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Vorheriger Teil: Tresor: 22.12.2010. Folgender Teil: Tresor: 24.12.2010.
Tresor: 23.12.2010
von Lady Silva
Langsam wirst du wohl doch unleidig in deinem Gefängnis aus Stahl, Geliebter - nicht wahr?
Ich merke es, du wirkst unruhig, rastlos - und manchmal zeigst du doch tatsächlich aggressive Tendenzen. Wirkst wie ein eingesperrtes Raubtier, das aus seinem Käfig ausbrechen möchte und doch keinen Ausweg findet...
Auch für dich gibt es keinen Ausweg.
Du hast mich gefragt, wo der Schlüssel ist. Gebettelt hast du nicht. Gefordert...
Ich habe dir ins Gesicht gelacht. Und mich dann über deinen Zorn amüsiert.
Mein armer, eingesperrter Krieger... wird dir dein Käfig zu eng?
Ich glaube, wir sollten etwas dagegen tun.
Ich denke, die klassische Ablenkungstaktik dürfte da die erfolgreichste sein.
Was lenkt einen Mann wohl am aller ehesten von sexuellem Frust ab?
Richtig...
Eine ausgiebige Shopping-Tour ist angesagt.
Plötzlich fällt mir ein, dass ich unbedingt noch ein Geschenk brauche und so schleppe ich dich durch sämtliche Schuh- und Bekleidungsläden der Innenstadt. Tüte um Päckchen drücke ich dir in die Arme, bis du beladen bist wie ein Packesel.
Du murrst und maulst, doch ich kenne keine Gnade. Jedes Mal, wenn du besonders bockig sein willst, trete ich dicht vor dich hin - versenke meinen Blick in deinem und klopfe dir mit einem süffisanten Lächeln gegen deinen Hintern. Durch den rauen Cord deiner Hose hindurch ist das dumpfe Dröhnen des Metalls trotzdem deutlich hörbar. Jedes Mal bringt es dich sofort zur Räson, wie einen durchgegangenen Gaul, den man energisch und doch mit sanfter Hand an die Kandare zwingt.
Erinnert dich dieser Ton doch daran, was du trägst - und wer dich darin eingesperrt hat.
Der Nachmittag vergeht schnell, in der Stadt ist die Hölle los. Die Läden sind überfüllt, die Gehwege ohnehin. In der Fußgängerzone, beim Weihnachtsmarkt ist kaum mehr ein Durchkommen. Der alljährliche Weihnachtswahnsinn ist in vollem Gange.
Mir wird das bald selbst zuviel. Während ich mich an einem der Stände mit einem heißen Fruchtpunsch aufwärme, bringst du die Päckchen zum Auto. Ich überlege, ob ich die Aktion nicht wieder abbreche - doch dann sehe ich zu, wie du dich durch die Menschenmenge zwängst - und schon wieder diesen mürrischen Gesichtsausdruck hast.
Und plötzlich durchfährt mich die zündende Idee...
Jetzt weiß ich wirklich, wie ich dich auf andere Gedanken bringen kann.
Mein breites Lächeln scheint dich zu irritieren - doch ich gebe dir keine Chance mich zu fragen, was los ist. Sondern packe dich sofort am Jackenärmel und ziehe dich hinter mir her. Rein ins nächste Schuhgeschäft. Stöhnend verdrehst du die Augen. Doch als ich diesmal das Regal mit den Stiefeln ansteuere, verstummst du auffallend schnell.
Hm... wie gut ich doch deine Vorlieben und Phantasien kenne, mein Schatz. Du solltest mich niemals unterschätzen.
Wie eine Prinzessin nehme ich auf einem der Stühle an der Wand Platz und sehe dich an.
„Ich will ein Paar Stiefel, bringt mir welche zum Anprobieren...“
Und dann schleppst du Paar um Paar an... im Grunde eines Schöner als das andere - doch ich bin mit keinem zufrieden. Immer wieder lasse ich dich vor mir niederknien, mir die Stiefel von dir anziehen - sie an meinen Beinen entlang hochziehen, glatt streichen. Jedes Mal darfst du mir dann die Hand reichen, mir beim Aufstehen helfen - und mir zusehen, wie ich ein paar Schritte mit diesen Stiefeln mache.
Auch du kennst meinen Geschmack gut. Sie alle sind sehr elegant und weiblich, haben die eher klassische Form, auch wenn die Machart manchmal etwas wechselt - und hohe, dünne Absätze. Ich mag Heels. Und ich mag hohe Absätze.
Und jetzt will ich ein paar Overknees...
Ich merke, wie dir langsam der Schweiß auf die Stirn tritt. Sicher ist es nicht die Bewegung, das ewige hinknien und aufstehen - oder das hin und her rennen, auf der Suche nach einem anderen Paar.
Nein - ich weiß, du hast längst bemerkt, dass mein Rock sehr kurz ist - und dass ich außer den Halterlosen nichts darunter trage. Immer wieder hebe ich beim Anziehen mein Bein etwas höher als schicklich, lasse dich einen kurzen Blick unter den Rock werfen...

