eben aus. Was ich in meinen Geschichten beschreibe ist aus unserem Alltag. Mein Platz ist zu seinen Füßen, mein Kopf gehört in seinen Schoß, seine Wünsche werden erfüllt, bevor er sie ausspricht. Meine Art zu sprechen, zu laufen oder auch ihn anzusehen sind geprägt von den Ideen von John Norman aus dem Gor Zyklus. Uns ist jedoch bewusst dass wir hier nur über Fantasy-Bücher sprechen. Ein paar Rituale, wie zum Beispiel das Servieren von Getränken oder Speisen, haben wir übernommen. Manches mussten wir jedoch relativieren. Es ist unsinnig, den gesamten Tagesablauf auf derartige Dogmen aufzubauen. Wir sehen es eher wie eine Art Salatbuffet. Es ist ein Angebot da und wir suchen uns die Ideen, die sich einbauen lassen und die uns gefallen. Bezeichnend ist seine Art, über mich zu wachen und mich zu schützen, weil ich den Mut habe, mich schutzlos zu präsentieren und ich damit darauf angewiesen bin, dass er auf mich acht gibt und eben die Sanftheit, die mein Wesen ausmacht. Es ist das, was er am meisten liebt, weshalb ich diese Eigenschaft immer weiter auslebe.
Fesseln aus Stahl schmiegen sich sanft um deinen Körper.
Sie halten dich ohne dich zu verletzen.
Sie weisen einen Weg ohne ihn zu erzwingen.
Sie sind immer da ohne sich zu zeigen.
Sie sind in dir.
Nur wer vermag zu sehen was du bist erkennt ihr Dasein.
Nur wer vermag zu verstehen weiß sie zu deuten.
Es sind die Fessel aus Stahl die in dir sind.
Es sind die Ketten der Demut die einer Frau
die Schönheit geben
Es sind die Ketten einer stolzen Sklavin.
von Ary Abadon
Das sind Gedanken meines Herrn, die mich schon damals, als ich ihn traf, verzaubert haben. Es ist das, was er von mir als seiner Sklavin erwartet und das, was mich prägt.
Wie ist es, wenn Du einmal einen schlechten Tag hast und beispielsweise genervt oder sehr müde bist. Kannst Du Dich selbst auch dann immer zurücknehmen?
Schlechte Tage gibt es immer mal wieder. Dann hilft es nichts. Ehrlich sein und darum bitten, an diesem Tag nicht so ernst genommen zu werden und Rückzugsmöglichkeiten zu bekommen. Dann werden die Aufgaben erledigt und ich verkrieche mich auf mein Fellchen. Wenn es arg schlimm wird, verfrachtet mich mein Herr auf den Balkon und stellt eine Kanne Tee vor mich hin. Spätestens dann ist mir bewusst, dass es an der Zeit ist, mich abzuregen, weil ich den Bogen überspannt habe. Es bleibt dann noch immer der Weg, sich zu beruhigen, dem anderen vom Tag zu erzählen und von vorn zu beginnen, denn uns beiden ist bewusst, dass wir beide nur Menschen sind. Mensch sein ist immer noch wichtiger, als Sklave oder Herr sein. Es geht vor allem. Es muss in Ordnung sein, bei Konflikten um ein Gespräch zu bitten und die Sache auf Augenhöhe als Partner zu bereden zu können. Eine Beziehung nur auf BDSM zu reduzieren halten wir beide nicht für sinnvoll.
Mir selbst fällt immer wieder auf, dass Leute, die im Wesentlichen nach den Grundzügen von Gor leben, in der Welt des BDSM auf Ablehnung stoßen oder belächelt werden. Empfindet Ihr das auch so?
Das ist in der Tat der Fall. In dem Bereich gibt es zweifellos eine Menge Spinner. Ob es Menschen sind, die dem anderen ihren Wert absprechen, weil sie selbst denken oder weil sie sich nicht von jedem daher gelaufenen Herrchen herumkommandieren lassen. Goreaner nehmen die Bücher unterschiedlich ernst, legen sie sehr verschieden aus oder ziehen sich einzelne Dinge heraus und legen dort ihre Schwerpunkte. Eines haben die meisten gemeinsam und das ist es, was mir persönlich am unangenehmsten ist: Sie meinen, nur sie lebten das einzig wahre Gor und vergessen dabei, dass es sich um eine Fiktion handelt, die sie selbst interpretieren und mit Hilfe ihrer Vorlieben prägen. Sie sind schlicht und ergreifend penetrant und rechthaberisch.