Jetzt wird's heiß: Stiefel, Wand, Finger und mehr...
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Kommentare von anderen Leserinnen und Lesern
09.04.2013 um 00:08 Uhr


Mit viel Phantasie den Einkauf von ein paar Stiefel beschrieben. Beim Kauf des Mieders ist das Spiel anders verlaufen als geplant, aber schön erzählt.
Viele Grüsse von Adlerhorst
06.07.2011 um 07:55 Uhr


Autorin. Fördermitglied.
mir wird der Mann zu "göttlich"
Aber die Fantasie hat was, ob es das auch real gibt?
Das Kopfkino fand Anregung
Danke
Das Gegenteil von "gut" ist nicht "böse", sondern "gut gemeint", darum sprecht miteinander ;-)
03.07.2011 um 10:44 Uhr


Autorin. Teammitglied. Fördermitglied.
wieder einmal herrlich geschrieben....nur....
so ein klitzekleines Bisschen erinnert es mich an den Zauberlehrling......
die Geister, die ich rief.....

das hexlein "Macht was Ihr wollt. Die Leute reden sowieso"
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Tresor: 18.12.2010
Man sollte schon vorsichtig sein mit dem, was man sich wünscht. Es sollte unbedingt der Latowski sein. Dieser Keuschheitsgürtel aus Edelstahl, der deine Lenden vollständig umschließt, wie ein Slip aus Stahl. Tresor. Gefängnis. Ja, sei vorsichtig mit dem, was du dir wünscht. Denn sonst bist du schneller hinter Edelstahl als du dir träumen lässt.
Tresor: 19.12.2010
Frühstück und der Partner ist hinter einem Keuschheitsgürtel aus Edelstahl versperrt. Schön und gut. So sollte es sein. Aber warum dann diese erotische Spielerei mit dem Honigspender? Und schon gerät das ganze - fast - außer Kontrolle.
Tresor: 20.12.2010
Es kann so erregend sein, dich wie einen Tiger im Käfig eingesperrt hin und her wandern zu sehen. Deine Unruhe, deinen Frust. Und es ist doch erst der dritte Tag. Wie gut, dass wenigstens ich mir Erlösung verschaffen kann - im Gegensatz zu dir.
Tresor: 21.12.2010
Der vierte Tag - und der Tresor raubt dir den Schlaf. So ein Pech, du bist so unruhig und ich kann auch nicht schlafen. Warum also sollte ich dich nicht ein wenig benutzen und mir Erleichterung verschaffen? Da liegt auch noch dieses Kästchen auf meinem Nachttisch.
Tresor: 22.12.2010
Der fünfte Tag und ich merke, wie sehr es doch erregen kann, dich ungesehen beim duschen zu beobachten. Immer noch trägst du den Keuschheitsgürtel aus Edelstahl - und doch finde ich dich erotischer denn je.
Tresor: 23.12.2010
Der sechste Tag - und die Keuschheit quält dich so sehr in deinem Edelstahltresor. Da hilft nur Ablenkung. Und was lenkt am ehesten ab? Shoppen! Doch ob du das ganz genau so siehst, wenn du dich mit Tüten beladen durch die überfüllte Stadt kämpfen musst?
Tresor: 24.12.2010
Eine Woche ist nun voll. Es ist Heilig Abend. Soll ich mein Geschenk heute auspacken? Ich weiß es nicht. Um uns beide auf andere Gedanken zu bringen, fahren wir in die Berge mit dem Hund. Spazieren gehen ist angesagt. Aber bei so viel aufgestauter Geilheit wird das kein normaler Spaziergang.