Wie sieht es Deiner Meinung generell mit dem Thema Toleranz innerhalb der BDSM-Gemeinde aus, wenn es z.B. um außergewöhnliche Vorlieben geht, die nicht dem Mainstrem entsprechen?
Da hast Du ein Fass ohne Boden geöffnet. Einigen wir uns darauf, dass Toleranz im Bereich BDSM ausbaufähig ist. Auch wenn dies ein ungeliebtes Thema ist, könnte man an dieser Stelle die Psychologen bemühen und die These aufstellen, dass eben jene, die am lautesten schreien, die dickste Leiche im Keller haben und die ärgsten Komplexe mit sich herum tragen. Insbesondere dann, wenn jemand meint, über uns urteilen zu müssen, ohne eine Zeit mit uns verbracht zu haben, kann ich sie dann nur belächeln, weil sie mir ganz einfach leid tun. Am liebsten lasse ich es dann einfach so stehen. Ändern werde ich sie nicht und niemand sonst. Wenn ich mit meinen Geschichten bei manch einem etwas berühre, zum Nachdenken oder zum reden anregen kann, dann habe ich sehr viel geschafft.
Wenn Du an den Schattenzeilen etwas ändern könntest, dann würdest Du...?
Mir persönlich gefallen die Schattenzeilen so, wie sie sind. Es ist ein Ort, an dem sich Menschen treffen, die über ein gewisses Niveau verfügen. Manch einer dort hat mich mit seinen Worten zum Nachdenken gebracht.
Ein letztes Wort...?
Wenn Toleranz, Vertrauen und Neugier Menschen leiten, dann stehen uns schöne Zeiten bevor. Es wäre mein Wunsch. An jedem Tag, an dem auch nur zwei dieser Dinge mir begegnen, weiß ich, es war ein guter Tag.
Vielen Dank für dieses tiefgreifende Interview, in dem Du sehr viel von Dir preis gegeben hast, aber somit vielleicht auch anderen Leuten, in ähnlichen Situationen helfen kannst.
Die Urheberrechte dieses Interviews liegen bei sinna. Eine weitere Veröffentlichung oder Verwendung darf nur nach persönlicher Zustimmung und unter Nennung der Veröffentlichung des Interviews auf den Schattenzeilen erfolgen.

Alle Veröffentlichungen von sinna:
Mondmädchen
von sinna
Die Stimme war weder laut noch böse und das Mädchen hob ihre kleine schmale Hand, langte erschöpft nach oben und drückte die Klinke herunter. Schon eine ganze Weile hatte sie mit sich gekämpft. Ihre Angst, ihre Hoffnungslosigkeit und die Erschöpfung hatten ihren Mut in den vergangenen Stunden immer wieder nieder gerungen, doch sie konnte das Bild des sterbenden Kindes nicht aus ihrem Kopf verbannen. Und das ließ sie nicht aufgeben.
Veröffentlicht am 17.12.2010 in der Rubrik Fantasy.
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Durchschnitt: 1.281
Sofies Traum
von sinna
Wie weit darf Sklaverei eigentlich gehen und was ist erstrebenswert? Was tut man, wenn man nach langer Zeit alte Bekannte trifft und diese in die dunkelsten Welten von BDSM abgetaucht sind? Man bleibt zurück und sucht nach Antworten. Diese Geschichte regt an, solche Antworten zu finden, eigene Standpunkte zu überdenken und vielleicht auch neu zu definieren.
Veröffentlicht am 09.12.2010 in der Rubrik SM.
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Autoreninterview
von sinna
Devana führte dieses Interview am 10.10.2010 mit sinna.
Veröffentlicht am 27.10.2010 in der Rubrik Autoreninterview.
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Angst
von sinna
Das Ausleben der eigenen Neigung kann einen hohen Preis haben, insbesondere dann, wenn der ehemalige Partner mit Wut und Hass reagiert. Was bleibt am Ende? Ein beklemmender Text, der an die Geschichte Salomons erinnert - jedoch leider ohne salomonisches Urteil.
Veröffentlicht am 10.10.2010 in der Rubrik SM.
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Kleiner Engel
von sinna
Er hatte mich noch nie gestraft und es war ihm bewusst, dass ich die größte Angst vor diesem Stock hatte. Zitternd beugte ich mich, nahm jeden einzelnen Schlag mit leisem Schrei entgegen, immer mehr von Tränen und Schluchzen geschüttelt. Und das alles wegen eines Traums?