Tresor: 25.12.2010
Eigentlich wollten wir beide groß Essen gehen - wie man es halt macht am Weihnachtsfeiertag. Aber irgendwie kippt die Stimmung. Mich verlangt es so sehr nach dir, ich begehre dich mindestens so sehr wie du mich - und doch bringe ich es nicht fertig, dich aufzuschließen. Verzeih mir, Geliebter. Aber ich kann nicht. Ich kann einfach nicht.
Tresor: 26.12.2010
Der zweite Weihnachtsfeiertag und diesmal haben wir es tatsächlich bis ins Restaurant geschafft. Du wirkst so entspannt. Noch ahnst du nicht, dass ich eine kleine Überraschung für dich parat habe... Und bald krabbeln tausend Ameisen unter dem Edelstahl deines Latowskis.
Tresor: 27.12.2010
Mir ist langweilig, ich will spielen. Und geil bin ich auch. Die Möglichkeiten sind etwas beschränkt, wenn du hinter Edelstahl versperrt bist. Aber trotzdem. Mir fällt etwas ein. So kommt endlich das neue Spielzeug zum Einsatz.
Tresor: 28.12.2010
Ich bin Langschläfer. Und ich mag es gar nicht, wenn man mich so früh aus dem Bett wirft. Mir ist es doch egal, ob der Hund raus muss. Geh du doch. Na gut, dann gehen wir. Aber der Spaziergang fällt anders aus, als du es dir jetzt vorstellst. Auch wenn du einen Keuschheitsgürtel trägst, habe ich so meine Möglichkeiten!
Tresor: 29.12.2010
Zusammen Aufwachen kann wunderschön sein. Und wenn die Hormone explodieren, dann gibt es kein Halten mehr. Wie gut, dass du - trotz Keuschheitsgürtel - Manns genug bist, um trotzdem Herr über meine Lust zu sein!
Tresor: 30.12.2010
Es heißt immer, mexikanisches Essen brennt zweimal. Einmal, wenn man es isst, und einmal, wenn es wieder kommt. Aber dass man das noch ganz anders interpretieren kann, das erfährst du heute, am Tag 13 hinter Edelstahl.
Tresor: 31.12.2010
Der letzte Tag des Jahres. Wir genießen die Zweisamkeit und dann steht unverhofft unangemeldeter Besuch in der Tür. Was dann geschieht, hättest du dir in deinen heißesten Träumen nicht zu hoffen gewagt. Aber seltsam, du genießt es gar nicht. Vielmehr bist du eifersüchtig.
Tresor: 31.12.2010 - Silvesterabend
Wenn du wüsstest, wie sehnsüchtig mein Herz in diesem Moment, als ich deine Hingabe und Geilheit in deinem Gesicht sehe, dir entgegen fliegt. Du würdest sofort das Ruder wieder herumreißen und die Zügel in die Hand nehmen. Aber mir gefällt es gerade selbst zu gut, das Sagen zu haben.
Tresor: 01.01.2011 - Jahreswechsel
Das neue Jahr hat begonnen. Jetzt ist es Zeit, dich zu befreien. Deine Gesichtszüge entgleisen, als du den Schlüssel für den Latowski in meinen Fingern erkennst. Komm, mein Geliebter, lasse uns das Jahr zusammen beginnen. Auf unsere ganz persönliche, spezielle Weise. Voller Lust eben.
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