Veröffentlicht am 24.12.2008 in der Rubrik SM.
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Die blaue Rose
von sinna
Hingabe und Demut sind etwas wunderschönes, doch ein ganz besonderer Moment ist die Unterwerfung. Ein stiller Moment, der die Herzen zweier Menschen zutiefst berühren kann.
Veröffentlicht am 22.12.2008 in der Rubrik SM.
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Der Seelendieb
von sinna
Es kann geschehen, dass man für einen besonders starken Wunsch bereit ist, jeden Weg zu gehen. Bedingungslose Hingabe lässt einen dabei alles verlieren, auch den Bezug zu sich selbst oder zur Realität. Die kleine Kajira blüht daher nur für eine Nacht auf – um am Morgen festzustellen, dass seine Liebe welk ist.
Veröffentlicht am 03.10.2008 in der Rubrik SM.
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Gummibärchenzeit
von sinna
Wenn eine Mutter nicht nur Mama, sondern auch ein sexuelles Wesen ist, kann das mit pubertierenden Kindern zum echten Erlebnis werden. Ein schwieriges Thema, doch sicher deshalb nicht weniger wichtig.
Veröffentlicht am 03.09.2008 in der Rubrik SM.
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Seelenschmetterlinge
von sinna
Manchmal zerbricht eine Seele. Sie hinterlässt eine leere Hülle. Jeden Tag begegnen wir diesen Hüllen. Wir nehmen sie nicht einmal wahr. Und manchmal, wenn etwas ganz wunderbares geschieht, dann kehrt die Seele zu diesen Menschen zurück. Diese Menschen werden wunderschön. Und sie können fühlen, was sonst niemand sieht. Viele mit einer Neigung im Bereich BDSM kennen das. Erst wenn wir unsere Sehnsucht nicht mehr ertragen und wenn wir alles verloren haben, finden wir uns wieder. Und wir werden schöner und stärker als wir es jemals waren. Seelenschmetterlinge.
Veröffentlicht am 18.08.2008 in der Rubrik SM.
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Das erste Mal
von sinna
Er schien genau zu wissen, was er tat. Also war es gut so. Gern hätte sie ihre Hand in seine gelegt, doch dazu fehlte ihr der Mut. So schlug sie die Augen nieder, wann immer sich ihre Blicke trafen. Sie befanden sich in einer Sauna – und der Schmerz sollte sie erreichen, als sie es gar nicht erwartet hatte. Denn sie hatten bis dahin noch nie gespielt. Sie hatte es sich nur gewünscht. Und nun war es ein Spiel in aller Öffentlichkeit, unbekleidet und doch behütet unter unzähligen Menschen.
Veröffentlicht am 29.05.2008 in der Rubrik SM.
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Stein auf Stein
von sinna
Hast Du Dich jemals gefragt, warum in den Profilen der meisten Subs steht, sie wünschen keine plumpe Anmache? Wenn Du die Antwort wissen möchtest, dann kannst Du sie hier finden. Und die Antwort auf die eine einzige Frage: Was Frauen wirklich wollen.
Veröffentlicht am 27.04.2008 in der Rubrik SM.
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Der See der Tränen
von sinna
Tiefe Sehnsucht treibt ein Boot über den Tränensee... Es führt sicher über das zunehmend tiefe Wasser zur anderen Seite, wo ihr Herr wartet, und es wird sie schließlich auch sicher zurück bringen.
Veröffentlicht am 05.05.2007 in der Rubrik SM.
1676 Leser, 33 Bewertungen.
Durchschnitt: 1.484
Tal der Feen
von sinna
Träume sind das Fenster zu unseren Sehnsüchten und genau dorthin führt diese Geschichte. Sie ist ein Sommernachtstraum der etwas anderen Art, gebettet auf Moos, gebunden an Seilen.
Veröffentlicht am 06.01.2007 in der Rubrik SM.
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Die Unberührbare
von sinna
Man sagt, die Hoffnung stirbt zuletzt. Nun gut, geschafft. Sie ist gestorben, letzten Sonntag um halb acht. Bis jemand kommt, der den Schmerz in ihrer Seele heilen kann.
Veröffentlicht am 13.12.2006 in der Rubrik SM.
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Durchschnitt: 1.411
Insgesamt 14 Veröffentlichungen.
Die Schattenzeilen bedanken sich bei sinna für 14 Veröffentlichungen!
Weitere Informationen und die Autorenseite von sinna.

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